Aufgabe 1
Systemsoftware: Installation & Konfiguration in VMware
Firma Bluescreen AG — Sie sind der Systemverantwortliche und haben von Ihrem Chef den Auftrag erhalten, eine Testumgebung für ein weiteres Betriebssystem in einer VMware-Umgebung einzurichten. Installieren und konfigurieren Sie Windows 11 unter Einhaltung der vorgegebenen Hardware-Anforderungen. Protokollieren Sie alle Arbeitsschritte, Fehlersituationen und deren Behebung.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.VMware-Umgebung vorbereiten: Neue VM erstellen, Hardware anpassen (VM-Name:
ICT2024, verschlüsselt mit P@ssw0rd, 2 CPU × 2 Kerne, 4096 MB RAM, NAT, 70 GB Disk)
2.VM Hardware konfigurieren: Alle Hardware-Werte gemäss Vorgabe eintragen und VM-Verschlüsselung aktivieren
3.ISO einspannen & BIOS: Windows 11 ISO ins virtuelle Laufwerk einbinden, mit F2 BIOS-Einstellungen prüfen (Boot-Reihenfolge)
4.Windows 11 installieren: Setup durchführen, Benutzer SYSADMIN / P@ssw0rd anlegen, Computername: YELLOW
5.Partitionierung: 70 GB aufteilen → 60 GB System-w11 + Rest Daten (beide NTFS)
6.Netzwerk testen: Sicherstellen, dass die VM im Netzwerk kommunizieren kann
7.Protokollierung: Alle Arbeitsschritte dokumentieren, Fehler notieren und Lösungen beschreiben
🔧 Rolle: Systemverantwortlicher
🏢 Firma: Bluescreen AG
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
VMware Workstation öffnen → Neue VM erstellen
▼
Ziel: VMware Workstation Pro starten und über den New Virtual Machine Wizard eine neue virtuelle Maschine mit der Option «Custom (advanced)» anlegen. Damit können alle Hardware-Parameter manuell festgelegt werden.
VMware Workstation starten→
File→
New Virtual Machine...→
Custom (advanced)→
Next
My Computer
W11
ICT2024
Windows 11 x64
Powered Off
ICT2024 — Windows 11 x64
⊞
Powered Off
1
① File Menü öffnen
2
② New Virtual Machine...
Erklärung der Marker
①File-Menü: Oben links in der VMware-Menüleiste auf «File» klicken, um das Dropdown zu öffnen.
②New Virtual Machine...: Im Dropdown den Eintrag «New Virtual Machine...» auswählen. Der Wizard öffnet sich.
Technischer Hintergrund: VMware Workstation Pro ist ein Typ-2-Hypervisor (hosted). Er läuft als Anwendung auf dem Host-Betriebssystem und erstellt virtuelle Hardware (CPU, RAM, Disk, NIC). Die Option «Custom (advanced)» ermöglicht volle Kontrolle über alle virtuellen Hardware-Parameter — im Gegensatz zu «Typical», das Standardwerte setzt. Eine VM ist im Wesentlichen ein Ordner mit Konfigurationsdateien (
.vmx) und virtuellen Festplatten (.vmdk).Häufige Fehler:
• «Typical» statt «Custom» gewählt: Dann können RAM, CPU und Netzwerk nicht individuell konfiguriert werden → Wizard nochmals starten mit «Custom (advanced)».
• VMware nicht als Admin gestartet: Kann zu Problemen bei der VM-Verschlüsselung führen → Rechtsklick auf VMware → «Als Administrator ausführen».
• Virtualization (VT-x/AMD-V) nicht aktiviert im Host-BIOS: VM startet nicht → Host-PC neustarten → ins BIOS → Virtualization Technology aktivieren.
• «Typical» statt «Custom» gewählt: Dann können RAM, CPU und Netzwerk nicht individuell konfiguriert werden → Wizard nochmals starten mit «Custom (advanced)».
• VMware nicht als Admin gestartet: Kann zu Problemen bei der VM-Verschlüsselung führen → Rechtsklick auf VMware → «Als Administrator ausführen».
• Virtualization (VT-x/AMD-V) nicht aktiviert im Host-BIOS: VM startet nicht → Host-PC neustarten → ins BIOS → Virtualization Technology aktivieren.
✅ Kontrollpunkt
Der «New Virtual Machine Wizard» ist geöffnet und zeigt die Auswahl «Custom (advanced)» / «Typical». «Custom (advanced)» ist ausgewählt. → Weiter mit «Next».
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
📂 Erzeugte Dateien (auf dem Host):
VMware erstellt zu diesem Zeitpunkt noch keine VM-Dateien. Der Wizard sammelt erst alle Konfigurationswerte. Dateien werden erst nach «Finish» in Schritt 2 erzeugt.
⚙️ Interne Prozesse:
• VMware prüft beim Start, ob VT-x/AMD-V (Hardware-Virtualisierung) im Host-BIOS aktiviert ist
• Der VMware Authorization Service (
• Der VMware USB Arbitration Service verwaltet die USB-Zuweisung zwischen Host und VMs
• VMware registriert sich als Kernel-Treiber (
• Der VMware Authorization Service (
vmauthdService) wird auf dem Host gestartet• Der VMware USB Arbitration Service verwaltet die USB-Zuweisung zwischen Host und VMs
• VMware registriert sich als Kernel-Treiber (
vmx86.sys, vmnet.sys) im Host-Betriebssystem
🔑 Registry-Einträge (Host):
HKLM\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware Workstation — Installationspfad, Lizenz
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vmx86 — Kernel-Treiber für CPU-Virtualisierung
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMnetAdapter — Virtueller Netzwerkadapter
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMAuthdService — Autorisierungsdienst
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vmx86 — Kernel-Treiber für CPU-Virtualisierung
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMnetAdapter — Virtueller Netzwerkadapter
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMAuthdService — Autorisierungsdienst
🛡️ Dienste & Sicherheitsgruppen:
• VMware Authorization Service — läuft unter
• VMware DHCP Service — stellt IP-Adressen für NAT/Host-only-Netzwerke bereit
• VMware NAT Service — übersetzt Netzwerkadressen zwischen VM und Internet
• Sicherheitsgruppe: __vmware__ wird bei der Installation auf dem Host erstellt (lokale Gruppe für VMware-Berechtigungen)
LocalSystem, verwaltet VM-Berechtigungen• VMware DHCP Service — stellt IP-Adressen für NAT/Host-only-Netzwerke bereit
• VMware NAT Service — übersetzt Netzwerkadressen zwischen VM und Internet
• Sicherheitsgruppe: __vmware__ wird bei der Installation auf dem Host erstellt (lokale Gruppe für VMware-Berechtigungen)
2
VM Hardware konfigurieren — alle Werte eintragen
▼
Ziel: Im Wizard alle Hardware-Parameter gemäss Auftrag konfigurieren: VM-Name
ICT2024, Verschlüsselung mit P@ssw0rd, 2 Prozessoren × 2 Kerne, 4096 MB RAM, NAT-Netzwerk und 70 GB virtuelle Festplatte. Bei «Guest OS» die Option «I will install the operating system later» wählen.
Wizard: Hardware compatibility→
I will install the OS later→
Guest OS: Windows 11 x64→
VM Name: ICT2024→
Encryption: P@ssw0rd→
CPU / RAM / Network / Disk→
Finish
VM-Name
ICT2024
Encrypt PW
P@ssw0rd
Processors
2 × 2
RAM
4096 MB
Disk
70 GB
Network
NAT
Virtual Machine Settings — ICT2024
✕
Processors:
Cores per processor:
Memory (RAM):
New Virtual Disk size:
Network Adapter:
VM Name:
Guest OS:
1
① 4096 MB eintragen
2
② 70 GB, Single file
3
③ ICT2024 eingeben
Erklärung der Marker
①Memory (RAM): Den Wert
4096 MB eintragen. Windows 11 benötigt mindestens 4 GB RAM — weniger führt zum Installationsfehler.
②Virtual Disk: Grösse auf 70 GB setzen und «Store virtual disk as a single file» wählen (bessere Performance als «Split»).
③VM Name: Exakt ICT2024 eingeben — dieser Name erscheint im VMware-Fenster und wird als Ordnername für die VM-Dateien verwendet.
Technischer Hintergrund:
• Prozessoren (2 × 2): 2 virtuelle Sockets mit je 2 Kernen = 4 logische Kerne. VMware teilt die physischen Host-Kerne virtuell zu — die Summe aller VM-Kerne darf die Host-Kerne übersteigen (Overcommitment).
• NAT-Netzwerk: Die VM erhält eine private IP (z.B. 192.168.x.x) vom virtuellen DHCP-Server. Der Host fungiert als Router — die VM kann ins Internet, ist aber von aussen nicht direkt erreichbar.
• Verschlüsselung: VMware verschlüsselt die gesamte VM inklusive
• «I will install the OS later»: Verhindert Easy Install, bei dem VMware automatisch ein Konto erstellt — wir wollen die volle Kontrolle über den Setup-Prozess.
• Prozessoren (2 × 2): 2 virtuelle Sockets mit je 2 Kernen = 4 logische Kerne. VMware teilt die physischen Host-Kerne virtuell zu — die Summe aller VM-Kerne darf die Host-Kerne übersteigen (Overcommitment).
• NAT-Netzwerk: Die VM erhält eine private IP (z.B. 192.168.x.x) vom virtuellen DHCP-Server. Der Host fungiert als Router — die VM kann ins Internet, ist aber von aussen nicht direkt erreichbar.
• Verschlüsselung: VMware verschlüsselt die gesamte VM inklusive
.vmdk-Festplattendateien mit AES-256. Ohne das Kennwort P@ssw0rd kann die VM nicht geöffnet werden.• «I will install the OS later»: Verhindert Easy Install, bei dem VMware automatisch ein Konto erstellt — wir wollen die volle Kontrolle über den Setup-Prozess.
Häufige Fehler:
• RAM zu niedrig (z.B. 2048 MB): Windows 11 verlangt min. 4 GB → Installationsabbruch mit Fehlermeldung «This PC doesn't meet requirements».
• «Installer disc image (ISO)» gewählt statt «I will install later»: VMware startet Easy Install und erstellt automatisch ein Konto mit falschen Daten → Wizard abbrechen und neu starten.
• Festplatte «Split into multiple files» gewählt: Funktioniert, aber schlechtere Performance → «Store as a single file» bevorzugen.
• VM-Name mit Sonderzeichen/Leerzeichen: Kann auf manchen Host-Systemen Probleme verursachen → Nur alphanumerische Zeichen verwenden.
• RAM zu niedrig (z.B. 2048 MB): Windows 11 verlangt min. 4 GB → Installationsabbruch mit Fehlermeldung «This PC doesn't meet requirements».
• «Installer disc image (ISO)» gewählt statt «I will install later»: VMware startet Easy Install und erstellt automatisch ein Konto mit falschen Daten → Wizard abbrechen und neu starten.
• Festplatte «Split into multiple files» gewählt: Funktioniert, aber schlechtere Performance → «Store as a single file» bevorzugen.
• VM-Name mit Sonderzeichen/Leerzeichen: Kann auf manchen Host-Systemen Probleme verursachen → Nur alphanumerische Zeichen verwenden.
✅ Kontrollpunkt
Die VM «ICT2024» erscheint im linken Panel von VMware mit Status «Powered Off». Unter «Edit Settings» sind sichtbar: 2×2 CPU, 4096 MB RAM, 70 GB Disk, NAT Network. Die VM ist verschlüsselt (Schloss-Symbol neben dem Namen).
Bei «Guest OS Installation»: «I will install the operating system later» auswählen — ISO erst im nächsten Schritt einbinden!
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
📂 Erzeugte Dateien (auf dem Host):
📁 C:\Users\[User]\Documents\Virtual Machines\ICT2024\
├── ICT2024.vmx — Hauptkonfiguration (RAM, CPU, Netzwerk, Pfade als Textdatei)
├── ICT2024.vmxf — Zusätzliche Konfiguration (Team-VMs, Shared Folders)
├── ICT2024.vmdk — Virtuelle Festplatte Descriptor (verweist auf die Datendatei)
├── ICT2024-flat.vmdk — Eigentliche Festplattendaten (wächst bis max. 70 GB)
├── ICT2024.nvram — Virtuelles BIOS/UEFI-NVRAM (Boot-Einstellungen)
├── ICT2024.vmsd — Snapshot-Metadaten (aktuell leer)
└── ICT2024.vmem — (erst bei VM-Start: Speicher-Swap-Datei, 4 GB)
├── ICT2024.vmx — Hauptkonfiguration (RAM, CPU, Netzwerk, Pfade als Textdatei)
├── ICT2024.vmxf — Zusätzliche Konfiguration (Team-VMs, Shared Folders)
├── ICT2024.vmdk — Virtuelle Festplatte Descriptor (verweist auf die Datendatei)
├── ICT2024-flat.vmdk — Eigentliche Festplattendaten (wächst bis max. 70 GB)
├── ICT2024.nvram — Virtuelles BIOS/UEFI-NVRAM (Boot-Einstellungen)
├── ICT2024.vmsd — Snapshot-Metadaten (aktuell leer)
└── ICT2024.vmem — (erst bei VM-Start: Speicher-Swap-Datei, 4 GB)
⚙️ Was macht VMware intern?
• Die
• Die
• VMware erstellt ein virtuelles SCSI-Controller (LSI Logic SAS) für die Festplatte
• Ein virtueller Intel E1000-Netzwerkadapter wird konfiguriert und an VMnet8 (NAT) gebunden
• Die VM-Verschlüsselung (AES-256-XTS) verschlüsselt
.vmx-Datei wird als Key-Value-Textdatei geschrieben (memsize = "4096", numvcpus = "4")• Die
.vmdk-Datei wird als Thin Provisioned erstellt — belegt initial nur wenige MB, wächst on-demand bis 70 GB• VMware erstellt ein virtuelles SCSI-Controller (LSI Logic SAS) für die Festplatte
• Ein virtueller Intel E1000-Netzwerkadapter wird konfiguriert und an VMnet8 (NAT) gebunden
• Die VM-Verschlüsselung (AES-256-XTS) verschlüsselt
.vmdk, .nvram und .vmem — der Schlüssel wird aus P@ssw0rd abgeleitet und in einer Keystore-Datei (.vmx) gespeichert
🔑 Registry-Einträge (Host):
HKCU\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware Workstation\MRU\ — Zuletzt geöffnete VMs (ICT2024 wird hinzugefügt)
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMnetDHCP — VMware DHCP-Konfiguration (IP-Range für NAT)
HKLM\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMnetLib\VMnetConfig\vmnet8 — NAT-Netzwerk-Konfiguration (Subnet: 192.168.x.0/24)
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\VMnetDHCP — VMware DHCP-Konfiguration (IP-Range für NAT)
HKLM\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMnetLib\VMnetConfig\vmnet8 — NAT-Netzwerk-Konfiguration (Subnet: 192.168.x.0/24)
🛡️ Dienste & Sicherheitsgruppen:
• VMware DHCP Service (
• VMware NAT Service (
• VMware USB Arbitration Service — verwaltet USB-Geräte-Zuweisung zwischen Host und VM
• Sicherheitsgruppe: Die VM-Dateien erben die NTFS-Berechtigungen des Benutzerordners — nur der erstellende User und Administratoren haben Zugriff
VMnetDHCP) — vergibt IP-Adressen im virtuellen NAT-Netzwerk (vmnet8)• VMware NAT Service (
VMware NAT Service) — Network Address Translation für Internetzugang• VMware USB Arbitration Service — verwaltet USB-Geräte-Zuweisung zwischen Host und VM
• Sicherheitsgruppe: Die VM-Dateien erben die NTFS-Berechtigungen des Benutzerordners — nur der erstellende User und Administratoren haben Zugriff
3
ISO-Datei einbinden → VM starten → BIOS mit F2 testen
▼
Ziel: Die Windows 11 ISO-Datei ins virtuelle CD/DVD-Laufwerk einbinden, die VM starten und beim Boot sofort mit F2 ins BIOS wechseln. Dort die Boot-Reihenfolge prüfen: CD-ROM muss an 1. Stelle stehen, damit das Windows Setup vom ISO startet.
ISO-Datei ins Laufwerk einspannen
Rechtsklick auf VM «ICT2024»→
Settings→
CD/DVD (SATA)→
Use ISO image file → Browse...→
Win11_24H2_German_x64v2.iso
VM Settings — CD/DVD (SATA)
✕
Use physical drive: Auto detect
Use ISO image file:
ISO path:
Connect at power on
1
① «Use ISO image file» auswählen
2
② ISO-Pfad eingeben oder Browse
3
③ «Connect at power on» muss aktiviert sein
Erklärung der Marker
①Use ISO image file: Die Option wechselt von «Physical drive» zu einer ISO-Datei. Damit wird das ISO wie eine eingelegte CD/DVD behandelt.
②ISO-Pfad: Über «Browse» die ISO-Datei auf dem Host auswählen (z.B.
D:\Win11_24H2_German_x64v2.iso). Der Pfad muss vom Host-System aus erreichbar sein.
③Connect at power on: Dieses Häkchen sorgt dafür, dass das ISO beim VM-Start automatisch eingehängt wird — ohne manuelles Einlegen.
VM starten → BIOS-Einstellungen testen
▶ Power On→
Sofort F2 drücken!→
Boot-Tab→
CD-ROM = 1st Boot→
F10 Save & Exit
PhoenixBIOS Setup Utility
Main
Advanced
Security
Boot
Exit
Boot Device Priority
1st Boot: [CD-ROM Drive] ← Windows Setup startet von hier
2nd Boot: [VMware Virtual SCSI Hard Drive]
3rd Boot: [Network boot from E1000]
↑↓: Select Item +/-: Change Value F10: Save and Exit ESC: Exit
1
① Boot-Tab auswählen
2
② CD-ROM = 1st Boot Device
3
③ F10 → Save & Exit
Erklärung der Marker
①Boot-Tab: Mit den Pfeiltasten zum Tab «Boot» navigieren. Hier wird die Startreihenfolge der Geräte festgelegt.
②1st Boot: CD-ROM: Das CD-ROM-Laufwerk (unser ISO) muss an erster Stelle stehen, damit der PC vom Windows-Installationsmedium bootet und nicht von der leeren Festplatte.
③F10 — Save & Exit: Speichert die BIOS-Einstellungen und startet die VM neu. Die Meldung «Press any key to boot from CD...» erscheint → sofort eine Taste drücken!
Technischer Hintergrund: Das BIOS (Basic Input/Output System) bzw. UEFI ist die erste Software, die beim Start eines Computers läuft. Es initialisiert die Hardware und bestimmt, von welchem Datenträger gebootet wird. VMware simuliert ein PhoenixBIOS. Die Boot-Reihenfolge bestimmt: CD-ROM → Festplatte → Netzwerk. Ohne CD-ROM an 1. Stelle würde die VM versuchen, von der leeren Festplatte zu booten und «Operating System not found» anzeigen. ISO-Dateien sind 1:1-Abbilder von optischen Datenträgern (ISO 9660-Standard).
Häufige Fehler:
• F2 zu spät gedrückt: Die VM bootet an BIOS vorbei → VM ausschalten (Shut Down Guest) und neu starten, diesmal sofort F2 drücken oder in VMware: VM → Power → «Power On to BIOS».
• ISO nicht eingebunden / «Connect at power on» fehlt: VM zeigt «Operating System not found» → VM Settings → CD/DVD → ISO prüfen und Häkchen setzen.
• «Press any key to boot from CD» verpasst: VM bootet von leerer Festplatte → Neustart und sofort eine Taste drücken.
• Falsches ISO (32-Bit statt 64-Bit): Installation bricht ab → korrektes ISO verwenden:
• F2 zu spät gedrückt: Die VM bootet an BIOS vorbei → VM ausschalten (Shut Down Guest) und neu starten, diesmal sofort F2 drücken oder in VMware: VM → Power → «Power On to BIOS».
• ISO nicht eingebunden / «Connect at power on» fehlt: VM zeigt «Operating System not found» → VM Settings → CD/DVD → ISO prüfen und Häkchen setzen.
• «Press any key to boot from CD» verpasst: VM bootet von leerer Festplatte → Neustart und sofort eine Taste drücken.
• Falsches ISO (32-Bit statt 64-Bit): Installation bricht ab → korrektes ISO verwenden:
Win11_24H2_German_x64v2.iso.✅ Kontrollpunkt
Das BIOS zeigt Boot-Reihenfolge: 1. CD-ROM, 2. Hard Drive, 3. Network. Nach F10 und Neustart erscheint «Press any key to boot from CD or DVD...» → Taste drücken → Windows Setup-Logo erscheint.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht VMware intern beim VM-Start?
• VMware startet den Prozess
• Der Hypervisor reserviert 4096 MB RAM vom Host und erstellt eine Swap-Datei
• Die Datei
• VMware liest die
• Das BIOS führt den POST (Power-On Self Test) durch: virtuelle CPU, RAM, Disk-Controller werden geprüft
• Die Boot-Reihenfolge wird aus der
vmware-vmx.exe — dieser Prozess IST die laufende VM (ein Prozess pro VM)• Der Hypervisor reserviert 4096 MB RAM vom Host und erstellt eine Swap-Datei
ICT2024.vmem (4 GB Backup auf Disk)• Die Datei
ICT2024.vmx.lck (Lock-File) wird erstellt — verhindert, dass die VM doppelt gestartet wird• VMware liest die
.nvram-Datei und startet die UEFI/BIOS-Firmware (PhoenixBIOS-Emulation)• Das BIOS führt den POST (Power-On Self Test) durch: virtuelle CPU, RAM, Disk-Controller werden geprüft
• Die Boot-Reihenfolge wird aus der
.nvram gelesen → CD-ROM (ISO) wird als erstes Boot-Device gewählt
📂 Erzeugte Dateien (auf dem Host, beim VM-Start):
📁 ...\ICT2024\
├── ICT2024.vmem — RAM-Abbild auf Disk (4 GB, Swap bei Host-RAM-Mangel)
├── ICT2024.vmx.lck\ — Lock-Verzeichnis (verhindert Doppelstart)
├── ICT2024.log — VM-Logdatei (Boot-Meldungen, Fehler, Hardware-Events)
└── vmware-0.log ... vmware-2.log — Rotierte Logs vorheriger Sitzungen
├── ICT2024.vmem — RAM-Abbild auf Disk (4 GB, Swap bei Host-RAM-Mangel)
├── ICT2024.vmx.lck\ — Lock-Verzeichnis (verhindert Doppelstart)
├── ICT2024.log — VM-Logdatei (Boot-Meldungen, Fehler, Hardware-Events)
└── vmware-0.log ... vmware-2.log — Rotierte Logs vorheriger Sitzungen
🔑 Registry/NVRAM-Einträge:
ICT2024.nvram → Boot Order: CD-ROM (0), HDD (1), Network (2)
ICT2024.nvram → Secure Boot: Enabled (für Windows 11 Pflicht)
ICT2024.nvram → TPM: Present (VMware emuliert TPM 2.0 für Win11)
.vmx: bios.bootOrder = "cdrom,hdd,net" — Fallback falls NVRAM fehlt
ICT2024.nvram → Secure Boot: Enabled (für Windows 11 Pflicht)
ICT2024.nvram → TPM: Present (VMware emuliert TPM 2.0 für Win11)
.vmx: bios.bootOrder = "cdrom,hdd,net" — Fallback falls NVRAM fehlt
🛡️ Dienste & Sicherheit:
• vmware-vmx.exe — Der VM-Worker-Prozess, läuft unter dem aktuellen Benutzerkontext des Hosts
• VMware Virtual TPM — Emuliert TPM 2.0 (Trusted Platform Module), Pflicht für Windows 11
• Secure Boot — VMware prüft die digitale Signatur des Bootloaders (Microsoft UEFI CA), verhindert Start von unsigniertem Code
• Das ISO wird read-only gemountet — keine Schreibzugriffe auf die ISO-Datei möglich
• VMware Virtual TPM — Emuliert TPM 2.0 (Trusted Platform Module), Pflicht für Windows 11
• Secure Boot — VMware prüft die digitale Signatur des Bootloaders (Microsoft UEFI CA), verhindert Start von unsigniertem Code
• Das ISO wird read-only gemountet — keine Schreibzugriffe auf die ISO-Datei möglich
4
Windows 11 Setup durchführen — Benutzer & Computername
▼
Ziel: Windows 11 auf der virtuellen Festplatte installieren. Während des Setups ein lokales Konto (kein Microsoft-Konto!) mit Benutzername
SYSADMIN und Kennwort P@ssw0rd anlegen. Nach der Installation den Computernamen auf YELLOW ändern.
Sprache: Deutsch→
Jetzt installieren→
Kein Product Key→
Windows 11 Pro→
Benutzerdefiniert→
Partition wählen → Weiter
Windows wird installiert
Dateien werden vorbereitet... 65%
Windows-Funktionen werden aktiviert
1
① Installation läuft — Warten (ca. 15-30 Min)
Erklärung der Marker
①Installationsfortschritt: Windows kopiert Dateien, installiert Features und konfiguriert Updates. Die VM startet während der Installation mehrmals automatisch neu. Nicht manuell eingreifen!
Nach dem Neustart: Benutzer einrichten (OOBE)
Shift+F10 → oobe\bypassnro→
Neustart→
«Ich habe kein Internet»→
Lokales Konto: SYSADMIN→
Kennwort: P@ssw0rd
Wer soll diesen PC verwenden?
Lokales Konto erstellen (kein Microsoft-Konto!)
Benutzername
SYSADMIN
Kennwort
••••••••
Kennwort bestätigen
••••••••
Weiter →
1
① SYSADMIN eingeben
2
② P@ssw0rd eingeben
3
③ Weiter klicken
Computernamen «YELLOW» einstellen
Win+Pause→
Einstellungen → System → Info→
«Diesen PC umbenennen»→
YELLOW→
Neustart
Computername, Domäne und Arbeitsgruppeinstellungen
Computerbeschreibung:
Vollständiger Name:YELLOW
Arbeitsgruppe:WORKGROUP
1
① Computername = YELLOW
Zusammenfassung aller Zugangsdaten
Zusammenfassung der Zugangsdaten
✕
Benutzername:
Kennwort:
Computername:
Technischer Hintergrund:
• OOBE (Out-of-Box Experience): Der Einrichtungsassistent, der nach der Windows-Installation startet. Er fragt Sprache, Region, Konto und Datenschutz-Einstellungen ab.
• Lokales Konto vs. Microsoft-Konto: Ein lokales Konto wird nur auf diesem PC gespeichert — keine Cloud-Synchronisation, keine Abhängigkeit von Internet. Für Testumgebungen und Firmen-PCs ist ein lokales Konto üblich.
• Computername: Der NetBIOS-Name, unter dem der PC im Netzwerk erreichbar ist. Er wird in DNS und bei der Netzwerkkommunikation verwendet. Max. 15 Zeichen, keine Sonderzeichen ausser Bindestriche.
• oobe\bypassnro: Dieser Befehl setzt einen Registry-Key, der den OOBE-Zwang zum Microsoft-Konto umgeht — Windows bietet danach die Option «Ich habe kein Internet» an.
• OOBE (Out-of-Box Experience): Der Einrichtungsassistent, der nach der Windows-Installation startet. Er fragt Sprache, Region, Konto und Datenschutz-Einstellungen ab.
• Lokales Konto vs. Microsoft-Konto: Ein lokales Konto wird nur auf diesem PC gespeichert — keine Cloud-Synchronisation, keine Abhängigkeit von Internet. Für Testumgebungen und Firmen-PCs ist ein lokales Konto üblich.
• Computername: Der NetBIOS-Name, unter dem der PC im Netzwerk erreichbar ist. Er wird in DNS und bei der Netzwerkkommunikation verwendet. Max. 15 Zeichen, keine Sonderzeichen ausser Bindestriche.
• oobe\bypassnro: Dieser Befehl setzt einen Registry-Key, der den OOBE-Zwang zum Microsoft-Konto umgeht — Windows bietet danach die Option «Ich habe kein Internet» an.
Häufige Fehler:
• Microsoft-Konto statt lokalem Konto erstellt: Setup zeigt keinen «Offline»-Button → Lösung: Shift+F10 →
• Computername vergessen zu ändern: Windows setzt einen Zufallsnamen wie «DESKTOP-ABC123» → Nachträglich unter Einstellungen → System → Info → «Diesen PC umbenennen» → YELLOW → Neustart.
• Kennwort vergessen / Tippfehler:
• Sicherheitsfragen werden verlangt: 3 Sicherheitsfragen müssen beantwortet werden — diese können frei gewählt werden, dienen zur Kennwortwiederherstellung.
• Microsoft-Konto statt lokalem Konto erstellt: Setup zeigt keinen «Offline»-Button → Lösung: Shift+F10 →
oobe\bypassnro → Enter → PC startet neu → «Ich habe kein Internet» wählen.• Computername vergessen zu ändern: Windows setzt einen Zufallsnamen wie «DESKTOP-ABC123» → Nachträglich unter Einstellungen → System → Info → «Diesen PC umbenennen» → YELLOW → Neustart.
• Kennwort vergessen / Tippfehler:
P@ssw0rd hat eine Null (0), kein «o» → Auf dem Anmeldebildschirm sorgfältig eingeben.• Sicherheitsfragen werden verlangt: 3 Sicherheitsfragen müssen beantwortet werden — diese können frei gewählt werden, dienen zur Kennwortwiederherstellung.
Wenn Windows ein Microsoft-Konto verlangt: Shift+F10 drücken →
oobe\bypassnro → Enter → PC startet neu → «Ich habe kein Internet» wählen → Lokales Konto erstellen.✅ Kontrollpunkt
Windows 11 Desktop ist sichtbar. Unten links im Startmenü steht «SYSADMIN». Unter Einstellungen → System → Info steht Computername: «YELLOW» und Arbeitsgruppe: WORKGROUP. Der PC hat ggf. nach dem Umbenennen automatisch neu gestartet.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern bei der Installation?
• WinPE (Windows Preinstallation Environment) wird vom ISO in den RAM geladen — ein Mini-Windows zum Installieren
• WinPE erstellt automatisch Partitionen auf der leeren Festplatte: EFI System Partition (100 MB, FAT32), MSR (Microsoft Reserved, 16 MB), Windows-Partition (Rest) und Recovery (~700 MB)
• Die Datei
• Der Windows Boot Manager (
• Nach dem Entpacken: Specialize-Phase — Windows erkennt Hardware, installiert Treiber, generiert einmalige SID (Security Identifier)
• OOBE-Phase (Out-of-Box Experience) — Benutzereinrichtung, Sprache, Datenschutz, Konto
• WinPE erstellt automatisch Partitionen auf der leeren Festplatte: EFI System Partition (100 MB, FAT32), MSR (Microsoft Reserved, 16 MB), Windows-Partition (Rest) und Recovery (~700 MB)
• Die Datei
install.wim (komprimiertes Windows-Image, ~4 GB) wird aus dem ISO auf die Festplatte entpackt• Der Windows Boot Manager (
bootmgfw.efi) wird in die EFI-Partition geschrieben• Nach dem Entpacken: Specialize-Phase — Windows erkennt Hardware, installiert Treiber, generiert einmalige SID (Security Identifier)
• OOBE-Phase (Out-of-Box Experience) — Benutzereinrichtung, Sprache, Datenschutz, Konto
📂 Erzeugte Dateien (in der VM):
C:\Windows\ — Betriebssystem (~15 GB nach Installation)
C:\Windows\System32\ — Kernkomponenten (kernel32.dll, ntoskrnl.exe, etc.)
C:\Windows\WinSxS\ — Side-by-Side Assembly Store (Komponentenspeicher, ~8 GB)
C:\Users\SYSADMIN\ — Benutzerprofil mit:
├── Desktop\, Documents\, Downloads\, Pictures\, Music\, Videos\
├── AppData\Local\ — App-Caches, Einstellungen, temporäre Daten
├── AppData\Roaming\ — Roaming-Profile (wird bei Domänenbeitritt synchronisiert)
└── NTUSER.DAT — Benutzer-spezifischer Registry-Hive (wird als HKCU geladen)
C:\ProgramData\ — Maschinenweite App-Daten (versteckt)
C:\Recovery\ — Windows Recovery Environment (WinRE)
C:\Windows\System32\ — Kernkomponenten (kernel32.dll, ntoskrnl.exe, etc.)
C:\Windows\WinSxS\ — Side-by-Side Assembly Store (Komponentenspeicher, ~8 GB)
C:\Users\SYSADMIN\ — Benutzerprofil mit:
├── Desktop\, Documents\, Downloads\, Pictures\, Music\, Videos\
├── AppData\Local\ — App-Caches, Einstellungen, temporäre Daten
├── AppData\Roaming\ — Roaming-Profile (wird bei Domänenbeitritt synchronisiert)
└── NTUSER.DAT — Benutzer-spezifischer Registry-Hive (wird als HKCU geladen)
C:\ProgramData\ — Maschinenweite App-Daten (versteckt)
C:\Recovery\ — Windows Recovery Environment (WinRE)
🔑 Registry-Einträge (in der VM):
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\ComputerName\ComputerName → "YELLOW"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\ComputerName\ActiveComputerName → "YELLOW"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\Hostname → "YELLOW"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\NV Hostname → "YELLOW"
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\RegisteredOwner → "SYSADMIN"
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\ → SYSADMIN-Konto (SID: S-1-5-21-...-1001)
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\S-1-5-21-...-1001
→ ProfileImagePath = "C:\Users\SYSADMIN"
HKU\S-1-5-21-...-1001 → Geladener NTUSER.DAT des Benutzers SYSADMIN (= HKCU)
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\ComputerName\ActiveComputerName → "YELLOW"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\Hostname → "YELLOW"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\NV Hostname → "YELLOW"
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\RegisteredOwner → "SYSADMIN"
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\ → SYSADMIN-Konto (SID: S-1-5-21-...-1001)
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\S-1-5-21-...-1001
→ ProfileImagePath = "C:\Users\SYSADMIN"
HKU\S-1-5-21-...-1001 → Geladener NTUSER.DAT des Benutzers SYSADMIN (= HKCU)
🛡️ Sicherheitsgruppen & Benutzer:
• SYSADMIN wird automatisch der Gruppe Administratoren hinzugefügt (erstes Konto = Admin)
• Lokale Gruppen werden erstellt: Administratoren, Benutzer, Gäste, Remotedesktopbenutzer, Netzwerkkonfigurations-Operatoren, etc.
• Das integrierte Administrator-Konto (RID 500) ist standardmässig deaktiviert
• Das Gast-Konto (RID 501) ist standardmässig deaktiviert
• Windows generiert eine einmalige Maschinen-SID (Security Identifier: S-1-5-21-xxxx-xxxx-xxxx), die alle lokalen Konten-SIDs ableitet
• Lokale Gruppen werden erstellt: Administratoren, Benutzer, Gäste, Remotedesktopbenutzer, Netzwerkkonfigurations-Operatoren, etc.
• Das integrierte Administrator-Konto (RID 500) ist standardmässig deaktiviert
• Das Gast-Konto (RID 501) ist standardmässig deaktiviert
• Windows generiert eine einmalige Maschinen-SID (Security Identifier: S-1-5-21-xxxx-xxxx-xxxx), die alle lokalen Konten-SIDs ableitet
🔧 Beteiligte Dienste (nach Installation gestartet):
• Windows Update (
• Windows Defender Antivirus Service (
• Security Accounts Manager (
• Plug and Play (
• Windows Event Log (
• Task Scheduler (
• DHCP Client (
wuauserv) — Sucht sofort nach Updates nach dem ersten Boot• Windows Defender Antivirus Service (
WinDefend) — Echtzeitschutz, aktiviert sich automatisch• Security Accounts Manager (
SamSs) — Verwaltet lokale Benutzerkonten und Kennwörter (SAM-Datenbank)• Plug and Play (
PlugPlay) — Erkennt virtuelle Hardware und installiert Treiber• Windows Event Log (
EventLog) — Protokolliert alle System-, Sicherheits- und Anwendungsereignisse• Task Scheduler (
Schedule) — Startet geplante Wartungsaufgaben und Telemetrie• DHCP Client (
Dhcp) — Bezieht automatisch eine IP-Adresse vom VMware NAT-DHCP
5
Festplatte partitionieren — Datenträgerverwaltung
▼
Ziel: Die 70 GB Festplatte in zwei Partitionen aufteilen: C:\ «System-w11» mit 60 GB für das Betriebssystem und D:\ «Daten» mit dem restlichen Speicherplatz (~8-10 GB). Beide Partitionen müssen mit NTFS formatiert sein.
Datenträgerverwaltung öffnen
Win+X→
Datenträgerverwaltung
Schritt A: C:\ verkleinern auf 60 GB
Rechtsklick auf C:\→
Volume verkleinern...→
10240 MB eingeben→
Verkleinern
C:\ verkleinern
✕
Gesamtgrösse vor Verkl. (MB):
71680 MBVerfügbarer Speicherplatz (MB):
60480 MBZu verkleinernder Speicherplatz (MB):
Gesamtgrösse nach Verkleinerung:
61440 MB ≈ 60 GB ✓1
① 10240 MB eingeben
2
② Verkleinern klicken
Erklärung der Marker
①10240 MB: Der Wert, um den C:\ verkleinert wird. 10240 MB = 10 GB. Die Partition wird danach ca. 60 GB gross sein (70 GB minus System-Partitionen minus 10 GB).
②Verkleinern: Klick startet den Vorgang. Danach erscheint ein neuer schwarzer Bereich «Nicht zugeordnet» in der Datenträgerverwaltung.
Schritt B: Freien Bereich → Neues Volume D:\ «Daten»
Rechtsklick auf «Nicht zugeordnet»→
Neues einfaches Volume...→
Weiter (gesamte Grösse nutzen)→
Laufwerksbuchstabe: D→
Dateisystem: NTFS→
Bezeichnung: Daten→
Fertig stellen
Schritt C: C:\ umbenennen in «System-w11»
Rechtsklick auf C:\ in Datenträgerverwaltung→
Eigenschaften→
Name: System-w11→
OK
Endergebnis in der Datenträgerverwaltung
Aktion
Ansicht
?
VolumeLayoutTypDateisystemStatus
(C:) System-w11EinfachEinfachNTFSFehlerfrei (Start)
(D:) DatenEinfachEinfachNTFSFehlerfrei
Datenträger 0 — 70,00 GB — Einfach
Datenträger 0
70,00 GB
Online
70,00 GB
Online
1
① C:\ System-w11 (60 GB, NTFS)
2
② D:\ Daten (~8 GB, NTFS)
Erklärung der Marker
①C:\ System-w11: Die Systempartition mit 60 GB. Enthält Windows 11, Programme und Benutzerdaten. Status «Fehlerfrei (Start, Seite, Aktiv)» bedeutet: Bootpartition, korrekt initialisiert.
②D:\ Daten: Die Datenpartition mit dem restlichen Speicherplatz (~8-10 GB). Für Dokumente, Projekte und Backups. Beide Partitionen sind NTFS-formatiert.
Technischer Hintergrund:
• Partitionierung: Eine physische Festplatte wird in logische Abschnitte (Partitionen) unterteilt. Jede Partition verhält sich wie ein separates Laufwerk mit eigenem Dateisystem und Laufwerksbuchstaben.
• NTFS (New Technology File System): Das Standard-Dateisystem von Windows. Unterstützt Dateien über 4 GB, Berechtigungen (ACLs), Verschlüsselung (EFS), Kompression und Journaling (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall).
• EFI-Partition (~100 MB): Enthält den Bootloader. Wird automatisch erstellt und ist normalerweise nicht sichtbar. Nicht löschen!
• Recovery-Partition: Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Wird für Reparatur und Reset verwendet.
• Volume verkleinern: Windows verschiebt Daten ans Anfang der Partition und gibt den hinteren Bereich frei — ohne Datenverlust. Nur möglich, wenn genug zusammenhängender freier Speicherplatz existiert.
• Partitionierung: Eine physische Festplatte wird in logische Abschnitte (Partitionen) unterteilt. Jede Partition verhält sich wie ein separates Laufwerk mit eigenem Dateisystem und Laufwerksbuchstaben.
• NTFS (New Technology File System): Das Standard-Dateisystem von Windows. Unterstützt Dateien über 4 GB, Berechtigungen (ACLs), Verschlüsselung (EFS), Kompression und Journaling (Schutz vor Datenverlust bei Stromausfall).
• EFI-Partition (~100 MB): Enthält den Bootloader. Wird automatisch erstellt und ist normalerweise nicht sichtbar. Nicht löschen!
• Recovery-Partition: Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Wird für Reparatur und Reset verwendet.
• Volume verkleinern: Windows verschiebt Daten ans Anfang der Partition und gibt den hinteren Bereich frei — ohne Datenverlust. Nur möglich, wenn genug zusammenhängender freier Speicherplatz existiert.
Häufige Fehler:
• «Volume verkleinern» nicht verfügbar (ausgegraut): Zu wenig zusammenhängender freier Speicher → Defragmentierung ausführen oder System-Dateien (Pagefile, Hibernation) vorübergehend deaktivieren.
• Falsche MB-Zahl eingegeben: z.B. 60000 statt 10240 → Das Feld «Zu verkleinernder Speicherplatz» verlangt den Betrag, der ABGEZOGEN wird, nicht die gewünschte Endgrösse!
• Vergessen, C:\ umzubenennen in «System-w11»: Nachträglich: Rechtsklick auf C:\ in Datenträgerverwaltung → Eigenschaften → Name eingeben → OK.
• D:\ vergessen mit NTFS zu formatieren: Im Wizard «Neues einfaches Volume» muss NTFS als Dateisystem gewählt werden (nicht FAT32 oder exFAT).
• EFI-Partition gelöscht: Windows bootet nicht mehr → Neuinstallation erforderlich. EFI-Partition niemals anfassen!
• «Volume verkleinern» nicht verfügbar (ausgegraut): Zu wenig zusammenhängender freier Speicher → Defragmentierung ausführen oder System-Dateien (Pagefile, Hibernation) vorübergehend deaktivieren.
• Falsche MB-Zahl eingegeben: z.B. 60000 statt 10240 → Das Feld «Zu verkleinernder Speicherplatz» verlangt den Betrag, der ABGEZOGEN wird, nicht die gewünschte Endgrösse!
• Vergessen, C:\ umzubenennen in «System-w11»: Nachträglich: Rechtsklick auf C:\ in Datenträgerverwaltung → Eigenschaften → Name eingeben → OK.
• D:\ vergessen mit NTFS zu formatieren: Im Wizard «Neues einfaches Volume» muss NTFS als Dateisystem gewählt werden (nicht FAT32 oder exFAT).
• EFI-Partition gelöscht: Windows bootet nicht mehr → Neuinstallation erforderlich. EFI-Partition niemals anfassen!
✅ Kontrollpunkt
Die Datenträgerverwaltung zeigt: C:\ System-w11 (~60 GB, NTFS, Fehlerfrei) und D:\ Daten (~8-10 GB, NTFS, Fehlerfrei). Beide Laufwerke sind im Explorer unter «Dieser PC» sichtbar und beschreibbar. Teste: eine Datei auf D:\ erstellen und öffnen.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern bei der Partitionierung?
• Volume verkleinern: Der Dienst
• Die GPT-Partitionstabelle (am Anfang und Ende der Disk) wird aktualisiert — der Eintrag für C:\ erhält eine neue Endadresse
• Das NTFS-Dateisystem auf C:\ wird in-place verkleinert: die
• Neues Volume erstellen: VDS schreibt einen neuen GPT-Eintrag, formatiert mit NTFS (erstellt
• Der Mount Manager (
Virtual Disk Service (VDS) analysiert die NTFS-Bitmap, um den letzten belegten Cluster zu finden. Alles dahinter kann freigegeben werden• Die GPT-Partitionstabelle (am Anfang und Ende der Disk) wird aktualisiert — der Eintrag für C:\ erhält eine neue Endadresse
• Das NTFS-Dateisystem auf C:\ wird in-place verkleinert: die
$MFT (Master File Table) und $Bitmap werden angepasst• Neues Volume erstellen: VDS schreibt einen neuen GPT-Eintrag, formatiert mit NTFS (erstellt
$MFT, $LogFile, $Volume) und weist Laufwerksbuchstabe D: zu• Der Mount Manager (
mountmgr.sys) speichert die Zuordnung Volume-GUID ↔ Laufwerksbuchstabe persistent in der Registry
📂 Erzeugte Dateien & NTFS-Strukturen:
Auf jeder NTFS-Partition werden diese Metadateien erstellt (versteckt):
├── $MFT — Master File Table (Index aller Dateien, wie ein Inhaltsverzeichnis)
├── $MFTMirr — Backup der ersten 4 MFT-Einträge (Schutz bei Beschädigung)
├── $LogFile — NTFS-Journal (Transaktionslog für Crash-Recovery)
├── $Volume — Volume-Name ("System-w11" bzw. "Daten"), Version, Flags
├── $Bitmap — Belegungskarte aller Cluster (frei/belegt)
├── $BadClus — Liste defekter Sektoren (bei virtueller Disk normalerweise leer)
├── $Secure — Zentrale Sicherheitsdeskriptor-Datenbank (ACLs)
└── $UpCase — Unicode-Grossbuchstaben-Tabelle für Dateinamenvergleiche
├── $MFT — Master File Table (Index aller Dateien, wie ein Inhaltsverzeichnis)
├── $MFTMirr — Backup der ersten 4 MFT-Einträge (Schutz bei Beschädigung)
├── $LogFile — NTFS-Journal (Transaktionslog für Crash-Recovery)
├── $Volume — Volume-Name ("System-w11" bzw. "Daten"), Version, Flags
├── $Bitmap — Belegungskarte aller Cluster (frei/belegt)
├── $BadClus — Liste defekter Sektoren (bei virtueller Disk normalerweise leer)
├── $Secure — Zentrale Sicherheitsdeskriptor-Datenbank (ACLs)
└── $UpCase — Unicode-Grossbuchstaben-Tabelle für Dateinamenvergleiche
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\MountedDevices\
\DosDevices\C: → Volume-GUID (binär, identifiziert die Partition eindeutig)
\DosDevices\D: → Volume-GUID der neuen Daten-Partition
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\STORAGE\Volume\ — Auflistung aller erkannten Volumes
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\DriveIcons\C\DefaultLabel → "System-w11"
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\DriveIcons\D\DefaultLabel → "Daten"
\DosDevices\C: → Volume-GUID (binär, identifiziert die Partition eindeutig)
\DosDevices\D: → Volume-GUID der neuen Daten-Partition
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Enum\STORAGE\Volume\ — Auflistung aller erkannten Volumes
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\DriveIcons\C\DefaultLabel → "System-w11"
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\DriveIcons\D\DefaultLabel → "Daten"
🛡️ Sicherheitsgruppen & Berechtigungen:
• C:\ — Standard-ACL: SYSTEM (Vollzugriff), Administratoren (Vollzugriff), Benutzer (Lesen & Ausführen), Authentifizierte Benutzer (Ändern für Unterordner)
• D:\ — Neue Partition erbt die Standard-Root-ACL: SYSTEM und Administratoren haben Vollzugriff, Benutzer haben Lesen/Ausführen + Schreiben in Unterordner
• Der Volume Shadow Copy Service (VSS) kann nun Schattenkopien auf beiden Laufwerken erstellen
• Nur Mitglieder der Administratoren-Gruppe und Sicherungs-Operatoren können die Datenträgerverwaltung öffnen
• D:\ — Neue Partition erbt die Standard-Root-ACL: SYSTEM und Administratoren haben Vollzugriff, Benutzer haben Lesen/Ausführen + Schreiben in Unterordner
• Der Volume Shadow Copy Service (VSS) kann nun Schattenkopien auf beiden Laufwerken erstellen
• Nur Mitglieder der Administratoren-Gruppe und Sicherungs-Operatoren können die Datenträgerverwaltung öffnen
🔧 Beteiligte Dienste:
• Virtual Disk Service (
• Storage Service (
• Volume Shadow Copy (
• Shell Hardware Detection (
• Disk Defragmenter (
vds) — Führt die Partitionierung/Formatierung durch, Schnittstelle für diskmgmt.msc• Storage Service (
StorSvc) — Verwaltet Speicher-Pools und Laufwerke• Volume Shadow Copy (
VSS) — Wird bei Änderungen an der Partitionstabelle benachrichtigt• Shell Hardware Detection (
ShellHWDetection) — Erkennt neue Volumes und zeigt AutoPlay-Dialog• Disk Defragmenter (
defragsvc) — Registriert neues Volume D:\ für geplante Optimierung
6
Netzwerk testen — ping, hostname, whoami
▼
Ziel: Überprüfen, ob die virtuelle Maschine korrekt im Netzwerk kommunizieren kann. Dazu werden über die Eingabeaufforderung (CMD) drei Befehle ausgeführt:
ping 8.8.8.8 (Internetverbindung), hostname (Computername prüfen) und whoami (angemeldeter Benutzer prüfen).
Win+R→
cmd→
Als Administrator ausführen→
ping 8.8.8.8→
hostname→
whoami
Microsoft Windows [Version 11.0.26100]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Windows\system32> ping 8.8.8.8
Ping wird ausgeführt für 8.8.8.8 mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 8.8.8.8: Bytes=32 Zeit=12ms TTL=117
Antwort von 8.8.8.8: Bytes=32 Zeit=11ms TTL=117
Antwort von 8.8.8.8: Bytes=32 Zeit=14ms TTL=117
Antwort von 8.8.8.8: Bytes=32 Zeit=12ms TTL=117
Ping-Statistik für 8.8.8.8: Pakete: Gesendet=4, Empfangen=4, Verloren=0 (0% Verlust)
Mindestwert=11ms, Höchstwert=14ms, Mittelwert=12ms
C:\Windows\system32> hostname
YELLOW
C:\Windows\system32> whoami
yellow\sysadmin
1
① ping 8.8.8.8 → Internet-Test
2
② hostname → muss YELLOW zeigen
3
③ whoami → yellow\sysadmin
Erklärung der Marker
①ping 8.8.8.8: Sendet 4 ICMP-Echo-Pakete an den Google DNS-Server. «Antwort von 8.8.8.8» mit Zeitangabe = Netzwerk funktioniert. «0% Verlust» = stabile Verbindung.
②hostname: Zeigt den NetBIOS-Computernamen an. Muss «YELLOW» ausgeben — andernfalls wurde der Name in Schritt 4 nicht korrekt geändert.
③whoami: Zeigt den aktuell angemeldeten Benutzer im Format
COMPUTERNAME\benutzername. Erwartet: «yellow\sysadmin» (Kleinschreibung ist normal).
Technischer Hintergrund:
• ping: Verwendet das ICMP-Protokoll (Internet Control Message Protocol). Es sendet Echo-Request-Pakete und wartet auf Echo-Reply. TTL (Time to Live) zeigt, wie viele Router das Paket durchlaufen hat (Start bei 128 für Windows).
• 8.8.8.8: Öffentlicher DNS-Server von Google. Wird oft als Testadresse verwendet, da er fast immer erreichbar ist und auf Pings antwortet.
• NAT-Netzwerk: VMware erstellt ein virtuelles Netzwerk mit eigenem DHCP-Server. Die VM erhält eine IP wie 192.168.x.x. Der Host-PC «übersetzt» die Adressen (Network Address Translation) — die VM teilt sich die Internetverbindung des Hosts.
• VMware Tools: Nach erfolgreichem Netzwerktest empfohlen: VM → Install VMware Tools → verbessert Grafikauflösung, Copy-Paste zwischen Host und VM, Drag & Drop und Ordner-Sharing.
• ping: Verwendet das ICMP-Protokoll (Internet Control Message Protocol). Es sendet Echo-Request-Pakete und wartet auf Echo-Reply. TTL (Time to Live) zeigt, wie viele Router das Paket durchlaufen hat (Start bei 128 für Windows).
• 8.8.8.8: Öffentlicher DNS-Server von Google. Wird oft als Testadresse verwendet, da er fast immer erreichbar ist und auf Pings antwortet.
• NAT-Netzwerk: VMware erstellt ein virtuelles Netzwerk mit eigenem DHCP-Server. Die VM erhält eine IP wie 192.168.x.x. Der Host-PC «übersetzt» die Adressen (Network Address Translation) — die VM teilt sich die Internetverbindung des Hosts.
• VMware Tools: Nach erfolgreichem Netzwerktest empfohlen: VM → Install VMware Tools → verbessert Grafikauflösung, Copy-Paste zwischen Host und VM, Drag & Drop und Ordner-Sharing.
Häufige Fehler:
• «Zeitüberschreitung der Anforderung» / 100% Verlust: VM hat kein Netzwerk → In VMware: VM Settings → Network Adapter → NAT auswählen → «Connected» und «Connect at power on» aktivieren.
• hostname zeigt «DESKTOP-...» statt «YELLOW»: Computername wurde nicht geändert → Zurück zu Schritt 4, Computername unter Einstellungen → System → Info ändern und neustarten.
• whoami zeigt falschen Benutzer: Mit falschem Konto angemeldet → Abmelden und als SYSADMIN anmelden.
• «ping» wird nicht erkannt: CMD nicht als Administrator gestartet oder PATH-Variable beschädigt →
• Firewall blockiert Ping: Selten bei NAT, aber möglich → Windows Defender Firewall → Erweiterte Einstellungen → Eingehende Regeln → «Datei- und Druckerfreigabe (Echoanforderung - ICMPv4-In)» aktivieren.
• «Zeitüberschreitung der Anforderung» / 100% Verlust: VM hat kein Netzwerk → In VMware: VM Settings → Network Adapter → NAT auswählen → «Connected» und «Connect at power on» aktivieren.
• hostname zeigt «DESKTOP-...» statt «YELLOW»: Computername wurde nicht geändert → Zurück zu Schritt 4, Computername unter Einstellungen → System → Info ändern und neustarten.
• whoami zeigt falschen Benutzer: Mit falschem Konto angemeldet → Abmelden und als SYSADMIN anmelden.
• «ping» wird nicht erkannt: CMD nicht als Administrator gestartet oder PATH-Variable beschädigt →
C:\Windows\system32\ping.exe 8.8.8.8 verwenden.• Firewall blockiert Ping: Selten bei NAT, aber möglich → Windows Defender Firewall → Erweiterte Einstellungen → Eingehende Regeln → «Datei- und Druckerfreigabe (Echoanforderung - ICMPv4-In)» aktivieren.
✅ Kontrollpunkt
Alle drei Befehle liefern korrekte Ergebnisse: ping 8.8.8.8 = 4 Antworten, 0% Verlust. hostname = YELLOW. whoami = yellow\sysadmin. Die VM ist netzwerkfähig und korrekt konfiguriert.
Nach erfolgreichem Netzwerktest: VMware Tools installieren für bessere Grafikauflösung, Maus-Integration und Copy-Paste zwischen Host und VM. In VMware: VM → Install VMware Tools.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern beim Netzwerk?
• DHCP-Handshake: Beim Booten sendet der DHCP-Client (
• Der TCP/IP-Stack (
• ping 8.8.8.8: Der Befehl
• hostname: Liest den Wert aus
• whoami: Fragt den Security Reference Monitor (SRM) im Kernel nach dem Token des aktuellen Prozesses → gibt SID aufgelöst als
Dhcp) einen DHCP Discover-Broadcast → VMware NAT DHCP antwortet mit DHCP Offer (z.B. IP 192.168.232.128, Gateway 192.168.232.2, DNS 192.168.232.2)• Der TCP/IP-Stack (
tcpip.sys) konfiguriert den virtuellen Netzwerkadapter mit der erhaltenen IP, Subnetzmaske (255.255.255.0) und Default Gateway• ping 8.8.8.8: Der Befehl
ping.exe erstellt ein ICMP Echo Request-Paket → tcpip.sys → virtueller NIC (e1000) → VMware NAT-Router (Gateway) → physischer Host-NIC → Internet → Google DNS → Echo Reply zurück• hostname: Liest den Wert aus
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\Hostname• whoami: Fragt den Security Reference Monitor (SRM) im Kernel nach dem Token des aktuellen Prozesses → gibt SID aufgelöst als
COMPUTERNAME\username zurück
📂 Relevante Dateien:
C:\Windows\System32\ping.exe — ICMP-Tool (sendet Echo Requests)
C:\Windows\System32\hostname.exe — Zeigt den Computernamen
C:\Windows\System32\whoami.exe — Zeigt aktuellen Benutzer und Gruppen
C:\Windows\System32\drivers\tcpip.sys — TCP/IP-Kerneltreiber
C:\Windows\System32\drivers\e1000e65.sys — VMware virtueller NIC-Treiber (Intel E1000)
C:\Windows\System32\DHCP\ — DHCP-Lease-Datenbank
C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts — Lokale DNS-Auflösung (manuelle Einträge)
C:\Windows\System32\drivers\etc\networks — Netzwerknamen-Zuordnungen
C:\Windows\System32\hostname.exe — Zeigt den Computernamen
C:\Windows\System32\whoami.exe — Zeigt aktuellen Benutzer und Gruppen
C:\Windows\System32\drivers\tcpip.sys — TCP/IP-Kerneltreiber
C:\Windows\System32\drivers\e1000e65.sys — VMware virtueller NIC-Treiber (Intel E1000)
C:\Windows\System32\DHCP\ — DHCP-Lease-Datenbank
C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts — Lokale DNS-Auflösung (manuelle Einträge)
C:\Windows\System32\drivers\etc\networks — Netzwerknamen-Zuordnungen
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\Interfaces\{GUID}\
EnableDHCP = 1 (DWORD) — DHCP aktiviert
DhcpIPAddress = "192.168.232.128" — Vom DHCP zugewiesene IP
DhcpSubnetMask = "255.255.255.0"
DhcpDefaultGateway = "192.168.232.2" — VMware NAT Gateway
DhcpNameServer = "192.168.232.2" — VMware DNS-Proxy
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\
Hostname = "YELLOW"
Domain = "" (leer, kein Domänenmitglied)
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\NetworkList\Profiles\{GUID}
ProfileName = "Netzwerk" — Anzeigename des Netzwerkprofils
Category = 0 (0=Öffentlich, 1=Privat, 2=Domäne)
EnableDHCP = 1 (DWORD) — DHCP aktiviert
DhcpIPAddress = "192.168.232.128" — Vom DHCP zugewiesene IP
DhcpSubnetMask = "255.255.255.0"
DhcpDefaultGateway = "192.168.232.2" — VMware NAT Gateway
DhcpNameServer = "192.168.232.2" — VMware DNS-Proxy
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\
Hostname = "YELLOW"
Domain = "" (leer, kein Domänenmitglied)
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\NetworkList\Profiles\{GUID}
ProfileName = "Netzwerk" — Anzeigename des Netzwerkprofils
Category = 0 (0=Öffentlich, 1=Privat, 2=Domäne)
🛡️ Sicherheitsgruppen & Firewallprofile:
• Das Netzwerk wird als «Öffentlich» klassifiziert (Standard bei erstem Verbinden) — strengste Firewall-Regeln
• Windows Defender Firewall aktiviert das öffentliche Profil: eingehende Verbindungen blockiert, ausgehende erlaubt
• Netzwerkerkennung ist im öffentlichen Profil deaktiviert — der PC ist für andere Geräte unsichtbar
• ICMP Echo (Ping) ist standardmässig blockiert für eingehende Anfragen — ausgehende Pings (wie unser Test) funktionieren
• Für Netzwerkänderungen benötigt man Mitgliedschaft in Administratoren oder Netzwerkkonfigurations-Operatoren
• Windows Defender Firewall aktiviert das öffentliche Profil: eingehende Verbindungen blockiert, ausgehende erlaubt
• Netzwerkerkennung ist im öffentlichen Profil deaktiviert — der PC ist für andere Geräte unsichtbar
• ICMP Echo (Ping) ist standardmässig blockiert für eingehende Anfragen — ausgehende Pings (wie unser Test) funktionieren
• Für Netzwerkänderungen benötigt man Mitgliedschaft in Administratoren oder Netzwerkkonfigurations-Operatoren
🔧 Beteiligte Dienste:
• DHCP Client (
• DNS Client (
• Network Location Awareness (
• Network List Service (
• Windows Defender Firewall (
• Network Store Interface Service (
• TCP/IP NetBIOS Helper (
Dhcp) — Bezieht und erneuert IP-Adressen automatisch (Lease-Time typisch 30 Min bei VMware)• DNS Client (
Dnscache) — Cached DNS-Auflösungen lokal, beschleunigt wiederholte Abfragen• Network Location Awareness (
NlaSvc) — Erkennt Netzwerktyp (öffentlich/privat/Domäne) und konfiguriert Firewall-Profil• Network List Service (
netprofm) — Verwaltet Netzwerkprofile und deren Eigenschaften• Windows Defender Firewall (
MpsSvc) — Wendet Firewall-Regeln basierend auf Netzwerkprofil an• Network Store Interface Service (
nsi) — Vermittelt zwischen Netzwerkclients und dem TCP/IP-Stack• TCP/IP NetBIOS Helper (
lmhosts) — Unterstützt NetBIOS-Namensauflösung (für hostname-Befehl)
7
Protokollierung & Fehlerbehebung — Dokumentation
▼
Ziel: Alle durchgeführten Arbeitsschritte systematisch protokollieren. Aufgetretene Fehlersituationen und deren Behebung dokumentieren. Das Protokoll dient als Nachweis der fachgerechten Ausführung und als Nachschlagewerk für zukünftige Installationen.
Dokument erstellen (Word/Notepad)→
Jeden Schritt beschreiben→
Fehler + Lösungen notieren→
Screenshots einfügen→
Speichern auf D:\
Protokoll-Vorlage — Aufgabe 1
✕
Installationsprotokoll — Bluescreen AG
Datum:[heutiges Datum]
Techniker:[Ihr Name]
Auftrag:Win11 VM-Installation
Maschine:YELLOW (VM: ICT2024)
Durchgeführte Schritte:
1.VM erstellt (Custom advanced)✓ OK
2.Hardware: 2×2 CPU, 4 GB RAM, 70 GB, NAT✓ OK
3.ISO eingebunden, BIOS Boot-Order geprüft✓ OK
4.Win11 Setup, User: SYSADMIN, PC: YELLOW✓ OK
5.Partitionen: C:\System-w11 60GB + D:\Daten✓ OK
6.Netzwerk: ping 8.8.8.8 erfolgreich✓ OK
Aufgetretene Fehler & Behebung:
[Hier Fehler beschreiben, z.B.: «Microsoft-Konto wurde verlangt — Lösung: Shift+F10 → oobe\bypassnro»]
Technischer Hintergrund: Dokumentation ist ein zentraler Bestandteil der IT-Administration. In der Praxis werden Installationsprotokolle für Compliance (Nachvollziehbarkeit), Wissensmanagement (andere Techniker können die Schritte nachvollziehen) und Fehlerbehebung (bei zukünftigen Problemen als Referenz) erstellt. In Unternehmen werden dafür oft Ticket-Systeme (ITSM-Tools wie ServiceNow, JIRA) verwendet.
Häufige Fehler:
• Nur «Alles hat funktioniert» geschrieben: Nicht ausreichend — jeder Schritt muss mit konkreten Werten dokumentiert werden (z.B. «RAM: 4096 MB eingestellt», nicht nur «RAM konfiguriert»).
• Screenshots vergessen: Screenshots sind der beste Beweis für korrekte Konfiguration. In VMware: VM → Capture Screen oder PrtSc innerhalb der VM.
• Fehler nicht dokumentiert: Auch wenn alles funktioniert hat — potenzielle Fehlerquellen und deren Vermeidung notieren (zeigt Verständnis).
• Nur «Alles hat funktioniert» geschrieben: Nicht ausreichend — jeder Schritt muss mit konkreten Werten dokumentiert werden (z.B. «RAM: 4096 MB eingestellt», nicht nur «RAM konfiguriert»).
• Screenshots vergessen: Screenshots sind der beste Beweis für korrekte Konfiguration. In VMware: VM → Capture Screen oder PrtSc innerhalb der VM.
• Fehler nicht dokumentiert: Auch wenn alles funktioniert hat — potenzielle Fehlerquellen und deren Vermeidung notieren (zeigt Verständnis).
✅ Kontrollpunkt
Das Protokoll enthält: alle 6 Arbeitsschritte mit konkreten Werten, mindestens 3 Screenshots (VM Settings, Datenträgerverwaltung, ping-Ergebnis), aufgetretene Fehler und deren Lösung. Das Dokument ist auf D:\Daten gespeichert.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern bei der Dokumentation?
• Beim Speichern auf D:\Daten schreibt der NTFS-Treiber (
• Das NTFS-Journal (
• Screenshots (mit Win+Shift+S oder Snipping Tool) werden vom Dienst
• Beim Einfügen in Word/WordPad wird das Bild als OLE-Objekt oder eingebettetes PNG in die Dokumentdatei geschrieben
• Der Windows Search Indexer (
ntfs.sys) die Datei in freie Cluster und aktualisiert die $MFT (Master File Table) mit Dateiname, Grösse, Zeitstempeln und Sicherheitsdeskriptor• Das NTFS-Journal (
$LogFile) protokolliert die Schreiboperation transaktional — bei einem Absturz kann das Dateisystem den letzten konsistenten Zustand wiederherstellen• Screenshots (mit Win+Shift+S oder Snipping Tool) werden vom Dienst
Snipping Tool / ScreenClipping verarbeitet und in die Zwischenablage (ClipboardService) kopiert• Beim Einfügen in Word/WordPad wird das Bild als OLE-Objekt oder eingebettetes PNG in die Dokumentdatei geschrieben
• Der Windows Search Indexer (
WSearch) indexiert neue Dateien auf D:\ automatisch für die Suche
📂 Erzeugte Dateien:
D:\Daten\Protokoll.docx (oder .pdf) — Das erstellte Installationsprotokoll
D:\Daten\Screenshots\ — Gespeicherte Bildschirmfotos der Konfiguration
C:\Users\SYSADMIN\AppData\Local\Microsoft\Windows\Explorer\thumbcache_*.db — Thumbnail-Cache
C:\Users\SYSADMIN\AppData\Local\ConnectedDevicesPlatform\ — Clipboard-History-Daten
C:\ProgramData\Microsoft\Search\Data\Applications\Windows\Windows.edb — Suchindex-Datenbank
C:\Windows\System32\winevt\Logs\ — Event-Log-Dateien:
├── Application.evtx — Anwendungsereignisse
├── Security.evtx — Sicherheitsereignisse (An-/Abmeldung, Zugriffe)
├── System.evtx — Systemereignisse (Treiber, Dienste, Hardware)
└── Setup.evtx — Windows-Setup- und Update-Protokolle
D:\Daten\Screenshots\ — Gespeicherte Bildschirmfotos der Konfiguration
C:\Users\SYSADMIN\AppData\Local\Microsoft\Windows\Explorer\thumbcache_*.db — Thumbnail-Cache
C:\Users\SYSADMIN\AppData\Local\ConnectedDevicesPlatform\ — Clipboard-History-Daten
C:\ProgramData\Microsoft\Search\Data\Applications\Windows\Windows.edb — Suchindex-Datenbank
C:\Windows\System32\winevt\Logs\ — Event-Log-Dateien:
├── Application.evtx — Anwendungsereignisse
├── Security.evtx — Sicherheitsereignisse (An-/Abmeldung, Zugriffe)
├── System.evtx — Systemereignisse (Treiber, Dienste, Hardware)
└── Setup.evtx — Windows-Setup- und Update-Protokolle
🔑 Registry-Einträge:
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\RecentDocs\
→ Zuletzt geöffnete Dokumente (MRU-Liste mit binären Einträgen)
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ComDlg32\OpenSavePidlMRU\
→ Zuletzt verwendete Ordner im Datei-Öffnen/Speichern-Dialog
HKCU\Software\Microsoft\Office\ (falls Office installiert)
→ Zuletzt bearbeitete Dateien, Benutzereinstellungen
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\EventLog\Application\
→ Registrierte Event-Log-Quellen für Anwendungsprotokolle
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows Search\
→ Suchindex-Konfiguration, indizierte Pfade (inkl. D:\Daten)
→ Zuletzt geöffnete Dokumente (MRU-Liste mit binären Einträgen)
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ComDlg32\OpenSavePidlMRU\
→ Zuletzt verwendete Ordner im Datei-Öffnen/Speichern-Dialog
HKCU\Software\Microsoft\Office\ (falls Office installiert)
→ Zuletzt bearbeitete Dateien, Benutzereinstellungen
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\EventLog\Application\
→ Registrierte Event-Log-Quellen für Anwendungsprotokolle
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows Search\
→ Suchindex-Konfiguration, indizierte Pfade (inkl. D:\Daten)
🛡️ Sicherheit & Überwachungsrichtlinien:
• Alle wichtigen Aktionen werden im Security Event Log (
– Event ID 4624: Erfolgreiche Anmeldung (SYSADMIN)
– Event ID 4688: Neuer Prozess erstellt (z.B. ping.exe, diskmgmt.msc)
– Event ID 4656/4663: Dateizugriff auf D:\Daten (Objektzugriff-Überwachung)
• Die Audit Policy bestimmt, welche Ereignisse protokolliert werden — standardmässig sind Anmeldung und Kontoverwaltung aktiv
• Dateien auf D:\ erben die NTFS-Berechtigungen: SYSADMIN hat als Administrator Vollzugriff (über die Gruppe Administratoren)
Security.evtx) protokolliert:– Event ID 4624: Erfolgreiche Anmeldung (SYSADMIN)
– Event ID 4688: Neuer Prozess erstellt (z.B. ping.exe, diskmgmt.msc)
– Event ID 4656/4663: Dateizugriff auf D:\Daten (Objektzugriff-Überwachung)
• Die Audit Policy bestimmt, welche Ereignisse protokolliert werden — standardmässig sind Anmeldung und Kontoverwaltung aktiv
• Dateien auf D:\ erben die NTFS-Berechtigungen: SYSADMIN hat als Administrator Vollzugriff (über die Gruppe Administratoren)
🔧 Beteiligte Dienste:
• Windows Event Log (
• Windows Search (
• Background Intelligent Transfer Service (
• Clipboard User Service (
• Volume Shadow Copy Service (
• Task Scheduler (
EventLog) — Verwaltet alle .evtx-Protokolldateien, stellt Event-Viewer-Daten bereit• Windows Search (
WSearch) — Indexiert neue Dateien auf D:\Daten für schnelle Suche• Background Intelligent Transfer Service (
BITS) — Wird für Downloads im Hintergrund genutzt• Clipboard User Service (
cbdhsvc) — Verwaltet die Zwischenablage-History (Win+V)• Volume Shadow Copy Service (
VSS) — Erstellt Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien von geänderten Dateien• Task Scheduler (
Schedule) — Führt regelmässig Suchindex-Updates und Systemwartung durch
Aufgabe 1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Systemverantwortlicher — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: VMware Workstation geöffnet → Neue VM mit «Custom (advanced)» erstellt
✅ Schritt 2: VM «ICT2024» konfiguriert — verschlüsselt (P@ssw0rd), 2×2 CPU, 4096 MB RAM, NAT, 70 GB Disk
✅ Schritt 3: Windows 11 ISO eingebunden, BIOS Boot-Reihenfolge geprüft (CD-ROM = 1st Boot)
✅ Schritt 4: Windows 11 installiert — Benutzer: SYSADMIN / P@ssw0rd · Computername: YELLOW
✅ Schritt 5: Partitionierung: C:\ System-w11 (60 GB, NTFS) + D:\ Daten (~8-10 GB, NTFS)
✅ Schritt 6: Netzwerk getestet — ping 8.8.8.8 erfolgreich, hostname = YELLOW, whoami = yellow\sysadmin
✅ Schritt 7: Alle Arbeitsschritte protokolliert, Fehlersituationen und Lösungen dokumentiert
✅ Schritt 1: VMware Workstation geöffnet → Neue VM mit «Custom (advanced)» erstellt
✅ Schritt 2: VM «ICT2024» konfiguriert — verschlüsselt (P@ssw0rd), 2×2 CPU, 4096 MB RAM, NAT, 70 GB Disk
✅ Schritt 3: Windows 11 ISO eingebunden, BIOS Boot-Reihenfolge geprüft (CD-ROM = 1st Boot)
✅ Schritt 4: Windows 11 installiert — Benutzer: SYSADMIN / P@ssw0rd · Computername: YELLOW
✅ Schritt 5: Partitionierung: C:\ System-w11 (60 GB, NTFS) + D:\ Daten (~8-10 GB, NTFS)
✅ Schritt 6: Netzwerk getestet — ping 8.8.8.8 erfolgreich, hostname = YELLOW, whoami = yellow\sysadmin
✅ Schritt 7: Alle Arbeitsschritte protokolliert, Fehlersituationen und Lösungen dokumentiert
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 15 Min Partitionierung + 100 Min Installation = 120 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Eine VMware-Umgebung korrekt konfigurieren (VM erstellen, Hardware anpassen, Verschlüsselung)• Windows 11 unter Einhaltung der vorgegebenen Hardware-Anforderungen installieren
• Festplatten partitionieren und mit NTFS formatieren
• Netzwerkkonfiguration überprüfen und Fehler systematisch beheben
• Arbeitsschritte fachgerecht protokollieren und dokumentieren
Aufgabe 2
Windows 11 Einstellungen konfigurieren
Firma Bluescreen AG — Sie haben ein vorinstalliertes Windows 11 vor sich (Maschine: YELLOW, User: Sysadmin / P@ssw0rd). Ihre Aufgabe besteht darin, eine benutzeroptimierte Arbeitsoberfläche zu erstellen. Protokollieren Sie die Arbeitsschritte, auftretende Fehlersituationen und deren Behebung.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Taskleiste anpassen: Inaktive Symbole nicht ausblenden → Personalisierung → Taskleiste → Andere Taskleistensymbole alle auf «Ein», Menü Ausgeblendetes Symbol ausschalten
2.«Dieser PC» auf Desktop: Icon anzeigen (keine Verknüpfung!) → Rechtsklick Desktop → Anpassen → Designs → Desktopsymboleinstellungen
3.Ordneroptionen: Versteckte Ordner/Dateien sichtbar machen, Dateinamenserweiterungen anzeigen → Explorer → Ansicht
4.Stromsparfunktionen deaktivieren: Alle Energiesparmodi aus (Bildschirm, CPU, Festplatten) → PC in «Höchstleistung»-Modus
5.Taskmanager: Aufrufen, Windows Explorer beenden (Effekt beobachten!), Explorer wieder starten
6.Windows Updates deaktivieren: Update-Dienst beenden + Startoption auf «Deaktiviert» setzen
7.Laufwerksoptimierung: Wöchentlich für Laufwerk C: einrichten
🖥 Maschine: YELLOW
👤 User: Sysadmin / P@ssw0rd
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Taskleiste anpassen — Alle Symbole sichtbar machen
▼
Ziel: In den Taskleisteneinstellungen alle inaktiven Symbole dauerhaft anzeigen lassen und das Menü «Ausgeblendetes Symbol» (Pfeil-Menü ▲) abschalten, damit alle System-Tray-Icons immer sichtbar sind.
Ausgangslage — Windows 11 Desktop (YELLOW)
Taskleisteneinstellungen öffnen
Rechtsklick auf Taskleiste→
Taskleisteneinstellungen
Symbole konfigurieren
Personalisierung→
Taskleiste→
Andere Taskleistensymbole→
Alle auf «Ein»
Screenshot — Einstellungen-Fenster
System
Bluetooth
Personalisierung
Taskleiste
Farben
Designs
Apps
Konten
Andere Taskleistensymbole
Microsoft OneDrive
Windows Security
Hardware sicher entfernen
Menü Ausgeblendetes Symbol
Pfeil-Menü ▲ in der Taskleiste
1
① Alle Toggles auf EIN schalten
2
② «Menü Ausgeblendetes Symbol» auf AUS
3
③ Navigationsbereich: Personalisierung → Taskleiste
Erklärung der Marker
①Jedes einzelne Taskleistensymbol (OneDrive, Security, USB etc.) muss einzeln auf EIN (blauer Toggle) gestellt werden
②Das «Menü Ausgeblendetes Symbol» (der ▲-Pfeil im System-Tray) wird auf AUS geschaltet — damit entfällt das Aufklapp-Menü
③Der Navigationsbereich links zeigt den Pfad: Personalisierung → Taskleiste — erreichbar via Rechtsklick auf Taskleiste
Technischer Hintergrund: Die Taskleiste wird vom Prozess
explorer.exe gerendert. Die System-Tray-Icons (Notification Area) werden von explorer.exe über eine Shell-API verwaltet. Jede Anwendung registriert ihr Icon mit Shell_NotifyIcon(). Die Einstellung «Alle Symbole anzeigen» setzt den Registry-Wert EnableAutoTray auf 0 unter HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer. Wenn das Pfeil-Menü (Overflow Area) deaktiviert wird, werden alle registrierten Icons direkt in der sichtbaren Taskleiste dargestellt.Häufige Fehler:
• Nicht alle Symbole einzeln aktiviert: Jeder Toggle muss einzeln umgeschaltet werden — es gibt keinen «Alle aktivieren»-Button.
• Falscher Klickpfad: Rechtsklick auf Taskleiste → «Taskleisteneinstellungen», NICHT über Einstellungen → System.
• Menü Ausgeblendetes Symbol vergessen: Wenn dieser Toggle auf EIN bleibt, erscheint weiterhin der ▲-Pfeil und einige Icons bleiben versteckt.
• Nicht alle Symbole einzeln aktiviert: Jeder Toggle muss einzeln umgeschaltet werden — es gibt keinen «Alle aktivieren»-Button.
• Falscher Klickpfad: Rechtsklick auf Taskleiste → «Taskleisteneinstellungen», NICHT über Einstellungen → System.
• Menü Ausgeblendetes Symbol vergessen: Wenn dieser Toggle auf EIN bleibt, erscheint weiterhin der ▲-Pfeil und einige Icons bleiben versteckt.
✅ Kontrollpunkt
Im System-Tray (rechts unten neben der Uhr) sind alle Symbole dauerhaft sichtbar — kein ▲-Pfeil mehr vorhanden. Symbole wie OneDrive, Windows Security, Netzwerk, Lautstärke etc. werden direkt nebeneinander angezeigt.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
• Jede App registriert ihr Tray-Icon über die Win32-API
• Die Sichtbarkeit wird vom Notification Area Icon Manager gesteuert — er entscheidet basierend auf den Einstellungen, welche Icons sichtbar, welche im Overflow-Menü versteckt sind
• Beim Umschalten setzt Windows den Wert
explorer.exe verwaltet die Notification Area (System-Tray) als Teil der Windows Shell• Jede App registriert ihr Tray-Icon über die Win32-API
Shell_NotifyIcon(NIM_ADD, ...)• Die Sichtbarkeit wird vom Notification Area Icon Manager gesteuert — er entscheidet basierend auf den Einstellungen, welche Icons sichtbar, welche im Overflow-Menü versteckt sind
• Beim Umschalten setzt Windows den Wert
EnableAutoTray = 0 und aktualisiert die Icon-Streams in der Registry
📂 Erzeugte/Veränderte Dateien:
C:\Users\SYSADMIN\AppData\Local\IconCache.db — Icon-Cache (wird bei Änderungen aktualisiert)
C:\Users\SYSADMIN\NTUSER.DAT — Benutzer-Registry-Hive (enthält HKCU-Einstellungen)
C:\Users\SYSADMIN\NTUSER.DAT — Benutzer-Registry-Hive (enthält HKCU-Einstellungen)
🔑 Registry-Einträge:
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
EnableAutoTray = 0 (DWORD) — 0 = alle anzeigen, 1 = automatisch ausblenden
HKCU\Control Panel\NotifyIconSettings\ — Pro-Icon-Einstellungen (IsPromoted = 1 = sichtbar)
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\TrayNotify\
IconStreams — Binärdaten mit allen registrierten Tray-Icon-Zuständen
PastIconsStream — Historische Icon-Registrierungen
EnableAutoTray = 0 (DWORD) — 0 = alle anzeigen, 1 = automatisch ausblenden
HKCU\Control Panel\NotifyIconSettings\ — Pro-Icon-Einstellungen (IsPromoted = 1 = sichtbar)
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\TrayNotify\
IconStreams — Binärdaten mit allen registrierten Tray-Icon-Zuständen
PastIconsStream — Historische Icon-Registrierungen
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Die Einstellung ist benutzerspezifisch (HKCU) — jeder Benutzer hat seine eigene Konfiguration
• Keine erhöhten Rechte nötig: Standardbenutzer können die Taskleiste anpassen
• Die Änderung betrifft nur den Benutzer SYSADMIN, nicht andere Konten auf dem PC
• Keine erhöhten Rechte nötig: Standardbenutzer können die Taskleiste anpassen
• Die Änderung betrifft nur den Benutzer SYSADMIN, nicht andere Konten auf dem PC
🔧 Beteiligte Dienste:
• Windows Explorer (
• Shell Experience Host (
• Windows Push Notifications User Service (
explorer.exe) — Rendert Taskleiste, Desktop und System-Tray (kein Dienst, sondern Shell-Prozess)• Shell Experience Host (
ShellExperienceHost.exe) — Verarbeitet moderne UI-Elemente der Taskleiste• Windows Push Notifications User Service (
WpnUserService) — Liefert Toast-Benachrichtigungen an Tray-Icons
2
«Dieser PC» auf dem Desktop anzeigen — ohne Verknüpfung
▼
Ziel: Das Systemsymbol «Dieser PC» direkt auf dem Desktop anzeigen — über die Desktopsymboleinstellungen, nicht als Verknüpfung. Das echte Systemsymbol hat keinen Verknüpfungspfeil und bietet direkten Zugriff auf Laufwerke und Systemeigenschaften.
Desktopsymboleinstellungen öffnen
Rechtsklick Desktop→
Anpassen→
Designs→
Desktopsymboleinstellungen
Screenshot — Desktopsymboleinstellungen-Dialog
Desktopsymboleinstellungen
✕
Desktopsymbole
🖥
Computer
📄
Eigene Dateien
🌐
Netzwerk
🗑️
Papierkorb
⚙
Systemsteuerung
Computer ← Häkchen setzen!
Eigene Dateien
Papierkorb
Netzwerk
Systemsteuerung
1
① Häkchen bei «Computer» setzen
2
② «Übernehmen» klicken
Erklärung der Marker
①Checkbox «Computer» aktivieren — dadurch erscheint das echte «Dieser PC»-Systemsymbol auf dem Desktop (ohne Verknüpfungspfeil!)
②«Übernehmen» klicken, dann «OK» — das Icon erscheint sofort auf dem Desktop
Technischer Hintergrund: Der Unterschied zwischen dem Systemsymbol und einer Verknüpfung:
• Systemsymbol (über Desktopsymboleinstellungen): Wird durch die Shell-GUID
• Verknüpfung (Drag & Drop oder «Senden an → Desktop»): Erstellt eine
Die PDF verlangt explizit keine Verknüpfung — daher der Weg über Desktopsymboleinstellungen.
• Systemsymbol (über Desktopsymboleinstellungen): Wird durch die Shell-GUID
{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} identifiziert. Rechtsklick → «Eigenschaften» öffnet die Systeminformationen. Kein Verknüpfungspfeil.• Verknüpfung (Drag & Drop oder «Senden an → Desktop»): Erstellt eine
.lnk-Datei auf dem Desktop. Hat einen Verknüpfungspfeil. Rechtsklick → «Eigenschaften» öffnet die Verknüpfungseigenschaften, NICHT die Systeminformationen.Die PDF verlangt explizit keine Verknüpfung — daher der Weg über Desktopsymboleinstellungen.
Häufige Fehler:
• Verknüpfung statt Systemsymbol erstellt: «Dieser PC» per Drag & Drop auf Desktop gezogen → es erscheint ein Icon MIT Pfeil. Das ist falsch laut Aufgabenstellung.
• «Desktopsymboleinstellungen» nicht gefunden: Der Link steht ganz unten auf der Seite «Designs» → eventuell herunterscrollen nötig.
• Nur «Übernehmen» vergessen: Checkbox gesetzt aber ohne Klick auf «Übernehmen» den Dialog geschlossen → Einstellung nicht gespeichert.
• Verknüpfung statt Systemsymbol erstellt: «Dieser PC» per Drag & Drop auf Desktop gezogen → es erscheint ein Icon MIT Pfeil. Das ist falsch laut Aufgabenstellung.
• «Desktopsymboleinstellungen» nicht gefunden: Der Link steht ganz unten auf der Seite «Designs» → eventuell herunterscrollen nötig.
• Nur «Übernehmen» vergessen: Checkbox gesetzt aber ohne Klick auf «Übernehmen» den Dialog geschlossen → Einstellung nicht gespeichert.
✅ Kontrollpunkt
Auf dem Desktop ist das Icon «Dieser PC» sichtbar — ohne kleinen Verknüpfungspfeil. Rechtsklick → «Eigenschaften» öffnet die Seite Einstellungen → System → Info (Computername, Windows-Edition, Hardware).
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Windows Desktop-Symbole sind keine normalen Dateien — sie sind Shell-Namespace-Objekte mit eindeutigen CLSIDs (GUIDs)
• «Dieser PC» hat die CLSID
• Beim Aktivieren der Checkbox schreibt Windows einen DWORD-Wert in die Registry →
• Es wird keine .lnk-Datei erstellt — das Icon existiert nur als Registry-Eintrag
• «Dieser PC» hat die CLSID
{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} — diese GUID ist seit Windows 95 identisch• Beim Aktivieren der Checkbox schreibt Windows einen DWORD-Wert in die Registry →
explorer.exe erkennt die Änderung und platziert das virtuelle Icon auf dem Desktop• Es wird keine .lnk-Datei erstellt — das Icon existiert nur als Registry-Eintrag
📂 Erzeugte Dateien:
Keine neuen Dateien! — Systemsymbole sind virtuelle Shell-Objekte, keine Dateien.
(Bei einer Verknüpfung würde hingegen erstellt werden:)
C:\Users\SYSADMIN\Desktop\Dieser PC.lnk — Verknüpfungsdatei (NICHT gewollt!)
(Bei einer Verknüpfung würde hingegen erstellt werden:)
C:\Users\SYSADMIN\Desktop\Dieser PC.lnk — Verknüpfungsdatei (NICHT gewollt!)
🔑 Registry-Einträge:
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\HideDesktopIcons\NewStartPanel\
{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} = 0 (DWORD)
→ 0 = Icon anzeigen, 1 = Icon ausblenden
Weitere Desktopsymbol-GUIDs:
{59031A47-3F72-44A7-89C5-5595FE6B30EE} = Eigene Dateien
{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} = Papierkorb
{F02C1A0D-BE21-4350-88B0-7367FC96EF3C} = Netzwerk
{5399E694-6CE5-4D6C-8FCE-1D8870FDCBA0} = Systemsteuerung
{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D} = 0 (DWORD)
→ 0 = Icon anzeigen, 1 = Icon ausblenden
Weitere Desktopsymbol-GUIDs:
{59031A47-3F72-44A7-89C5-5595FE6B30EE} = Eigene Dateien
{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} = Papierkorb
{F02C1A0D-BE21-4350-88B0-7367FC96EF3C} = Netzwerk
{5399E694-6CE5-4D6C-8FCE-1D8870FDCBA0} = Systemsteuerung
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Einstellung ist benutzerspezifisch (HKCU) — keine Administratorrechte nötig
• Per Gruppenrichtlinie (
• Per Gruppenrichtlinie (
gpedit.msc) kann ein Administrator die Desktopsymbole für alle Benutzer steuern: Benutzerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Desktop
🔧 Beteiligte Dienste:
• Windows Explorer (
• Themes Service (
• Desktop Window Manager (
explorer.exe) — Rendert Desktop-Icons basierend auf den Registry-Einträgen• Themes Service (
Themes) — Verwaltet Desktopsymbol-Grösse und -Darstellung als Teil des aktiven Designs• Desktop Window Manager (
dwm.exe) — Compositing-Engine, die alle Desktop-Elemente zusammenfügt
3
Ordneroptionen — Versteckte Dateien & Erweiterungen anzeigen
▼
Ziel: Im Datei-Explorer die Ordneroptionen so konfigurieren, dass alle versteckten Ordner und Dateien sichtbar sind und Dateinamenerweiterungen (.docx, .exe, .txt etc.) angezeigt werden. Dies ist eine grundlegende Sicherheitsmassnahme und erleichtert die Systemadministration.
Über Explorer-Menü
Explorer öffnen→
Ansicht→
Anzeigen→
✓ Ausgeblendete Elemente
Ansicht→
Anzeigen→
✓ Dateinamenerweiterungen
Alternativer Klickpfad (Ordneroptionen-Dialog)
Explorer→
···→
Optionen→
Ansicht→
Einstellungen ändern
Screenshot — Explorer mit Ansicht-Menü
Neu ▼
Sortieren ▼
Ansicht ▼
··· ▼
Ansicht → Anzeigen
✓ Ausgeblendete Elemente
✓ Dateinamenerweiterungen
📁 Program Files
📁 Windows
📁 Users
📁 ProgramData (versteckt)
📁 $Recycle.Bin (versteckt)
📁 Recovery (versteckt)
📄 pagefile.sys
📄 swapfile.sys
1
① «Ansicht» in der Menüleiste
2
② «Ausgeblendete Elemente» aktivieren
3
③ «Dateinamenerweiterungen» aktivieren
4
④ Versteckte Ordner nun sichtbar (blass dargestellt)
Erklärung der Marker
①Über das Menü «Ansicht» in der Explorer-Menüleiste öffnet sich ein Dropdown
②«Ausgeblendete Elemente» einschalten → Ordner wie
ProgramData, $Recycle.Bin, AppData werden sichtbar (aber blass dargestellt)
③«Dateinamenerweiterungen» einschalten → Dateien zeigen ihre Endungen: dokument.docx, bild.png, virus.exe
④Versteckte System-Ordner erscheinen mit blasser Darstellung — erkennbar, aber visuell von normalen Ordnern unterscheidbar
Technischer Hintergrund — Warum sind Dateien versteckt?
Jede Datei/jeder Ordner hat NTFS-Attribute. Das Attribut
Sicherheitsrelevanz: Dateinamenerweiterungen ausblenden ist ein Sicherheitsrisiko! Eine Datei
Jede Datei/jeder Ordner hat NTFS-Attribute. Das Attribut
Hidden (H) blendet die Datei standardmässig aus. Systemdateien haben zusätzlich System (S). Per CMD prüfbar: attrib C:\ProgramData → zeigt SH (System + Hidden).Sicherheitsrelevanz: Dateinamenerweiterungen ausblenden ist ein Sicherheitsrisiko! Eine Datei
Bewerbung.pdf.exe erscheint ohne Erweiterung als «Bewerbung.pdf» — der Benutzer öffnet unwissentlich eine .exe-Malware.Häufige Fehler:
• Nur eine der beiden Optionen aktiviert: Beide Checkboxen (Ausgeblendete Elemente UND Dateinamenerweiterungen) müssen aktiviert sein.
• Verwechslung mit Windows 10-Pfad: In Windows 10 waren die Optionen unter «Ordneroptionen → Ansicht → Erweiterte Einstellungen». In Windows 11 geht es direkt über das Ansicht-Menü.
• Geschützte Systemdateien: Wenn auch
• Nur eine der beiden Optionen aktiviert: Beide Checkboxen (Ausgeblendete Elemente UND Dateinamenerweiterungen) müssen aktiviert sein.
• Verwechslung mit Windows 10-Pfad: In Windows 10 waren die Optionen unter «Ordneroptionen → Ansicht → Erweiterte Einstellungen». In Windows 11 geht es direkt über das Ansicht-Menü.
• Geschützte Systemdateien: Wenn auch
$MFT, $Volume etc. sichtbar sein sollen, muss zusätzlich die Option «Geschützte Systemdateien ausblenden» in den Ordneroptionen deaktiviert werden.✅ Kontrollpunkt
Im Explorer sind versteckte Ordner wie ProgramData, $Recycle.Bin und AppData sichtbar (blass dargestellt). Dateien zeigen ihre Erweiterungen: z.B. dokument.docx, bild.png, setup.exe.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• NTFS speichert für jede Datei/Ordner Attribute im MFT-Eintrag:
• Der Explorer-Prozess (
• Basierend auf den Benutzereinstellungen (Registry) filtert
• «Dateinamenerweiterungen ausblenden» ist eine rein visuelle Explorer-Einstellung — die Datei hat intern immer die volle Erweiterung
ReadOnly (R), Hidden (H), System (S), Archive (A)• Der Explorer-Prozess (
explorer.exe) liest beim Ordner-Öffnen die Attribute über FindFirstFile() / FindNextFile()• Basierend auf den Benutzereinstellungen (Registry) filtert
explorer.exe Dateien mit dem Hidden-Attribut aus der Anzeige• «Dateinamenerweiterungen ausblenden» ist eine rein visuelle Explorer-Einstellung — die Datei hat intern immer die volle Erweiterung
📂 Betroffene Dateien:
Nun sichtbare versteckte Ordner auf C:\:
C:\ProgramData\ — Maschinenweite App-Daten (Attribut: SH)
C:\$Recycle.Bin\ — Papierkorb-Daten pro Benutzer-SID (Attribut: SH)
C:\Recovery\ — Windows Recovery Environment (Attribut: SH)
C:\Users\SYSADMIN\AppData\ — Benutzer-App-Daten (Attribut: H)
C:\System Volume Information\ — Wiederherstellungspunkte, VSS (Attribut: SH)
C:\ProgramData\ — Maschinenweite App-Daten (Attribut: SH)
C:\$Recycle.Bin\ — Papierkorb-Daten pro Benutzer-SID (Attribut: SH)
C:\Recovery\ — Windows Recovery Environment (Attribut: SH)
C:\Users\SYSADMIN\AppData\ — Benutzer-App-Daten (Attribut: H)
C:\System Volume Information\ — Wiederherstellungspunkte, VSS (Attribut: SH)
🔑 Registry-Einträge:
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced\
Hidden = 1 (DWORD) — 1 = versteckte Dateien anzeigen, 2 = nicht anzeigen
HideFileExt = 0 (DWORD) — 0 = Erweiterungen anzeigen, 1 = ausblenden
ShowSuperHidden = 0 (DWORD) — 0 = geschützte Systemdateien ausblenden, 1 = anzeigen
Hidden = 1 (DWORD) — 1 = versteckte Dateien anzeigen, 2 = nicht anzeigen
HideFileExt = 0 (DWORD) — 0 = Erweiterungen anzeigen, 1 = ausblenden
ShowSuperHidden = 0 (DWORD) — 0 = geschützte Systemdateien ausblenden, 1 = anzeigen
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Einstellung ist benutzerspezifisch (HKCU) — keine Adminrechte nötig
• System Volume Information ist zwar sichtbar, aber der Zugriff ist auf SYSTEM beschränkt — selbst Administratoren erhalten «Zugriff verweigert»
• Über Gruppenrichtlinien kann ein Admin die Ordneroptionen für alle Benutzer zentral steuern
• System Volume Information ist zwar sichtbar, aber der Zugriff ist auf SYSTEM beschränkt — selbst Administratoren erhalten «Zugriff verweigert»
• Über Gruppenrichtlinien kann ein Admin die Ordneroptionen für alle Benutzer zentral steuern
🔧 Beteiligte Dienste:
• Windows Explorer (
• Windows Search (
• NTFS-Treiber (
explorer.exe) — Liest und wendet die Anzeigeeinstellungen an• Windows Search (
WSearch) — Indexiert auch versteckte Dateien (unabhängig von der Explorer-Anzeige)• NTFS-Treiber (
ntfs.sys) — Speichert und liest die Datei-Attribute aus der MFT
4
Stromsparfunktionen deaktivieren — Höchstleistung aktivieren
▼
Ziel: Alle Energiesparfunktionen (Bildschirm abschalten, Festplatten herunterfahren, Prozessor drosseln) deaktivieren und den Energiesparplan auf «Höchstleistung» umstellen. In einer VM-Umgebung verhindert dies unerwünschte Standby-Zustände.
Höchstleistungs-Plan sichtbar machen (falls nicht angezeigt)
CMD als Administrator→
powercfg /setactive 8c5e7fda-e8bf-4a96-9a85-a6e23a8c635c
Energieoptionen öffnen
Win+R→
powercfg.cpl→
Enter
Screenshot — Energieoptionen
Energiesparplan auswählen oder anpassen
Energiesparpläne bestimmen, wie der Computer Energie verwaltet.
Ausgewogen (empfohlen)
Automatischer Ausgleich zwischen Leistung und Energieverbrauch
⚡ Höchstleistung
Maximale Leistung auf Kosten des Energieverbrauchs
Energiesparmodus
Energiesparplaneinstellungen ändern ← Klicken für Details
1
① Radio-Button «Höchstleistung» auswählen
2
② «Energiesparplaneinstellungen ändern» für Feintuning
Erweiterte Energieeinstellungen (Feintuning)
Energiesparplaneinstellungen ändern→
Erweiterte Energieeinstellungen ändern
Energieoptionen — Erweitert
✕
Bildschirm ausschalten:Nie
Festplatte ausschalten:Nie (0)
Ruhezustand nach:Nie (0)
CPU min. Leistung:100%
CPU max. Leistung:100%
Erklärung der Marker
①«Höchstleistung» auswählen — der Energiesparplan, der alle Stromsparfunktionen auf Minimum setzt
②«Energiesparplaneinstellungen ändern» → hier kann man Bildschirm, Festplatte, Ruhezustand und CPU-Leistung individuell auf «Nie» bzw. 100% setzen
Technischer Hintergrund: Windows kennt drei Standard-Energiesparpläne, identifiziert durch GUIDs:
• Ausgewogen:
• Höchstleistung:
• Energiesparmodus:
In Windows 11 ist «Höchstleistung» standardmässig ausgeblendet. Per CMD kann er aktiviert werden:
• Ausgewogen:
381b4222-f694-41f0-9685-ff5bb260df2e• Höchstleistung:
8c5e7fda-e8bf-4a96-9a85-a6e23a8c635c• Energiesparmodus:
a1841308-3541-4fab-bc81-f71556f20b4aIn Windows 11 ist «Höchstleistung» standardmässig ausgeblendet. Per CMD kann er aktiviert werden:
powercfg /setactive 8c5e7fda.... Alternativ: powercfg /duplicatescheme 8c5e7fda... um eine Kopie zu erstellen. Der aktive Plan steuert den Power Manager im Kernel (ntoskrnl.exe), der die CPU-Frequenz (CPPC/SpeedStep), Disk-Spindown und Display-Timeout regelt.Häufige Fehler:
• «Höchstleistung» nicht sichtbar: In Windows 11 wird dieser Plan oft ausgeblendet. Lösung:
• Nur Energiesparplan gewechselt, aber nicht die Details geprüft: Auch bei «Höchstleistung» kann unter «Erweiterte Einstellungen» der Bildschirm nach X Minuten ausgeschaltet werden → auf «Nie» setzen.
• Einstellungen → System → Netzbetrieb verwechselt: Die modernen Windows-Einstellungen zeigen nur «Bildschirm & Energiesparmodus» — die vollständige Kontrolle gibt es nur über
• «Höchstleistung» nicht sichtbar: In Windows 11 wird dieser Plan oft ausgeblendet. Lösung:
powercfg /setactive 8c5e7fda-e8bf-4a96-9a85-a6e23a8c635c als Administrator in CMD ausführen.• Nur Energiesparplan gewechselt, aber nicht die Details geprüft: Auch bei «Höchstleistung» kann unter «Erweiterte Einstellungen» der Bildschirm nach X Minuten ausgeschaltet werden → auf «Nie» setzen.
• Einstellungen → System → Netzbetrieb verwechselt: Die modernen Windows-Einstellungen zeigen nur «Bildschirm & Energiesparmodus» — die vollständige Kontrolle gibt es nur über
powercfg.cpl (Systemsteuerung).✅ Kontrollpunkt
In powercfg.cpl ist «Höchstleistung» als aktiver Plan markiert. Unter «Erweiterte Einstellungen» stehen Bildschirm, Festplatte und Ruhezustand auf «Nie». CPU Minimum und Maximum auf 100%. Verifizierbar via CMD: powercfg /getactivescheme → zeigt «Höchstleistung».
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der Power Manager (
• Beim Wechsel auf «Höchstleistung» werden die Processor Power Management-Parameter geändert: Minimum CPU = 100%, kein C-State-Downclocking
• Der Monitor-Timeout wird über den
• Disk-Timeout auf 0 bedeutet: der ATA/SCSI-Befehl
ntoskrnl.exe) im Kernel steuert alle Energiezustände: CPU P-States (Frequenz), C-States (Idle), Display, Disk• Beim Wechsel auf «Höchstleistung» werden die Processor Power Management-Parameter geändert: Minimum CPU = 100%, kein C-State-Downclocking
• Der Monitor-Timeout wird über den
VIDEO_SUBGROUP gesteuert — bei «Nie» sendet der Power Manager kein SetMonitorState(OFF)-Signal• Disk-Timeout auf 0 bedeutet: der ATA/SCSI-Befehl
STANDBY IMMEDIATE wird nie an die Festplatte gesendet
📂 Erzeugte/Veränderte Dateien:
C:\Windows\System32\powercfg.cpl — Systemsteuerungs-Applet für Energieoptionen
C:\Windows\System32\powercfg.exe — Kommandozeilen-Tool für Energieverwaltung
C:\Windows\System32\drivers\intelppm.sys — Intel Processor Power Management-Treiber
C:\Windows\System32\drivers\amdppm.sys — AMD Processor Power Management-Treiber
C:\Windows\System32\powercfg.exe — Kommandozeilen-Tool für Energieverwaltung
C:\Windows\System32\drivers\intelppm.sys — Intel Processor Power Management-Treiber
C:\Windows\System32\drivers\amdppm.sys — AMD Processor Power Management-Treiber
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\User\PowerSchemes\
ActivePowerScheme = "8c5e7fda-e8bf-4a96-9a85-a6e23a8c635c" (Höchstleistung)
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\PowerSettings\
{7516b95f-...}\{3c0bc021-...}\DefaultPowerSchemeValues\
→ Bildschirm-Timeout, Disk-Timeout, Ruhezustand-Timeout pro Plan
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\PowerSettings\
{54533251-...}\{893dee8e-...} → CPU-Minimum/Maximum-Werte
ActivePowerScheme = "8c5e7fda-e8bf-4a96-9a85-a6e23a8c635c" (Höchstleistung)
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\PowerSettings\
{7516b95f-...}\{3c0bc021-...}\DefaultPowerSchemeValues\
→ Bildschirm-Timeout, Disk-Timeout, Ruhezustand-Timeout pro Plan
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\PowerSettings\
{54533251-...}\{893dee8e-...} → CPU-Minimum/Maximum-Werte
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Energiesparplan ändern erfordert Administratorrechte (HKLM-Schlüssel betroffen)
• Nur Mitglieder der Gruppe Administratoren können
• Per Gruppenrichtlinie kann ein Administrator den aktiven Plan für alle Benutzer erzwingen:
• Nur Mitglieder der Gruppe Administratoren können
powercfg-Befehle ausführen• Per Gruppenrichtlinie kann ein Administrator den aktiven Plan für alle Benutzer erzwingen:
Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → System → Energieverwaltung
🔧 Beteiligte Dienste:
• Power Service (
• User Mode Power Service (
• Display Enhancement Service (
Power) — Verwaltet Energierichtlinien und Energiesparpläne, kommuniziert mit dem Kernel Power Manager• User Mode Power Service (
UserModePowerService) — Vermittelt Energieanforderungen zwischen Apps und dem Power Manager• Display Enhancement Service (
DisplayEnhancementService) — Steuert Bildschirmhelligkeit und -timeout
5
Taskmanager — Explorer beenden & neu starten
▼
Ziel: Den Taskmanager auf verschiedene Arten öffnen, den Prozess «Windows Explorer» (explorer.exe) beenden, den Effekt beobachten (Desktop und Taskleiste verschwinden), und anschliessend den Explorer über den Taskmanager wieder starten. Verständnis: Explorer = Desktop-Shell, nicht nur Dateimanager.
Taskmanager öffnen — 4 Methoden
Ctrl+Shift+Esc
(schnellste Methode)
Ctrl+Alt+Del→
Task-Manager
Rechtsklick auf Taskleiste→
Task-Manager
Win+X→
Task-Manager
Windows Explorer beenden
Prozesse-Tab→
Windows Explorer auswählen→
Task beenden
Screenshot — Taskmanager mit Explorer-Prozess
Prozesse
Leistung
App-Verlauf
Autostart
Benutzer
Details
Dienste
NameCPURAMDisk
🔵 Antimalware Service0.8%85 MB0.1
🟡 Desktop Window Mgr1.2%42 MB0
🟢 Runtime Broker0.0%18 MB0
📁 Windows Explorer1.8%64 MB0.2
🔴 Windows Security0.1%22 MB0
⚙ Service Host: Netzwerk0.0%12 MB0
1
① «Windows Explorer» markieren
2
② «Task beenden» klicken
3
③ Tab «Prozesse» muss aktiv sein
Erklärung der Marker
①«Windows Explorer» in der Prozessliste markieren — dies ist der Shell-Prozess
explorer.exe, der Desktop, Taskleiste und Startmenü verwaltet
②«Task beenden» klicken → Desktop, Taskleiste und Startmenü verschwinden sofort! Nur der Taskmanager bleibt offen
③Sicherstellen, dass der «Prozesse»-Tab in der linken Seitenleiste aktiv ist
Effekt — Was passiert wenn Explorer beendet wird?
• Desktop verschwindet (kein Hintergrundbild, keine Icons)
• Taskleiste verschwindet (kein Startmenü, keine Uhr, keine System-Tray-Icons)
• Offene Explorer-Fenster schliessen sich
• Warum? Der Prozess
• Desktop verschwindet (kein Hintergrundbild, keine Icons)
• Taskleiste verschwindet (kein Startmenü, keine Uhr, keine System-Tray-Icons)
• Offene Explorer-Fenster schliessen sich
• Warum? Der Prozess
explorer.exe ist die Windows Shell — er rendert nicht nur den Datei-Explorer, sondern auch Desktop, Taskleiste, Startmenü und das Benachrichtigungscenter. Ohne explorer.exe hat Windows keine grafische Benutzeroberfläche für die Shell.Explorer neu starten
Taskmanager: Datei→
Neuen Task ausführen→
explorer.exe→
OK / Enter
Neuen Task erstellen
✕
Öffnen:
Diesen Task mit Administratorrechten erstellen
Technischer Hintergrund:
1. Windows Shell: Startet beim Anmelden als Shell-Prozess (definiert in
2. Datei-Explorer: Jedes Explorer-Fenster ist eine Instanz desselben Prozesses.
Der Taskmanager (
explorer.exe hat eine Doppelrolle:1. Windows Shell: Startet beim Anmelden als Shell-Prozess (definiert in
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\Shell = «explorer.exe»). Rendert Desktop, Taskleiste, Startmenü.2. Datei-Explorer: Jedes Explorer-Fenster ist eine Instanz desselben Prozesses.
Der Taskmanager (
Taskmgr.exe) hat eine besondere Beziehung zu explorer.exe: Er kann über «Datei → Neuen Task» direkt neue Prozesse starten — auch wenn der Explorer (und damit die Shell) nicht läuft. Dies macht den Taskmanager zum wichtigsten Recovery-Tool.Häufige Fehler:
• Panik nach dem Beenden: Der Desktop verschwindet — das ist gewollt und kein Absturz! Der Taskmanager ist noch offen.
• Taskmanager auch geschlossen: Falls versehentlich der Taskmanager geschlossen wird: Ctrl+Alt+Del → Task-Manager → Datei → Neuen Task →
• explorer.exe falsch geschrieben: Häufiger Tippfehler: «explore.exe» (ohne r) oder «Explorer» (ohne .exe) → es muss exakt
• Explorer wird in «Details» statt «Prozesse» gesucht: In Details heisst der Prozess
• Panik nach dem Beenden: Der Desktop verschwindet — das ist gewollt und kein Absturz! Der Taskmanager ist noch offen.
• Taskmanager auch geschlossen: Falls versehentlich der Taskmanager geschlossen wird: Ctrl+Alt+Del → Task-Manager → Datei → Neuen Task →
explorer.exe.• explorer.exe falsch geschrieben: Häufiger Tippfehler: «explore.exe» (ohne r) oder «Explorer» (ohne .exe) → es muss exakt
explorer.exe heissen.• Explorer wird in «Details» statt «Prozesse» gesucht: In Details heisst der Prozess
explorer.exe, in Prozesse heisst er «Windows Explorer» — beide Wege funktionieren.✅ Kontrollpunkt
Nach «Task beenden»: Desktop und Taskleiste sind verschwunden. Nach Eingabe von explorer.exe im Taskmanager: Desktop, Taskleiste, Startmenü und System-Tray sind wieder vollständig sichtbar. Alle zuvor konfigurierten Einstellungen (Taskleisten-Icons, Desktop-Symbole) sind erhalten.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Task beenden: Der Taskmanager sendet ein
• Die Desktop Window Manager (
• Neuen Task starten: Der Taskmanager ruft
• Shell-Neustart-Erkennung:
TerminateProcess() an explorer.exe → der Prozess wird sofort beendet, alle von ihm gehaltenen Fenster-Handles werden zerstört• Die Desktop Window Manager (
dwm.exe) läuft weiter — er ist für die Fensterkomposition zuständig, nicht für die Shell• Neuen Task starten: Der Taskmanager ruft
CreateProcess("explorer.exe") auf → explorer.exe erkennt, dass kein Shell-Prozess läuft, und startet als Shell (nicht als Datei-Explorer-Fenster)• Shell-Neustart-Erkennung:
explorer.exe prüft beim Start, ob der Registry-Wert Winlogon\Shell auf ihn zeigt und ob bereits ein Shell-Instanz läuft — wenn nein, startet er als Shell
📂 Relevante Dateien:
C:\Windows\explorer.exe — Windows Shell & Datei-Explorer (ca. 5 MB)
C:\Windows\System32\Taskmgr.exe — Task-Manager
C:\Windows\SystemApps\Microsoft.Windows.StartMenuExperienceHost_cw5n1h2txyewy\ — Startmenü-App
C:\Windows\SystemApps\MicrosoftWindows.Client.CBS_cw5n1h2txyewy\ — Taskleisten-Widgets
C:\Windows\System32\ShellExperienceHost.exe — Moderne Shell-UI-Elemente
C:\Windows\System32\Taskmgr.exe — Task-Manager
C:\Windows\SystemApps\Microsoft.Windows.StartMenuExperienceHost_cw5n1h2txyewy\ — Startmenü-App
C:\Windows\SystemApps\MicrosoftWindows.Client.CBS_cw5n1h2txyewy\ — Taskleisten-Widgets
C:\Windows\System32\ShellExperienceHost.exe — Moderne Shell-UI-Elemente
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\
Shell = "explorer.exe" — Definiert welcher Prozess als Shell gestartet wird
Userinit = "C:\Windows\system32\userinit.exe," — Startet den Shell-Prozess nach Anmeldung
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
DesktopProcess = 0 (DWORD) — 0 = Shell und Explorer im gleichen Prozess, 1 = getrennt
Shell = "explorer.exe" — Definiert welcher Prozess als Shell gestartet wird
Userinit = "C:\Windows\system32\userinit.exe," — Startet den Shell-Prozess nach Anmeldung
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
DesktopProcess = 0 (DWORD) — 0 = Shell und Explorer im gleichen Prozess, 1 = getrennt
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Der Taskmanager kann von allen Benutzern geöffnet werden (Standardbenutzer und Admins)
• Prozesse beenden: Ein Benutzer kann nur Prozesse beenden, die unter seinem Konto laufen — Systemprozesse (z.B.
• Sicherheitshinweis:
• Prozesse beenden: Ein Benutzer kann nur Prozesse beenden, die unter seinem Konto laufen — Systemprozesse (z.B.
csrss.exe, lsass.exe) können nur mit Administratorrechten beendet werden• Sicherheitshinweis:
explorer.exe läuft unter dem Benutzerkonto (SYSADMIN), daher kann der Benutzer seinen eigenen Explorer beenden
🔧 Beteiligte Dienste:
• Desktop Window Manager (
• Windows Logon Service (
• Client/Server Runtime Subsystem (
DWM) — Läuft weiter, auch wenn Explorer beendet wird (zuständig für Fensterkomposition, Transparenz, Animationen)• Windows Logon Service (
Winlogon) — Zuständig für den initialen Start von explorer.exe beim Anmelden (über userinit.exe)• Client/Server Runtime Subsystem (
csrss.exe) — Verwaltet Konsolenfenster und Prozess-/Thread-Erstellung
6
Windows Update-Dienst deaktivieren — services.msc
▼
Ziel: Den Windows Update-Dienst (
wuauserv) über die Dienste-Verwaltung (services.msc) beenden und den Starttyp auf «Deaktiviert» setzen, damit der Dienst auch nach einem Neustart nicht automatisch gestartet wird. In einer Laborumgebung verhindert dies unerwünschte Updates während der Übungen.Dienste-Konsole öffnen
Win+R→
services.msc→
Enter
Windows Update deaktivieren
Windows Update suchen→
Doppelklick→
Dienststatus: Beenden→
Starttyp: Deaktiviert→
Übernehmen → OK
Screenshot — Dienste-Fenster & Eigenschaften-Dialog
NameStatusStarttypAnmelden als
🟢 Windows Defender FirewallWird ausgeführtAutomatischLokales System
🟢 Windows Event LogWird ausgeführtAutomatischLokaler Dienst
🔴 Windows UpdateBeendetDeaktiviertLokales System
⚪ WMI Performance AdapterBeendetManuellLokales System
1
① «Windows Update» doppelklicken → Eigenschaften
Eigenschaften-Dialog
Eigenschaften von Windows Update (Lokaler Computer)
✕
Allgemein
Anmelden
Wiederherstellung
Abhängigkeiten
Dienstname:
wuauservAnzeigename:
Windows UpdateStarttyp:
⏹
Dienststatus: Beendet
2
② Starttyp auf «Deaktiviert» setzen
3
③ Zuerst «Beenden» klicken (falls noch aktiv)
4
④ «Übernehmen» klicken!
Erklärung der Marker
①In der Dienste-Liste «Windows Update» finden und doppelklicken um die Eigenschaften zu öffnen
②Im Dropdown «Starttyp» von «Automatisch (Verzögerter Start)» auf «Deaktiviert» ändern
③Falls der Dienst noch läuft: zuerst «Beenden» klicken, bevor der Starttyp geändert wird
④«Übernehmen» nicht vergessen! Ohne Klick wird die Änderung nicht gespeichert
Technischer Hintergrund: Windows-Dienste sind Hintergrundprozesse, die vom Service Control Manager (SCM) (
• Automatisch: Startet beim Windows-Boot
• Automatisch (Verzögerter Start): Startet 2 Minuten nach dem Boot
• Manuell: Startet nur auf Anforderung (durch andere Dienste oder Programme)
• Deaktiviert: Kann nicht gestartet werden (auch nicht durch andere Dienste)
Der Windows Update-Dienst (
services.exe) verwaltet werden. Jeder Dienst hat einen internen Namen (z.B. wuauserv) und einen Anzeigenamen (z.B. «Windows Update»). Die Starttypen:• Automatisch: Startet beim Windows-Boot
• Automatisch (Verzögerter Start): Startet 2 Minuten nach dem Boot
• Manuell: Startet nur auf Anforderung (durch andere Dienste oder Programme)
• Deaktiviert: Kann nicht gestartet werden (auch nicht durch andere Dienste)
Der Windows Update-Dienst (
wuauserv) wird von der DLL wuaueng.dll implementiert und kommuniziert mit den Microsoft Update-Servern über HTTPS.Häufige Fehler:
• Nur beendet, aber nicht deaktiviert: Wenn der Starttyp nicht auf «Deaktiviert» gesetzt wird, startet der Dienst beim nächsten Neustart automatisch wieder.
• «Übernehmen» nicht geklickt: Starttyp geändert, aber direkt «OK» oder Fenster geschlossen → Änderung nicht gespeichert.
• Falschen Dienst gewählt: Es gibt mehrere Update-Dienste. Der richtige heisst «Windows Update» (Dienstname:
• Zugriff verweigert:
• Nur beendet, aber nicht deaktiviert: Wenn der Starttyp nicht auf «Deaktiviert» gesetzt wird, startet der Dienst beim nächsten Neustart automatisch wieder.
• «Übernehmen» nicht geklickt: Starttyp geändert, aber direkt «OK» oder Fenster geschlossen → Änderung nicht gespeichert.
• Falschen Dienst gewählt: Es gibt mehrere Update-Dienste. Der richtige heisst «Windows Update» (Dienstname:
wuauserv), nicht «Windows Update Medic Service» (WaaSMedicSvc).• Zugriff verweigert:
services.msc muss als Administrator ausgeführt werden, um Diensteigenschaften zu ändern.✅ Kontrollpunkt
In services.msc zeigt «Windows Update» den Status «Beendet» und Starttyp «Deaktiviert». Verifizierbar via CMD: sc query wuauserv → STATE: STOPPED. Und: sc qc wuauserv → START_TYPE: DISABLED. Unter Einstellungen → Windows Update erscheint eine Fehlermeldung.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der Service Control Manager (
• Der SCM sendet ein Stop-Signal an den Dienst →
• Beim Ändern des Starttyps schreibt der SCM den neuen Wert
• Abhängige Dienste:
• Der Windows Update Medic Service (
services.exe) empfängt den Befehl ControlService(SERVICE_CONTROL_STOP)• Der SCM sendet ein Stop-Signal an den Dienst →
wuauserv beendet alle laufenden Update-Downloads und räumt auf• Beim Ändern des Starttyps schreibt der SCM den neuen Wert
Start = 4 (DISABLED) in die Registry• Abhängige Dienste:
wuauserv hängt von rpcss (Remote Procedure Call) ab — beim Deaktivieren werden keine abhängigen Dienste beeinträchtigt• Der Windows Update Medic Service (
WaaSMedicSvc) kann den deaktivierten Update-Dienst u.U. wieder aktivieren — in einer Laborumgebung ist das akzeptabel
📂 Erzeugte/Betroffene Dateien:
C:\Windows\System32\wuaueng.dll — Windows Update Agent Engine (Dienst-DLL)
C:\Windows\System32\wuauclt.exe — Windows Update Auto Update Client
C:\Windows\SoftwareDistribution\ — Update-Download-Cache (kann mehrere GB gross sein)
C:\Windows\SoftwareDistribution\Download\ — Heruntergeladene Update-Pakete (.cab)
C:\Windows\SoftwareDistribution\DataStore\DataStore.edb — Update-Datenbank (ESE-DB)
C:\Windows\Logs\WindowsUpdate\ — Update-Protokolldateien
C:\Windows\System32\wuauclt.exe — Windows Update Auto Update Client
C:\Windows\SoftwareDistribution\ — Update-Download-Cache (kann mehrere GB gross sein)
C:\Windows\SoftwareDistribution\Download\ — Heruntergeladene Update-Pakete (.cab)
C:\Windows\SoftwareDistribution\DataStore\DataStore.edb — Update-Datenbank (ESE-DB)
C:\Windows\Logs\WindowsUpdate\ — Update-Protokolldateien
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\wuauserv\
Start = 4 (DWORD) — Starttyp: 2=Auto, 3=Manuell, 4=Deaktiviert
Type = 0x20 (DWORD) — Typ: Win32 Share Process (läuft in svchost.exe)
ImagePath = "%systemroot%\system32\svchost.exe -k netsvcs -p"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\wuauserv\Parameters\
ServiceDll = "%systemroot%\system32\wuaueng.dll" — Die eigentliche Dienst-DLL
HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\
→ Gruppenrichtlinien-Einstellungen für Windows Update (Alternative Methode)
Start = 4 (DWORD) — Starttyp: 2=Auto, 3=Manuell, 4=Deaktiviert
Type = 0x20 (DWORD) — Typ: Win32 Share Process (läuft in svchost.exe)
ImagePath = "%systemroot%\system32\svchost.exe -k netsvcs -p"
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\wuauserv\Parameters\
ServiceDll = "%systemroot%\system32\wuaueng.dll" — Die eigentliche Dienst-DLL
HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\
→ Gruppenrichtlinien-Einstellungen für Windows Update (Alternative Methode)
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Dienste verwalten erfordert Administratorrechte — der SCM prüft die Berechtigung
• Der Dienst
• Standardbenutzer können
SC_MANAGER_ALL_ACCESS• Der Dienst
wuauserv läuft unter dem Konto «Lokales System» (SYSTEM, SID S-1-5-18) — höchste Privilegien• Standardbenutzer können
services.msc öffnen und lesen, aber keine Einstellungen ändern
🔧 Beteiligte Dienste:
• Windows Update (
• Windows Update Medic Service (
• Background Intelligent Transfer Service (
• Delivery Optimization (
• Windows Installer (
wuauserv) — Der zu deaktivierende Hauptdienst• Windows Update Medic Service (
WaaSMedicSvc) — «Wächter»-Dienst, der wuauserv reparieren und reaktivieren kann• Background Intelligent Transfer Service (
BITS) — Wird von wuauserv für Downloads genutzt• Delivery Optimization (
DoSvc) — Peer-to-Peer Update-Verteilung (nutzt wuauserv-Downloads)• Windows Installer (
msiserver) — Installiert heruntergeladene Update-Pakete (.msi/.msp)
7
Laufwerksoptimierung — Wöchentliche Defragmentierung für C:\
▼
Ziel: Die automatische Laufwerksoptimierung so konfigurieren, dass sie wöchentlich für Laufwerk C:\ ausgeführt wird. Bei SSDs führt Windows ein TRIM-Kommando aus (Retrim), bei HDDs eine klassische Defragmentierung.
Laufwerksoptimierung öffnen
Win+S→
Laufwerke defragmentieren und optimieren→
Enter
Alternativer Klickpfad
Explorer→
Rechtsklick C:\→
Eigenschaften→
Tools→
Optimieren
Screenshot — Laufwerke optimieren
Status
Geplante Optimierung
Häufigkeit: Wöchentlich
Laufwerke: C: — Nächste geplante Ausführung: Automatisch
1
① Laufwerk C: auswählen
2
② «Optimieren» für manuelle Ausführung
3
③ «Einstellungen ändern» für Zeitplan
Zeitplan-Einstellungen
Optimierungszeitplan
✕
Nach Zeitplan ausführen (empfohlen)
Häufigkeit:
Laufwerke auswählen:
C: (System-w11)
D: (Daten)
Erklärung der Marker
①Laufwerk C: in der Liste auswählen (blau markiert)
②«Optimieren» startet eine sofortige Optimierung/TRIM für das ausgewählte Laufwerk
③«Einstellungen ändern» öffnet den Zeitplan-Dialog — dort Häufigkeit auf «Wöchentlich» setzen und C: aktivieren
Technischer Hintergrund — Defragmentierung vs. TRIM:
• HDD (Festplatte): Defragmentierung verschiebt fragmentierte Dateiblöcke, sodass Dateien zusammenhängend auf der Platte liegen → schnellerer sequentieller Lesezugriff durch den Schreib-/Lesekopf.
• SSD (Solid-State): Keine Defragmentierung! Stattdessen sendet Windows ein TRIM-Kommando (ATA TRIM / NVMe Deallocate). TRIM teilt dem SSD-Controller mit, welche Blöcke nicht mehr gebraucht werden → der Controller kann diese Blöcke vorab löschen und für neue Schreibvorgänge vorbereiten (Garbage Collection). Das erhält die Schreibgeschwindigkeit und Lebensdauer der SSD.
In einer VM mit virtueller Disk erkennt Windows den Disk-Typ über den SCSI/SATA-Controller und entscheidet automatisch zwischen Defrag und TRIM.
• HDD (Festplatte): Defragmentierung verschiebt fragmentierte Dateiblöcke, sodass Dateien zusammenhängend auf der Platte liegen → schnellerer sequentieller Lesezugriff durch den Schreib-/Lesekopf.
• SSD (Solid-State): Keine Defragmentierung! Stattdessen sendet Windows ein TRIM-Kommando (ATA TRIM / NVMe Deallocate). TRIM teilt dem SSD-Controller mit, welche Blöcke nicht mehr gebraucht werden → der Controller kann diese Blöcke vorab löschen und für neue Schreibvorgänge vorbereiten (Garbage Collection). Das erhält die Schreibgeschwindigkeit und Lebensdauer der SSD.
In einer VM mit virtueller Disk erkennt Windows den Disk-Typ über den SCSI/SATA-Controller und entscheidet automatisch zwischen Defrag und TRIM.
Häufige Fehler:
• SSD defragmentieren versucht: Windows erkennt SSDs automatisch und führt TRIM statt Defragmentierung aus — kein manuelles Eingreifen nötig.
• Zeitplan nicht aktiviert: Im Zeitplan-Dialog muss «Nach Zeitplan ausführen (empfohlen)» angehakt sein — sonst läuft die Optimierung nie automatisch.
• Häufigkeit auf «Täglich» statt «Wöchentlich»: Die Aufgabe verlangt explizit wöchentlich.
• Dienst «Laufwerksoptimierung» deaktiviert: Wenn der Dienst
• SSD defragmentieren versucht: Windows erkennt SSDs automatisch und führt TRIM statt Defragmentierung aus — kein manuelles Eingreifen nötig.
• Zeitplan nicht aktiviert: Im Zeitplan-Dialog muss «Nach Zeitplan ausführen (empfohlen)» angehakt sein — sonst läuft die Optimierung nie automatisch.
• Häufigkeit auf «Täglich» statt «Wöchentlich»: Die Aufgabe verlangt explizit wöchentlich.
• Dienst «Laufwerksoptimierung» deaktiviert: Wenn der Dienst
defragsvc deaktiviert ist, kann weder manuell noch geplant optimiert werden.✅ Kontrollpunkt
Im Fenster «Laufwerke optimieren» steht unter «Geplante Optimierung»: Häufigkeit = Wöchentlich, Laufwerke = C:. Die letzte Ausführung zeigt ein aktuelles Datum (nach manuellem «Optimieren»). Aktueller Status = OK.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der Dienst Optimize Drives (
• Bei SSDs: Windows sendet ein
• Bei HDDs: Der Defragmentierer analysiert die
• Der geplante Task ist unter
• Die Optimierung läuft mit niedriger Priorität (IDLE_PRIORITY_CLASS), um andere Anwendungen nicht zu beeinträchtigen
defragsvc) wird vom Task Scheduler wöchentlich ausgelöst• Bei SSDs: Windows sendet ein
IOCTL_STORAGE_MANAGE_DATA_SET_ATTRIBUTES mit dem Flag TRIM an den Storage-Treiber → der SATA/NVMe-Controller erhält den TRIM-Befehl• Bei HDDs: Der Defragmentierer analysiert die
$Bitmap (Cluster-Belegungskarte) und verschiebt fragmentierte Dateien mit FSCTL_MOVE_FILE• Der geplante Task ist unter
Task Scheduler → Microsoft → Windows → Defrag → ScheduledDefrag registriert• Die Optimierung läuft mit niedriger Priorität (IDLE_PRIORITY_CLASS), um andere Anwendungen nicht zu beeinträchtigen
📂 Relevante Dateien:
C:\Windows\System32\defrag.exe — Kommandozeilen-Tool für Defragmentierung
C:\Windows\System32\dfrgui.exe — GUI-Frontend (Laufwerke optimieren)
C:\Windows\System32\drivers\disk.sys — Disk-Klasse-Treiber
C:\Windows\System32\drivers\storport.sys — Storage-Port-Treiber (SCSI/NVMe-Interface)
C:\Windows\System32\Tasks\Microsoft\Windows\Defrag\ScheduledDefrag — Geplanter Task (XML)
C:\Windows\System32\dfrgui.exe — GUI-Frontend (Laufwerke optimieren)
C:\Windows\System32\drivers\disk.sys — Disk-Klasse-Treiber
C:\Windows\System32\drivers\storport.sys — Storage-Port-Treiber (SCSI/NVMe-Interface)
C:\Windows\System32\Tasks\Microsoft\Windows\Defrag\ScheduledDefrag — Geplanter Task (XML)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\defragsvc\
Start = 3 (DWORD) — Manuell (wird durch Task Scheduler gestartet)
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOptimizeFunction\
Enable = "Y" — Boot-Optimierung aktiviert
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem\
DisableDeleteNotification = 0 (DWORD) — 0 = TRIM aktiviert, 1 = TRIM deaktiviert
Start = 3 (DWORD) — Manuell (wird durch Task Scheduler gestartet)
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOptimizeFunction\
Enable = "Y" — Boot-Optimierung aktiviert
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem\
DisableDeleteNotification = 0 (DWORD) — 0 = TRIM aktiviert, 1 = TRIM deaktiviert
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Die Laufwerksoptimierung erfordert Administratorrechte (direkter Zugriff auf Disk-Sektoren)
• Der Dienst
• Der geplante Task läuft im Kontext SYSTEM mit höchsten Privilegien
• Standardbenutzer können das GUI öffnen und den Status sehen, aber nicht optimieren oder den Zeitplan ändern
• Der Dienst
defragsvc läuft unter Lokales System (SYSTEM)• Der geplante Task läuft im Kontext SYSTEM mit höchsten Privilegien
• Standardbenutzer können das GUI öffnen und den Status sehen, aber nicht optimieren oder den Zeitplan ändern
🔧 Beteiligte Dienste:
• Optimize Drives (
• Task Scheduler (
• Storage Service (
• Superfetch / SysMain (
defragsvc) — Der Hauptdienst für Laufwerksoptimierung (Defrag + TRIM)• Task Scheduler (
Schedule) — Startet die geplante Optimierung wöchentlich• Storage Service (
StorSvc) — Verwaltet Speicher-Pools und Laufwerksinformationen• Superfetch / SysMain (
SysMain) — Arbeitet mit dem Defragmentierer zusammen für Boot-Optimierung
Aufgabe 2 abgeschlossen — Bluescreen AG
Benutzeroptimierte Arbeitsoberfläche — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Taskleiste angepasst — Alle Symbole sichtbar, Menü «Ausgeblendetes Symbol» deaktiviert
✅ Schritt 2: «Dieser PC» auf Desktop — Systemsymbol (CLSID), nicht Verknüpfung
✅ Schritt 3: Ordneroptionen — Versteckte Dateien + Erweiterungen sichtbar
✅ Schritt 4: Energiesparplan auf «Höchstleistung» — Bildschirm/Disk/CPU auf Nie/100%
✅ Schritt 5: Taskmanager — Explorer beendet (Shell verschwand), Explorer neu gestartet
✅ Schritt 6: Windows Update-Dienst (wuauserv) beendet + Starttyp auf «Deaktiviert»
✅ Schritt 7: Laufwerksoptimierung wöchentlich für C:\ konfiguriert (TRIM/Defrag)
✅ Schritt 1: Taskleiste angepasst — Alle Symbole sichtbar, Menü «Ausgeblendetes Symbol» deaktiviert
✅ Schritt 2: «Dieser PC» auf Desktop — Systemsymbol (CLSID), nicht Verknüpfung
✅ Schritt 3: Ordneroptionen — Versteckte Dateien + Erweiterungen sichtbar
✅ Schritt 4: Energiesparplan auf «Höchstleistung» — Bildschirm/Disk/CPU auf Nie/100%
✅ Schritt 5: Taskmanager — Explorer beendet (Shell verschwand), Explorer neu gestartet
✅ Schritt 6: Windows Update-Dienst (wuauserv) beendet + Starttyp auf «Deaktiviert»
✅ Schritt 7: Laufwerksoptimierung wöchentlich für C:\ konfiguriert (TRIM/Defrag)
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 20 Taskleiste/Desktop + 10 Ordner + 10 Strom + 30 Taskmanager + 15 Updates + 15 Optimierung = 105 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Taskleiste und Desktop-Symbole anpassen (Shell-Namespace, EnableAutoTray, CLSID-GUIDs)• Ordneroptionen konfigurieren (NTFS Hidden/System-Attribute, Sicherheitsrisiko ausgeblendeter Erweiterungen)
• Stromsparfunktionen deaktivieren und Energiesparplan ändern (Power Manager, CPU P-States, powercfg.cpl)
• Taskmanager nutzen: explorer.exe als Shell-Prozess verstehen, beenden und neu starten
• Windows-Dienste verwalten: Service Control Manager, Starttypen, services.msc, sc-Befehle
• Laufwerksoptimierung planen: Defragmentierung vs. TRIM, Task Scheduler, defragsvc
Aufgabe 2.1
Neuen Benutzer «Laura» erstellen
Sie sind der Systemadministrator der Maschine «YELLOW» (Windows 11). Melden Sie sich als Sysadmin an und erstellen Sie einen neuen Standardbenutzer über die Computerverwaltung (
compmgmt.msc). Anschliessend abmelden und mit dem neuen Benutzer anmelden, um das Benutzerprofil zu generieren. Dokumentieren Sie die Arbeitsschritte.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
Benutzername:
Laura
Vollständiger Name:[freilassen]
Initial-Passwort:Ict2024$
Beschreibung:Benutzerin
Mitglied von:Benutzer
PW nach 1. Login:P@ssw0rd (muss bei erster Anmeldung geändert werden)
1.Neuen Standardbenutzer «Laura» über
compmgmt.msc erstellen (Lokale Benutzer und Gruppen)
2.Abmelden und mit Laura anmelden → Benutzerprofil wird generiert
?Was ist mit «generieren» gemeint? Was wird generiert?
👤 Angemeldet als: Sysadmin
🖥 Maschine: YELLOW
📄 Abgabe: Dokumentation der Arbeitsschritte
📎 Quelle: Aufgabe 2.1 Neuer Benutzer.pdf
1
Computerverwaltung öffnen — Lokale Benutzer und Gruppen
▼
Ziel: Die Computerverwaltung (
compmgmt.msc) öffnen und zum Bereich Lokale Benutzer und Gruppen → Benutzer navigieren. Von hier aus wird ein neuer Standardbenutzer erstellt.Computerverwaltung öffnen
Win+R→
compmgmt.msc→
Enter
Alternative Methoden
Rechtsklick auf «Dieser PC»→
Verwalten
Win+X→
Computerverwaltung
Zum Benutzer-Bereich navigieren
Computerverwaltung (Lokal)→
System→
Lokale Benutzer und Gruppen→
Benutzer
Screenshot — Computerverwaltung mit Benutzerliste
Datei
Aktion
Ansicht
?
▼ Computerverwaltung (Lokal)
▷ Aufgabenplanung
▷ Ereignisanzeige
▷ Freigegebene Ordner
▼ Lokale Benutzer und Gruppen
📁 Benutzer
📁 Gruppen
▷ Leistung
▷ Geräte-Manager
▷ Datenträgerverwaltung
▷ Dienste und Anwendungen
Name
Vollständiger Name
Beschreibung
👤 AdministratorIntegriertes Konto für die Verwaltung
👤 DefaultAccountVom System verwaltet
👤 GastIntegriertes Konto für Gastzugriff
👤 Sysadmin—
👤 WDAGUtilityAccountVom System verwaltet
1
① «Benutzer» in der Navigation anklicken
2
② Rechtsklick im leeren Bereich rechts
Erklärung der Marker
①Im linken Navigationsbaum unter «Lokale Benutzer und Gruppen» den Ordner «Benutzer» anklicken → rechts erscheint die Liste aller lokalen Konten
②Rechtsklick im leeren Bereich der rechten Seite → Kontextmenü mit «Neuer Benutzer...» erscheint
Technischer Hintergrund: Die Computerverwaltung (
compmgmt.msc) ist eine MMC-Konsole (Microsoft Management Console) — ein modulares Framework, das verschiedene Verwaltungs-Snap-ins zusammenfasst. Das Snap-in «Lokale Benutzer und Gruppen» ist nur in Windows 11 Pro/Enterprise verfügbar — in der Home-Edition fehlt es. Es greift auf die SAM-Datenbank (Security Account Manager) zu, die alle lokalen Konten verwaltet. Alternativ kann ein Benutzer auch über net user Laura Ict2024$ /add in CMD erstellt werden.Häufige Fehler:
• «Lokale Benutzer und Gruppen» fehlt: Nur in Windows 11 Pro/Enterprise verfügbar. Bei Home-Edition:
• Falscher Snap-in: Verwechslung mit «Einstellungen → Konten → Familie & andere Benutzer» — dort kann kein lokaler Benutzer mit allen Details erstellt werden.
• Computerverwaltung nicht als Admin geöffnet: Ohne Adminrechte ist «Lokale Benutzer und Gruppen» ausgegraut und nicht bearbeitbar.
• «Lokale Benutzer und Gruppen» fehlt: Nur in Windows 11 Pro/Enterprise verfügbar. Bei Home-Edition:
net user über CMD nutzen.• Falscher Snap-in: Verwechslung mit «Einstellungen → Konten → Familie & andere Benutzer» — dort kann kein lokaler Benutzer mit allen Details erstellt werden.
• Computerverwaltung nicht als Admin geöffnet: Ohne Adminrechte ist «Lokale Benutzer und Gruppen» ausgegraut und nicht bearbeitbar.
✅ Kontrollpunkt
Die Computerverwaltung ist geöffnet. Unter Lokale Benutzer und Gruppen → Benutzer sind die bestehenden Konten sichtbar: Administrator, DefaultAccount, Gast, Sysadmin, WDAGUtilityAccount. Der Rechtsklick im rechten Bereich zeigt «Neuer Benutzer...» im Kontextmenü.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
• Das Snap-in «Lokale Benutzer und Gruppen» (
• Die SAM (Security Account Manager) ist eine geschützte Registrierungsdatenbank unter
• Der Zugriff auf SAM erfordert SYSTEM-Privilegien — deshalb braucht man Adminrechte
compmgmt.msc startet die Microsoft Management Console (mmc.exe) mit dem Snap-in CompMgmt• Das Snap-in «Lokale Benutzer und Gruppen» (
lusrmgr.msc) kommuniziert mit der SAM-Datenbank über die Win32-API NetUserEnum()• Die SAM (Security Account Manager) ist eine geschützte Registrierungsdatenbank unter
HKLM\SAM — sie speichert alle lokalen Konten, Gruppenmitgliedschaften und Kennwort-Hashes• Der Zugriff auf SAM erfordert SYSTEM-Privilegien — deshalb braucht man Adminrechte
📂 Relevante Dateien:
C:\Windows\System32\compmgmt.msc — Computerverwaltungs-Konsolendatei
C:\Windows\System32\lusrmgr.msc — Lokale Benutzer und Gruppen (eigenständig)
C:\Windows\System32\mmc.exe — Microsoft Management Console
C:\Windows\System32\config\SAM — SAM-Datenbank (gesperrt, nur SYSTEM-Zugriff)
C:\Windows\System32\config\SECURITY — Sicherheitsrichtlinien-Datenbank
C:\Windows\System32\lusrmgr.msc — Lokale Benutzer und Gruppen (eigenständig)
C:\Windows\System32\mmc.exe — Microsoft Management Console
C:\Windows\System32\config\SAM — SAM-Datenbank (gesperrt, nur SYSTEM-Zugriff)
C:\Windows\System32\config\SECURITY — Sicherheitsrichtlinien-Datenbank
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\ — Alle lokalen Benutzerkonten (verschlüsselt)
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\Names\ — Benutzernamen-Index
HKLM\SAM\SAM\Domains\Builtin\Aliases\ — Lokale Gruppendefintionen
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\ — Profilpfade pro SID
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\Names\ — Benutzernamen-Index
HKLM\SAM\SAM\Domains\Builtin\Aliases\ — Lokale Gruppendefintionen
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\ — Profilpfade pro SID
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Die Computerverwaltung erfordert Administratorrechte — das Snap-in «Lokale Benutzer und Gruppen» ist ohne Admin ausgegraut
• Der SAM-Registrierungshive ist nur für SYSTEM (SID S-1-5-18) und Administratoren lesbar
• Sysadmin ist Mitglied der Gruppe «Administratoren» und hat daher vollen Zugriff
• Der SAM-Registrierungshive ist nur für SYSTEM (SID S-1-5-18) und Administratoren lesbar
• Sysadmin ist Mitglied der Gruppe «Administratoren» und hat daher vollen Zugriff
🔧 Beteiligte Dienste:
• Security Accounts Manager (
• Remote Procedure Call (
• Plug and Play (
SamSs) — Verwaltet die SAM-Datenbank mit allen lokalen Konten• Remote Procedure Call (
RpcSs) — Erforderlich für die MMC-Snap-in-Kommunikation• Plug and Play (
PlugPlay) — Geräte-Manager-Snap-in (nicht direkt relevant, aber Teil der Konsole)
2
Neuen Benutzer «Laura» anlegen — Alle Felder korrekt ausfüllen
▼
Ziel: Über den Dialog «Neuer Benutzer» den Standardbenutzer Laura mit dem Initial-Passwort Ict2024$ erstellen. Die Option «Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern» muss aktiviert sein. Vollständiger Name wird leer gelassen.
Neuer-Benutzer-Dialog öffnen
Rechtsklick leerer Bereich→
Neuer Benutzer...
Screenshot — «Neuer Benutzer»-Dialog
Neuer Benutzer
✕
Benutzername:
Vollständiger Name:
Beschreibung:
Kennwort:
Kennwort bestätigen:
Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern
Benutzer kann Kennwort nicht ändern
Kennwort läuft nie ab
Konto ist deaktiviert
1
① Benutzername: Laura
2
② Vollst. Name: leer lassen!
3
③ Beschreibung: Benutzerin
4
④ Kennwort: Ict2024$
5
⑤ «PW ändern bei nächster Anmeldung» = aktiviert
6
⑥ «Erstellen» klicken
Ergebnis — Laura erscheint in der Benutzerliste
Erklärung der Marker
①Benutzername:
Laura — der Anmeldename (SAM-Account-Name, max. 20 Zeichen, keine Sonderzeichen wie / \ [ ] : ; | = , + * ? < >)
②Vollständiger Name: Bewusst leer lassen — laut Aufgabenstellung «[freilassen]». Dieser Name wäre z.B. «Laura Müller»
③Beschreibung: Benutzerin — optional, dient der Dokumentation in der Benutzerliste
④Kennwort: Ict2024$ — Initial-Passwort, das bei der ersten Anmeldung geändert werden muss. Muss die Kennwortrichtlinien erfüllen (Grossbuchstabe, Zahl, Sonderzeichen)
⑤Checkbox aktiviert: «Benutzer muss Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern» — bei erster Anmeldung wird Laura gezwungen, Ict2024$ auf P@ssw0rd zu ändern
⑥«Erstellen» klicken — der Benutzer wird sofort in der SAM-Datenbank angelegt. Der Dialog bleibt offen für weitere Benutzer → mit «Schliessen» beenden
Gruppenmitgliedschaft prüfen
Rechtsklick auf «Laura»→
Eigenschaften→
Tab «Mitglied von»
Laura ist automatisch Mitglied der Gruppe «Benutzer» (Standard). Das ist korrekt laut Aufgabenstellung. Sie ist kein Administrator. Prüfbar auch via CMD:
net user LauraTechnischer Hintergrund — Kennwort-Optionen im Detail:
• «Benutzer muss Kennwort ändern»: Setzt das Flag
• «Benutzer kann Kennwort nicht ändern»: Setzt eine ACE (Access Control Entry) auf dem SAM-Objekt, die
• «Kennwort läuft nie ab»: Setzt
• «Konto ist deaktiviert»: Setzt
Jeder lokale Benutzer erhält eine eindeutige SID (Security Identifier), z.B.
• «Benutzer muss Kennwort ändern»: Setzt das Flag
UF_PASSWORD_EXPIRED im SAM-Eintrag. Beim nächsten Login zeigt winlogon.exe den Kennwort-Änderungsdialog.• «Benutzer kann Kennwort nicht ändern»: Setzt eine ACE (Access Control Entry) auf dem SAM-Objekt, die
CHANGE_PASSWORD verweigert. Inkompatibel mit der ersten Option!• «Kennwort läuft nie ab»: Setzt
UF_DONT_EXPIRE_PASSWD. Überschreibt die Domänenrichtlinie für maximales Kennwortalter.• «Konto ist deaktiviert»: Setzt
UF_ACCOUNTDISABLE. Anmeldung wird komplett blockiert.Jeder lokale Benutzer erhält eine eindeutige SID (Security Identifier), z.B.
S-1-5-21-<Maschinen-ID>-1001.Häufige Fehler:
• Kennwort zu schwach: Wenn die Kennwortrichtlinie aktiv ist, muss das Passwort Komplexitätsanforderungen erfüllen (mind. 8 Zeichen, Gross-/Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen).
• Checkbox «Kennwort ändern» vergessen: Ohne diese Option kann Laura sich mit
• Beide Checkboxen gleichzeitig: «Benutzer muss PW ändern» und «Benutzer kann PW nicht ändern» sind sich gegenseitig ausschliessend — Windows zeigt eine Fehlermeldung.
• Benutzername mit Leerzeichen: Technisch möglich, aber nicht empfohlen — führt zu Problemen bei Profilpfaden und Scripts.
• Kennwort zu schwach: Wenn die Kennwortrichtlinie aktiv ist, muss das Passwort Komplexitätsanforderungen erfüllen (mind. 8 Zeichen, Gross-/Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen).
Ict2024$ erfüllt dies.• Checkbox «Kennwort ändern» vergessen: Ohne diese Option kann Laura sich mit
Ict2024$ anmelden, wird aber NICHT aufgefordert, das Passwort zu ändern.• Beide Checkboxen gleichzeitig: «Benutzer muss PW ändern» und «Benutzer kann PW nicht ändern» sind sich gegenseitig ausschliessend — Windows zeigt eine Fehlermeldung.
• Benutzername mit Leerzeichen: Technisch möglich, aber nicht empfohlen — führt zu Problemen bei Profilpfaden und Scripts.
✅ Kontrollpunkt
In der Benutzerliste erscheint «Laura» mit Beschreibung «Benutzerin». Überprüfung via CMD: net user Laura zeigt: Konto aktiv = Ja, Kennwort muss geändert werden, Mitglied von = Benutzer. Kein vollständiger Name gesetzt.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Beim Klick auf «Erstellen» ruft das MMC-Snap-in die Win32-API
• Die SAM-Datenbank (
• Die vollständige SID wird generiert:
• Das Kennwort wird als NT-Hash (MD4) und optional als LM-Hash gespeichert — nie im Klartext
• Der Benutzer wird automatisch der Gruppe «Benutzer» (SID
NetUserAdd() auf (Level 1)• Die SAM-Datenbank (
HKLM\SAM) erstellt einen neuen Eintrag mit einer eindeutigen RID (Relative Identifier, z.B. 1001)• Die vollständige SID wird generiert:
S-1-5-21-<Maschinen-SID>-1001• Das Kennwort wird als NT-Hash (MD4) und optional als LM-Hash gespeichert — nie im Klartext
• Der Benutzer wird automatisch der Gruppe «Benutzer» (SID
S-1-5-32-545) hinzugefügt — dies ist die Standard-Primärgruppe
📂 Erzeugte Dateien:
Noch KEINE Profildateien! — Das Benutzerprofil (C:\Users\Laura\) wird erst
bei der ERSTEN ANMELDUNG erstellt (→ Schritt 3).
Geändert wird nur:
C:\Windows\System32\config\SAM — SAM-Datenbank (neuer Kontoeintrag)
C:\Windows\System32\config\SECURITY — Sicherheitsrichtlinien (SID-Zuordnung)
bei der ERSTEN ANMELDUNG erstellt (→ Schritt 3).
Geändert wird nur:
C:\Windows\System32\config\SAM — SAM-Datenbank (neuer Kontoeintrag)
C:\Windows\System32\config\SECURITY — Sicherheitsrichtlinien (SID-Zuordnung)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\000003E9\ — Lauras Kontodaten (RID 0x3E9 = 1001)
F (Binary) — Kontoinformationen (Flags, letzte Anmeldung, Ablaufdaten)
V (Binary) — Benutzername, vollst. Name, Beschreibung, Kennwort-Hash
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\Names\Laura\ — Name-zu-RID-Zuordnung
HKLM\SAM\SAM\Domains\Builtin\Aliases\00000221\Members\ — Gruppe «Benutzer» (RID 545 = 0x221)
→ Lauras SID wird hier als Mitglied eingetragen
F (Binary) — Kontoinformationen (Flags, letzte Anmeldung, Ablaufdaten)
V (Binary) — Benutzername, vollst. Name, Beschreibung, Kennwort-Hash
HKLM\SAM\SAM\Domains\Account\Users\Names\Laura\ — Name-zu-RID-Zuordnung
HKLM\SAM\SAM\Domains\Builtin\Aliases\00000221\Members\ — Gruppe «Benutzer» (RID 545 = 0x221)
→ Lauras SID wird hier als Mitglied eingetragen
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Laura wird automatisch Mitglied der Gruppe «Benutzer» (SID
• Benutzer (im Gegensatz zu Administratoren) können: keine Software systemweit installieren, keine Dienste ändern, keine HKLM-Registry-Schlüssel ändern, keine Systemdateien bearbeiten
• Nicht Mitglied von: Administratoren, Hauptbenutzer, Remote Desktop-Benutzer (kann nachträglich geändert werden)
S-1-5-32-545)• Benutzer (im Gegensatz zu Administratoren) können: keine Software systemweit installieren, keine Dienste ändern, keine HKLM-Registry-Schlüssel ändern, keine Systemdateien bearbeiten
• Nicht Mitglied von: Administratoren, Hauptbenutzer, Remote Desktop-Benutzer (kann nachträglich geändert werden)
🔧 Beteiligte Dienste:
• Security Accounts Manager (
• Local Security Authority (
• Netlogon (
SamSs) — Verwaltet die SAM-Datenbank, schreibt den neuen Kontoeintrag• Local Security Authority (
lsass.exe) — Validiert Kennwörter gegen die SAM und erzwingt Kennwortrichtlinien• Netlogon (
Netlogon) — Wird bei Domänenmitgliedschaft relevant (hier nicht aktiv, da lokales Konto)
3
Abmelden & als Laura anmelden — Benutzerprofil generieren
▼
Ziel: Sich als Sysadmin abmelden, dann als Laura mit dem Initial-Passwort
Ict2024$ anmelden, das Kennwort auf P@ssw0rd ändern, und dadurch das Benutzerprofil generieren. «Generieren» bedeutet: Windows erstellt automatisch den kompletten Profilordner C:\Users\Laura\ mit allen persönlichen Verzeichnissen.Als Sysadmin abmelden
Start→
Sysadmin (Profilbild)→
Abmelden
Win+L
(sperrt nur — besser «Abmelden» nutzen)
Als Laura anmelden
Sperrbildschirm→
«Anderer Benutzer» oder «Laura» wählen→
Kennwort:
Ict2024$→
Enter
Screenshot — Windows-Anmeldung als Laura
👤
Laura
YELLOW\Laura — Lokales Konto
●●●●●●●●
→
⚠ «Benutzer muss Kennwort ändern»
1
① Initial-PW: Ict2024$ eingeben
2
② Danach: Kennwort auf P@ssw0rd ändern
Kennwort-Änderungsdialog (erscheint automatisch)
Kennwort ändern
✕
Sie müssen Ihr Kennwort ändern, bevor Sie sich zum ersten Mal anmelden können.
Neues Kennwort:
Kennwort bestätigen:
Was bedeutet «Profil generieren»? — Was wird erstellt?
📁 Beim ersten Login wird automatisch erstellt:
C:\Users\Laura\
├── Desktop\
├── Dokumente\
├── Downloads\
├── Bilder\
├── Musik\
├── Videos\
├── Favoriten\
├── Kontakte\
├── Links\
├── Gespeicherte Spiele\
├── Suchvorgänge\
├── AppData\
│ ├── Local\ — Lokale App-Daten (Cache, Temp)
│ ├── LocalLow\ — Daten von Low-Integrity-Apps
│ └── Roaming\ — App-Daten die bei Roaming-Profilen mitwandern
└── NTUSER.DAT — Lauras persönliche Registry (HKCU)
├── Desktop\
├── Dokumente\
├── Downloads\
├── Bilder\
├── Musik\
├── Videos\
├── Favoriten\
├── Kontakte\
├── Links\
├── Gespeicherte Spiele\
├── Suchvorgänge\
├── AppData\
│ ├── Local\ — Lokale App-Daten (Cache, Temp)
│ ├── LocalLow\ — Daten von Low-Integrity-Apps
│ └── Roaming\ — App-Daten die bei Roaming-Profilen mitwandern
└── NTUSER.DAT — Lauras persönliche Registry (HKCU)
Erklärung der Marker
①Im Passwortfeld das Initial-Passwort
Ict2024$ eingeben → Windows erkennt, dass das Konto das Flag «PW ändern» hat und zeigt den Änderungsdialog
②Im Kennwort-Änderungsdialog das neue Passwort P@ssw0rd zweimal eingeben → danach wird das Profil erstellt und Laura landet auf dem Desktop
Technischer Hintergrund — Profilerstellung im Detail:
Beim ersten Login eines Benutzers passiert Folgendes in dieser Reihenfolge:
1.
2. Das Flag
3. Nach erfolgreicher PW-Änderung:
4.
5. Profilkopie: Der Ordner
6.
7.
Beim ersten Login eines Benutzers passiert Folgendes in dieser Reihenfolge:
1.
winlogon.exe authentifiziert das Kennwort über lsass.exe gegen die SAM-Datenbank2. Das Flag
UF_PASSWORD_EXPIRED wird erkannt → Kennwort-Änderungsdialog erscheint3. Nach erfolgreicher PW-Änderung:
winlogon.exe startet userinit.exe4.
userinit.exe prüft ProfileList in der Registry — kein Profil für Lauras SID vorhanden5. Profilkopie: Der Ordner
C:\Users\Default\ wird nach C:\Users\Laura\ kopiert (inklusive AppData-Struktur und NTUSER.DAT)6.
NTUSER.DAT wird als HKCU geladen — dies ist Lauras persönliche Registry7.
userinit.exe startet explorer.exe als Shell → Desktop erscheintHäufige Fehler:
• Win+L statt Abmelden: Win+L sperrt den PC, meldet aber nicht ab. Sysadmin läuft im Hintergrund weiter. Für einen sauberen Benutzerwechsel: Start → Profil → «Abmelden».
• Neues Kennwort zu schwach:
• Laura erscheint nicht auf dem Anmeldebildschirm: Falls nur «Sysadmin» sichtbar ist: auf «Anderer Benutzer» klicken und
• Profil-Erstellung fehlgeschlagen: Erscheint die Meldung «Temporäres Profil», ist der
• Win+L statt Abmelden: Win+L sperrt den PC, meldet aber nicht ab. Sysadmin läuft im Hintergrund weiter. Für einen sauberen Benutzerwechsel: Start → Profil → «Abmelden».
• Neues Kennwort zu schwach:
P@ssw0rd erfüllt die Komplexitätsanforderungen (Gross/Klein/Zahl/Sonderzeichen). Ein Passwort wie «passwort» würde abgelehnt.• Laura erscheint nicht auf dem Anmeldebildschirm: Falls nur «Sysadmin» sichtbar ist: auf «Anderer Benutzer» klicken und
Laura als Benutzername eingeben.• Profil-Erstellung fehlgeschlagen: Erscheint die Meldung «Temporäres Profil», ist der
Default-Ordner beschädigt oder die Festplatte voll.✅ Kontrollpunkt
Laura ist am Desktop angemeldet. Der Ordner C:\Users\Laura\ existiert mit allen Unterordnern (Desktop, Dokumente, Downloads, AppData etc.). Die Datei NTUSER.DAT ist vorhanden. Verifizierbar: dir C:\Users\Laura in CMD oder Explorer → C:\Users → Laura-Ordner sichtbar. Zurück zu Sysadmin: Abmelden → als Sysadmin anmelden.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
•
• Nach erfolgreicher Authentifizierung erstellt
• Der User Profile Service (
• Die Datei
• Alle NTFS-Berechtigungen auf
winlogon.exe empfängt die Anmeldedaten über die Credential Provider-Schnittstelle•
lsass.exe (Local Security Authority) berechnet den NT-Hash des eingegebenen Passworts und vergleicht ihn mit dem Hash in der SAM-Datenbank• Nach erfolgreicher Authentifizierung erstellt
lsass.exe ein Access Token für Laura — dieses Token enthält ihre SID, alle Gruppenmitgliedschaften (Benutzer, Everyone, Authenticated Users) und Privilegien• Der User Profile Service (
ProfSvc) kopiert das Default-Profil (C:\Users\Default\) nach C:\Users\Laura\• Die Datei
NTUSER.DAT wird als Registry-Hive HKEY_CURRENT_USER gemountet• Alle NTFS-Berechtigungen auf
C:\Users\Laura\ werden auf Lauras SID gesetzt: nur Laura und SYSTEM haben Vollzugriff
📂 Erzeugte Dateien:
C:\Users\Laura\ — Hauptprofilordner (kopiert von C:\Users\Default\)
C:\Users\Laura\NTUSER.DAT — Persönliche Registry (HKCU), ca. 2-3 MB
C:\Users\Laura\NTUSER.DAT.LOG1/LOG2 — Transaktionsprotokolle für die Registry
C:\Users\Laura\AppData\Local\ — Lokale App-Daten, Temp, Cache
C:\Users\Laura\AppData\Local\Temp\ — Temporäre Dateien für Lauras Sitzung
C:\Users\Laura\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\ — Persönliches Startmenü
C:\Users\Laura\Desktop\ — Persönlicher Desktop
C:\Users\Laura\Documents\ — Eigene Dokumente
C:\Users\Laura\NTUSER.DAT — Persönliche Registry (HKCU), ca. 2-3 MB
C:\Users\Laura\NTUSER.DAT.LOG1/LOG2 — Transaktionsprotokolle für die Registry
C:\Users\Laura\AppData\Local\ — Lokale App-Daten, Temp, Cache
C:\Users\Laura\AppData\Local\Temp\ — Temporäre Dateien für Lauras Sitzung
C:\Users\Laura\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\ — Persönliches Startmenü
C:\Users\Laura\Desktop\ — Persönlicher Desktop
C:\Users\Laura\Documents\ — Eigene Dokumente
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\
S-1-5-21-<Maschinen-SID>-1001\ — Lauras Profileintrag
ProfileImagePath = "C:\Users\Laura" (REG_EXPAND_SZ)
State = 0 (DWORD) — 0 = Profil geladen/OK
Sid = (Binary) — Lauras SID in Binärform
LocalProfileLoadTimeLow/High — Zeitstempel der letzten Profilladung
HKCU\ (= NTUSER.DAT von Laura, nur während Lauras Sitzung geladen)
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ — Lauras Explorer-Einstellungen
Control Panel\Desktop\ — Lauras Desktop-Hintergrund, Schriftgrösse etc.
S-1-5-21-<Maschinen-SID>-1001\ — Lauras Profileintrag
ProfileImagePath = "C:\Users\Laura" (REG_EXPAND_SZ)
State = 0 (DWORD) — 0 = Profil geladen/OK
Sid = (Binary) — Lauras SID in Binärform
LocalProfileLoadTimeLow/High — Zeitstempel der letzten Profilladung
HKCU\ (= NTUSER.DAT von Laura, nur während Lauras Sitzung geladen)
Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\ — Lauras Explorer-Einstellungen
Control Panel\Desktop\ — Lauras Desktop-Hintergrund, Schriftgrösse etc.
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Lauras Access Token enthält folgende SIDs:
—
—
—
—
—
• NTFS-Berechtigungen auf
• Kein Zugriff auf
—
S-1-5-21-...-1001 (Laura, Benutzer-SID)—
S-1-5-32-545 (Benutzer, lokale Gruppe)—
S-1-1-0 (Everyone / Jeder)—
S-1-5-11 (Authenticated Users / Authentifizierte Benutzer)—
S-1-5-15 (This Organization)• NTFS-Berechtigungen auf
C:\Users\Laura\: Laura (Vollzugriff), SYSTEM (Vollzugriff), Administratoren (kein Standardzugriff — müssen Besitz übernehmen)• Kein Zugriff auf
C:\Users\Sysadmin\ möglich (anderer SID-basierter ACL-Schutz)
🔧 Beteiligte Dienste:
• User Profile Service (
• Local Security Authority (
• Windows Logon (
• Client/Server Runtime (
• Group Policy Client (
ProfSvc) — Erstellt das Profil durch Kopie von C:\Users\Default\, lädt und entlädt NTUSER.DAT• Local Security Authority (
lsass.exe) — Authentifizierung, Access-Token-Erstellung, Kennwortvalidierung• Windows Logon (
winlogon.exe) — Koordiniert den gesamten Anmeldevorgang, startet userinit.exe• Client/Server Runtime (
csrss.exe) — Verwaltet die Sitzung (Session) für den neuen Benutzer• Group Policy Client (
gpsvc) — Wendet Gruppenrichtlinien beim Login an (auch bei lokalem Konto)
Aufgabe 2.1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Neuer Benutzer «Laura» — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Computerverwaltung (compmgmt.msc) geöffnet → Lokale Benutzer und Gruppen → Benutzer
✅ Schritt 2: Benutzer «Laura» erstellt (Initial-PW: Ict2024$, Beschreibung: Benutzerin, Gruppe: Benutzer, Checkbox «PW ändern» aktiv)
✅ Schritt 3: Als Laura angemeldet → PW auf P@ssw0rd geändert → Profil generiert:
✅ Schritt 1: Computerverwaltung (compmgmt.msc) geöffnet → Lokale Benutzer und Gruppen → Benutzer
✅ Schritt 2: Benutzer «Laura» erstellt (Initial-PW: Ict2024$, Beschreibung: Benutzerin, Gruppe: Benutzer, Checkbox «PW ändern» aktiv)
✅ Schritt 3: Als Laura angemeldet → PW auf P@ssw0rd geändert → Profil generiert:
C:\Users\Laura\ mit Desktop, Dokumente, Downloads, AppData, NTUSER.DAT
❓ Antworten auf die Verständnisfragen:
«Was ist mit generieren gemeint?» → Beim ersten Login kopiert der User Profile Service das Default-Profil (
«Was wird generiert?» → Der komplette Profilordner: Desktop, Dokumente, Downloads, Bilder, Musik, Videos, AppData (Local/LocalLow/Roaming), Favoriten, und die persönliche Registry-Datei NTUSER.DAT.
«Was ist mit generieren gemeint?» → Beim ersten Login kopiert der User Profile Service das Default-Profil (
C:\Users\Default\) nach C:\Users\Laura\ und erstellt alle persönlichen Ordner.«Was wird generiert?» → Der komplette Profilordner: Desktop, Dokumente, Downloads, Bilder, Musik, Videos, AppData (Local/LocalLow/Roaming), Favoriten, und die persönliche Registry-Datei NTUSER.DAT.
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 10 Min Benutzer erstellen + 5 Min Anmelden = 20 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Computerverwaltung (compmgmt.msc) und MMC-Snap-in «Lokale Benutzer und Gruppen» nutzen• Neuen Standardbenutzer erstellen: SAM-Datenbank, SID-Zuweisung, Kennwort-Flags, Gruppenmitgliedschaft
• Kennwort-Optionen verstehen: UF_PASSWORD_EXPIRED, Komplexitätsanforderungen, NT-Hash
• Profilgenerierung: Default-Profil-Kopie, NTUSER.DAT, Access Token, NTFS-Berechtigungen pro SID
• Unterschied: Sperren (Win+L) vs. Abmelden — Sitzungs- und Ressourcenmanagement
Aufgabe 3 — PU11 Systemtechnik
Datenträger zuordnen — NTFS-Volume als Ordner einbinden
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Auf dem PC YELLOW befindet sich ein zusätzliches Laufwerk, das noch nicht partitioniert ist. Du konfigurierst es als dynamischen GPT-Datenträger, erstellst ein 1 GB NTFS-Volume und bindest es — ohne Laufwerksbuchstaben — als Ordner C:\Business ein.
📖 5 Min Einlesen
🔧 10 Min Datenträgerverwaltung
💾 10 Min Volume erstellen
🧪 15 Min Zuordnung & Test
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Als Systemadministrator auf PC YELLOW anmelden
2.Datenträgerverwaltung öffnen (Win+X)
3.Datenträgerinitialisierung: 3 nicht initialisierte Laufwerke auf GPT initialisieren
4.NTFS-Volume auf Datenträger 1 erstellen: exakt 1 GB, KEIN Laufwerksbuchstabe, in leerem NTFS-Ordner bereitstellen als C:\Business
5.Formatieren: NTFS, Standard-Zuordnungseinheit, Volume-Name: Business
6.Testen: C:\Business sichtbar, zeigt ca. 1 GB Speicherplatz
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
📎 Quelle: Aufgabe 3 Datenträger zuordnen.pdf
1
Datenträgerverwaltung öffnen — GPT-Initialisierung
▼
Ziel: Die Datenträgerverwaltung öffnen. Beim ersten Öffnen erscheint automatisch der Dialog «Datenträger initialisieren» — alle 3 nicht initialisierten Laufwerke müssen auf GPT (GUID-Partitionstabelle) initialisiert werden.
Ausgangslage — Datenträgerverwaltung mit nicht initialisierten Laufwerken
VolumeLayoutTypDateisystemStatus
(C:) SystemEinfachBasisNTFSFehlerfrei (Start)
Datenträger 0 — 60,00 GB — Online — GPT
Datenträger 0
60,00 GB
Online
60,00 GB
Online
Datenträger 1 — 20,00 GB — Nicht initialisiert
Datenträger 1
20,00 GB
⚠ Nicht init.
20,00 GB
⚠ Nicht init.
Datenträger 2 — 20,00 GB — Nicht initialisiert
Datenträger 2
20,00 GB
⚠ Nicht init.
20,00 GB
⚠ Nicht init.
Datenträger 3 — 20,00 GB — Nicht initialisiert
Datenträger 3
20,00 GB
⚠ Nicht init.
20,00 GB
⚠ Nicht init.
Datenträgerverwaltung öffnen
Win+X→
Datenträgerverwaltung
Alternative
Win+R→
diskmgmt.msc→
Enter
Screenshot — Datenträger-Initialisierungsdialog
Datenträger initialisieren
✕
Sie müssen einen Datenträger initialisieren, damit der Manager für logische Datenträger darauf zugreifen kann.
Datenträger auswählen:
Datenträger 1 (20 GB)
Datenträger 2 (20 GB)
Datenträger 3 (20 GB)
Partitionsstil für die ausgewählten Datenträger verwenden:
GPT (GUID-Partitionstabelle)
MBR (Master Boot Record)
1
① Alle 3 Datenträger müssen angehakt sein
2
② GPT (GUID-Partitionstabelle) auswählen
3
③ «OK» klicken
Erklärung der Marker
①Alle 3 Datenträger (1, 2, 3) müssen angehakt sein — sie werden gleichzeitig initialisiert
②GPT auswählen — der moderne Standard für UEFI-Systeme. Unterstützt Laufwerke > 2 TB und bis zu 128 Partitionen. MBR ist veraltet (max. 4 primäre Partitionen, max. 2 TB)
③OK klicken — die 3 Laufwerke werden initialisiert und zeigen danach «Online» mit «Nicht zugeordnet» (schwarzer Balken)
Technischer Hintergrund — MBR vs. GPT:
• MBR (Master Boot Record): Seit 1983. Speichert die Partitionstabelle in den ersten 512 Bytes der Festplatte (Sektor 0). Maximal 4 primäre Partitionen, max. 2 TB pro Partition. Kein Backup der Partitionstabelle — bei Beschädigung gehen alle Daten verloren.
• GPT (GUID Partition Table): Seit 2000 (UEFI-Standard). Speichert die Partitionstabelle am Anfang UND am Ende der Festplatte (Backup!). Bis zu 128 Partitionen, max. 18 Exabyte. Jede Partition hat eine eindeutige GUID. Erforderlich für UEFI-Boot.
Windows schreibt bei GPT einen Protective MBR in Sektor 0, damit ältere Systeme die Disk nicht versehentlich überschreiben.
• MBR (Master Boot Record): Seit 1983. Speichert die Partitionstabelle in den ersten 512 Bytes der Festplatte (Sektor 0). Maximal 4 primäre Partitionen, max. 2 TB pro Partition. Kein Backup der Partitionstabelle — bei Beschädigung gehen alle Daten verloren.
• GPT (GUID Partition Table): Seit 2000 (UEFI-Standard). Speichert die Partitionstabelle am Anfang UND am Ende der Festplatte (Backup!). Bis zu 128 Partitionen, max. 18 Exabyte. Jede Partition hat eine eindeutige GUID. Erforderlich für UEFI-Boot.
Windows schreibt bei GPT einen Protective MBR in Sektor 0, damit ältere Systeme die Disk nicht versehentlich überschreiben.
Häufige Fehler:
• MBR statt GPT gewählt: Die Aufgabe verlangt explizit GPT. MBR wäre funktional möglich, aber nicht korrekt laut Aufgabenstellung.
• Nicht alle 3 Datenträger angehakt: Alle müssen initialisiert werden, auch wenn nur Datenträger 1 für das Volume verwendet wird.
• Dialog «Abbrechen» geklickt: Die Laufwerke bleiben dann «Nicht initialisiert» und können nicht verwendet werden. Dialog erneut aufrufen: Rechtsklick auf «Nicht initialisiert» → «Datenträger initialisieren».
• MBR statt GPT gewählt: Die Aufgabe verlangt explizit GPT. MBR wäre funktional möglich, aber nicht korrekt laut Aufgabenstellung.
• Nicht alle 3 Datenträger angehakt: Alle müssen initialisiert werden, auch wenn nur Datenträger 1 für das Volume verwendet wird.
• Dialog «Abbrechen» geklickt: Die Laufwerke bleiben dann «Nicht initialisiert» und können nicht verwendet werden. Dialog erneut aufrufen: Rechtsklick auf «Nicht initialisiert» → «Datenträger initialisieren».
✅ Kontrollpunkt
In der Datenträgerverwaltung zeigen alle 3 Laufwerke den Status «Online» und «Nicht zugeordnet» (schwarzer Balken). Links steht «Basis» und «GPT». Kein Laufwerk zeigt mehr «Nicht initialisiert».
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der Virtual Disk Service (
• VDS schreibt die GPT-Header in LBA 1 (Primary) und im letzten Sektor (Backup/Secondary)
• Ein Protective MBR wird in LBA 0 geschrieben (Typ 0xEE) — schützt vor versehentlichem Überschreiben durch alte Tools
• Die Partition Entry Array wird ab LBA 2 angelegt (128 Einträge à 128 Bytes = 16 KB)
• Jeder Datenträger erhält eine eindeutige Disk-GUID
VDS) empfängt den Initialisierungsbefehl von der MMC-Konsole• VDS schreibt die GPT-Header in LBA 1 (Primary) und im letzten Sektor (Backup/Secondary)
• Ein Protective MBR wird in LBA 0 geschrieben (Typ 0xEE) — schützt vor versehentlichem Überschreiben durch alte Tools
• Die Partition Entry Array wird ab LBA 2 angelegt (128 Einträge à 128 Bytes = 16 KB)
• Jeder Datenträger erhält eine eindeutige Disk-GUID
📂 Erzeugte Strukturen auf der Disk:
LBA 0: Protective MBR (512 Bytes) — Typ 0xEE, gesamte Disk
LBA 1: Primary GPT Header — Signatur "EFI PART", Disk-GUID, Partitionsanzahl
LBA 2-33: Partition Entry Array — 128 Einträge (aktuell alle leer)
LBA -33 bis -2: Backup Partition Entry Array
LBA -1: Backup GPT Header (Spiegelung von LBA 1)
LBA 1: Primary GPT Header — Signatur "EFI PART", Disk-GUID, Partitionsanzahl
LBA 2-33: Partition Entry Array — 128 Einträge (aktuell alle leer)
LBA -33 bis -2: Backup Partition Entry Array
LBA -1: Backup GPT Header (Spiegelung von LBA 1)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\disk\Enum\ — Auflistung aller erkannten Disks
HKLM\SYSTEM\MountedDevices\ — Zuordnung von Laufwerksbuchstaben/Mountpoints zu Disk-Signaturen
HKLM\HARDWARE\DEVICEMAP\Scsi\ — SCSI/SATA-Controller und angeschlossene Disks
HKLM\SYSTEM\MountedDevices\ — Zuordnung von Laufwerksbuchstaben/Mountpoints zu Disk-Signaturen
HKLM\HARDWARE\DEVICEMAP\Scsi\ — SCSI/SATA-Controller und angeschlossene Disks
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Die Datenträgerverwaltung erfordert Administratorrechte — direkter Zugriff auf Raw-Disk-Sektoren
•
• Standardbenutzer können die Datenträgerverwaltung nicht öffnen (Zugriff verweigert)
•
diskmgmt.msc wird mit UAC-Elevation gestartet• Standardbenutzer können die Datenträgerverwaltung nicht öffnen (Zugriff verweigert)
🔧 Beteiligte Dienste:
• Virtual Disk Service (
• Storage Service (
• Disk Driver (
• Partition Manager (
VDS) — Abstraktion für Datenträgerverwaltung (Initialisierung, Partitionierung, Formatierung)• Storage Service (
StorSvc) — Verwaltet Storage-Pools und Laufwerksinformationen• Disk Driver (
disk.sys) — Kernel-Treiber für Festplatten-I/O• Partition Manager (
partmgr.sys) — Liest GPT/MBR und stellt Partitionen dem System bereit
2
Leeren Ordner C:\Business erstellen
▼
Ziel: Auf Laufwerk C:\ einen leeren Ordner «Business» erstellen. Dieser Ordner wird im nächsten Schritt als Mountpoint für das neue NTFS-Volume verwendet — d.h. das 1 GB Volume wird über diesen Ordner zugänglich gemacht, OHNE einen Laufwerksbuchstaben zu vergeben.
Ordner erstellen — Methode 1 (Explorer)
Explorer öffnen→
C:\→
Rechtsklick leere Fläche→
Neu→
Ordner→
Business
Methode 2 (CMD)
mkdir C:\Business
Screenshot — Leerer Ordner auf C:\
→ Dieser PC › Lokaler Datenträger (C:)
📁
Business
NEU ✓
📁
Program Files
📁
Program Files (x86)
📁
Users
📁
Windows
📁
PerfLogs
6 ElementeBusiness — Ordner — 0 Bytes
1
① Neuer leerer Ordner «Business» auf C:\
Erklärung der Marker
①Der Ordner «Business» muss leer sein und auf einem NTFS-Laufwerk liegen — nur dann kann er als Mountpoint verwendet werden. Nach dem Mounten wird sein Inhalt durch das gemountete Volume ersetzt.
Technischer Hintergrund — Was ist ein Mountpoint?
Ein Mountpoint (auch Volume Mount Point oder Junction Point) ist ein leerer NTFS-Ordner, der als Einstiegspunkt für ein anderes Volume dient. Statt dem Volume einen Laufwerksbuchstaben (E:, F: etc.) zuzuweisen, wird es in den Ordner «eingehängt». Vorteil: Man kann mehr als 26 Volumes nutzen (A-Z Limit entfällt) und der Pfad ist logisch in die bestehende Ordnerstruktur integriert. Intern speichert NTFS einen Reparse Point (Tag:
Ein Mountpoint (auch Volume Mount Point oder Junction Point) ist ein leerer NTFS-Ordner, der als Einstiegspunkt für ein anderes Volume dient. Statt dem Volume einen Laufwerksbuchstaben (E:, F: etc.) zuzuweisen, wird es in den Ordner «eingehängt». Vorteil: Man kann mehr als 26 Volumes nutzen (A-Z Limit entfällt) und der Pfad ist logisch in die bestehende Ordnerstruktur integriert. Intern speichert NTFS einen Reparse Point (Tag:
IO_REPARSE_TAG_MOUNT_POINT) im Ordner-MFT-Eintrag.Häufige Fehler:
• Ordner nicht leer: Der Mountpoint-Ordner MUSS leer sein! Wenn Dateien darin sind, schlägt die Volume-Zuordnung fehl.
• Ordner auf FAT32-Laufwerk: Mountpoints funktionieren nur auf NTFS — C:\ ist bei Windows 11 immer NTFS, also kein Problem.
• Ordner vergessen zu erstellen: Im Volume-Assistenten kann man «Durchsuchen» klicken, aber C:\Business muss vorher existieren — der Assistent erstellt ihn NICHT automatisch.
• Ordner nicht leer: Der Mountpoint-Ordner MUSS leer sein! Wenn Dateien darin sind, schlägt die Volume-Zuordnung fehl.
• Ordner auf FAT32-Laufwerk: Mountpoints funktionieren nur auf NTFS — C:\ ist bei Windows 11 immer NTFS, also kein Problem.
• Ordner vergessen zu erstellen: Im Volume-Assistenten kann man «Durchsuchen» klicken, aber C:\Business muss vorher existieren — der Assistent erstellt ihn NICHT automatisch.
✅ Kontrollpunkt
Im Explorer unter C:\ ist der Ordner «Business» sichtbar und leer (0 Elemente). Verifizierbar via CMD: dir C:\Business → «0 Datei(en)».
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Ein neuer MFT-Eintrag (Master File Table) wird in der $MFT von C:\ erstellt — Typ: Verzeichnis
• Das Verzeichnis erhält Standard-NTFS-Attribute:
• Noch kein Reparse Point — der wird erst beim Mounten des Volumes gesetzt (Schritt 3)
• Das Verzeichnis erhält Standard-NTFS-Attribute:
$STANDARD_INFORMATION, $FILE_NAME, $INDEX_ROOT• Noch kein Reparse Point — der wird erst beim Mounten des Volumes gesetzt (Schritt 3)
📂 Erzeugte Dateien:
C:\Business\ — Leerer NTFS-Ordner (wird zum Mountpoint)
🔑 Registry-Einträge:
Keine Registry-Änderung — das Erstellen eines Ordners ändert nur die NTFS-MFT auf Disk-Ebene.
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Ordner auf C:\ erstellen erfordert Administratorrechte (C:\ hat eingeschränkte ACLs)
• Der Ordner erbt die NTFS-Berechtigungen von C:\ — typisch: Administratoren (Vollzugriff), SYSTEM (Vollzugriff), Benutzer (Lesen & Ausführen)
• Der Ordner erbt die NTFS-Berechtigungen von C:\ — typisch: Administratoren (Vollzugriff), SYSTEM (Vollzugriff), Benutzer (Lesen & Ausführen)
🔧 Beteiligte Dienste:
• NTFS-Treiber (
• Windows Explorer (
ntfs.sys) — Erstellt den MFT-Eintrag und aktualisiert den Verzeichnisindex• Windows Explorer (
explorer.exe) — Zeigt den neuen Ordner im Dateisystem an
3
1 GB NTFS-Volume erstellen — Ohne Laufwerksbuchstabe, Mountpoint C:\Business
▼
Ziel: Auf Datenträger 1 ein neues einfaches Volume erstellen mit exakt 1 GB (1024 MB). Kein Laufwerksbuchstabe zuweisen — stattdessen in dem leeren NTFS-Ordner C:\Business bereitstellen. Dateisystem: NTFS, Zuordnungseinheit: Standard (4096 Bytes), Volumebezeichnung: Business.
Volume-Assistent starten
Rechtsklick auf «Nicht zugeordnet» (Datenträger 1)→
Neues einfaches Volume...
Screenshot — Assistent: Volumegrösse, Pfad und Formatierung
Volumegrösse angeben
Maximale Speicherplatzgrösse (MB):20473
Minimale Speicherplatzgrösse (MB):8
Einfache Volumegrösse (MB):
← 1024 MB = exakt 1 GB
Laufwerksbuchstabe oder -pfad zuweisen
Folgenden Laufwerksbuchstaben zuweisen: E:
In folgendem leeren NTFS-Ordner bereitstellen:
Keinen Laufwerksbuchstaben oder -pfad zuweisen
Partition formatieren
Dateisystem:
Zuordnungseinheit:Standard (4096 Bytes)
Volumebezeichnung:
Schnellformatierung durchführen
1
① Grösse: 1024 MB eingeben
2
② «In folgendem leeren NTFS-Ordner bereitstellen»
3
③ Pfad: C:\Business
4
④ Volumebezeichnung: Business
5
⑤ «Fertig stellen» klicken
Erklärung der Marker
①1024 MB eingeben — das ergibt exakt 1 GB. Der Standard wäre die gesamte Disk (20473 MB = ~20 GB), daher manuell auf 1024 ändern!
②Zweite Option wählen: «In folgendem leeren NTFS-Ordner bereitstellen» — NICHT den Laufwerksbuchstaben!
③Pfad C:\Business eingeben oder via «Durchsuchen» auswählen. Der Ordner muss vorher erstellt worden sein (Schritt 2).
④Volumebezeichnung «Business» eingeben — dieser Name erscheint in den Eigenschaften des Ordners
⑤«Fertig stellen» — das Volume wird erstellt, formatiert (NTFS) und auf C:\Business gemountet
Technischer Hintergrund — Volume-Erstellung und Mountpoint:
Der Assistent führt intern drei Schritte aus:
1. Partition erstellen: Schreibt einen neuen GPT-Partitionseintrag in die Partition Entry Array — 1024 MB ab dem ersten freien Sektor.
2. NTFS formatieren: Erstellt die NTFS-Grundstrukturen:
3. Mountpoint setzen: Ein NTFS Reparse Point wird auf dem Ordner C:\Business gesetzt. Tag:
Der Assistent führt intern drei Schritte aus:
1. Partition erstellen: Schreibt einen neuen GPT-Partitionseintrag in die Partition Entry Array — 1024 MB ab dem ersten freien Sektor.
2. NTFS formatieren: Erstellt die NTFS-Grundstrukturen:
$MFT (Master File Table), $MFTMirr, $LogFile, $Volume, $Bitmap, $Boot. Cluster-Grösse = 4096 Bytes (Standard). Volumebezeichnung «Business» wird in $Volume gespeichert.3. Mountpoint setzen: Ein NTFS Reparse Point wird auf dem Ordner C:\Business gesetzt. Tag:
IO_REPARSE_TAG_MOUNT_POINT (0xA0000003). Die Volume-GUID wird in HKLM\SYSTEM\MountedDevices gespeichert.Häufige Fehler:
• Grösse nicht geändert: Standardmässig wird die gesamte Disk (20 GB) angeboten. Manuell auf 1024 MB ändern!
• Laufwerksbuchstabe statt Mountpoint: Die erste Option (Laufwerksbuchstabe E:) ist standardmässig ausgewählt — bewusst auf die zweite Option umschalten!
• Ordner C:\Business existiert nicht: Fehlermeldung «Der angegebene Pfad ist nicht vorhanden». Lösung: Zuerst Schritt 2 durchführen.
• Ordner C:\Business ist nicht leer: Fehlermeldung «Das Verzeichnis ist nicht leer». Lösung: Alle Dateien/Ordner aus C:\Business entfernen.
• Volumebezeichnung vergessen: Standardmässig «Neues Volume» — muss manuell auf «Business» geändert werden.
• Grösse nicht geändert: Standardmässig wird die gesamte Disk (20 GB) angeboten. Manuell auf 1024 MB ändern!
• Laufwerksbuchstabe statt Mountpoint: Die erste Option (Laufwerksbuchstabe E:) ist standardmässig ausgewählt — bewusst auf die zweite Option umschalten!
• Ordner C:\Business existiert nicht: Fehlermeldung «Der angegebene Pfad ist nicht vorhanden». Lösung: Zuerst Schritt 2 durchführen.
• Ordner C:\Business ist nicht leer: Fehlermeldung «Das Verzeichnis ist nicht leer». Lösung: Alle Dateien/Ordner aus C:\Business entfernen.
• Volumebezeichnung vergessen: Standardmässig «Neues Volume» — muss manuell auf «Business» geändert werden.
✅ Kontrollpunkt
In der Datenträgerverwaltung zeigt Datenträger 1 ein 1024 MB NTFS-Volume (blauer Balken) mit dem Label «Business». Kein Laufwerksbuchstabe zugewiesen. Daneben: ca. 19 GB «Nicht zugeordnet». Der Mountpoint C:\Business ist in der Volume-Liste sichtbar.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• VDS erstellt einen GPT-Partitionseintrag: Typ-GUID =
• NTFS-Formatierung:
• Mountpoint-Erstellung: Der NTFS-Treiber setzt einen Reparse Point auf C:\Business mit dem Tag
• Die Volume-GUID (z.B.
• Beim Zugriff auf C:\Business erkennt der NTFS-Treiber den Reparse Point und leitet den I/O an das gemountete Volume um
{EBD0A0A2-B9E5-4433-87C0-68B6B72699C7} (Microsoft Basic Data)• NTFS-Formatierung:
format.com wird intern aufgerufen → schreibt die NTFS-Boot-Sektoren, erstellt $MFT, $Bitmap, $LogFile etc.• Mountpoint-Erstellung: Der NTFS-Treiber setzt einen Reparse Point auf C:\Business mit dem Tag
IO_REPARSE_TAG_MOUNT_POINT• Die Volume-GUID (z.B.
\\?\Volume{xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx}\) wird in HKLM\SYSTEM\MountedDevices mit dem Pfad \DosDevices\C:\Business\ verknüpft• Beim Zugriff auf C:\Business erkennt der NTFS-Treiber den Reparse Point und leitet den I/O an das gemountete Volume um
📂 Erzeugte Dateien/Strukturen:
Auf dem neuen Volume (Datenträger 1, 1 GB):
$MFT — Master File Table (Dateisystem-Katalog)
$MFTMirr — Backup der ersten 4 MFT-Einträge
$LogFile — Transaktionsprotokoll (NTFS-Journal)
$Volume — Volumebezeichnung "Business" + NTFS-Version
$Bitmap — Cluster-Belegungskarte
$Boot — Boot-Sektor mit NTFS BPB (BIOS Parameter Block)
$Secure — Sicherheitsdeskriptoren
$UpCase — Unicode-Uppercase-Tabelle
System Volume Information\ — Wiederherstellungspunkte, VSS
$MFT — Master File Table (Dateisystem-Katalog)
$MFTMirr — Backup der ersten 4 MFT-Einträge
$LogFile — Transaktionsprotokoll (NTFS-Journal)
$Volume — Volumebezeichnung "Business" + NTFS-Version
$Bitmap — Cluster-Belegungskarte
$Boot — Boot-Sektor mit NTFS BPB (BIOS Parameter Block)
$Secure — Sicherheitsdeskriptoren
$UpCase — Unicode-Uppercase-Tabelle
System Volume Information\ — Wiederherstellungspunkte, VSS
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\MountedDevices\
\DosDevices\C:\Business\ = (Binary) — Volume-Signatur/GUID
→ Verknüpft den Mountpoint-Pfad mit der Volume-GUID
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\disk\Enum\1 — Datenträger 1 Hardware-ID
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\EMDMgmt\ — ReadyBoost/SSD-Erkennung
\DosDevices\C:\Business\ = (Binary) — Volume-Signatur/GUID
→ Verknüpft den Mountpoint-Pfad mit der Volume-GUID
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\disk\Enum\1 — Datenträger 1 Hardware-ID
HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\EMDMgmt\ — ReadyBoost/SSD-Erkennung
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Volume erstellen und formatieren erfordert Administratorrechte
• Die NTFS-Berechtigungen auf dem neuen Volume werden standardmässig gesetzt: SYSTEM (Vollzugriff), Administratoren (Vollzugriff), Benutzer (Lesen & Ausführen)
• Der Mountpoint erbt die Berechtigungen des übergeordneten Ordners (C:\)
• Die NTFS-Berechtigungen auf dem neuen Volume werden standardmässig gesetzt: SYSTEM (Vollzugriff), Administratoren (Vollzugriff), Benutzer (Lesen & Ausführen)
• Der Mountpoint erbt die Berechtigungen des übergeordneten Ordners (C:\)
🔧 Beteiligte Dienste:
• Virtual Disk Service (
• NTFS-Treiber (
• Mount Point Manager (
• Volume Shadow Copy (
VDS) — Partitionierung und Volume-Erstellung• NTFS-Treiber (
ntfs.sys) — Formatierung, MFT-Erstellung, Reparse Point für Mountpoint• Mount Point Manager (
mountmgr.sys) — Verwaltet Volume-GUIDs und Mountpoint-Zuordnungen in der Registry• Volume Shadow Copy (
VSS) — Erstellt «System Volume Information» auf dem neuen Volume
4
Sichtbarkeit und Verfügbarkeit testen — C:\Business prüfen
▼
Ziel: Überprüfen, ob das NTFS-Volume korrekt als «Business» unter C:\ angezeigt wird, der Ordner den Speicherplatz des 1 GB Volumes zeigt (nicht den von C:\), und Dateien in C:\Business gespeichert werden können.
Test 1: Explorer-Ansicht
Explorer→
C:\→
Business→
Rechtsklick → Eigenschaften
Test 2: CMD-Verifizierung
dir C:\Business
fsutil volume diskfree C:\Business
mountvol C:\Business /L
(zeigt die Volume-GUID)
Screenshot — Eigenschaften von C:\Business
Allgemein
Freigabe
Sicherheit
Kontingent
📁
Business
Typ:Lokaler Datenträger
Dateisystem:NTFS
Belegter Speicher:
40,0 KB (40'960 Bytes)
Freier Speicher:
1'020 MB (1'069'547'520 Bytes)
Kapazität:
1'021 MB (1'070'596'096 Bytes)
✓ Beweis: Der Ordner zeigt ~1 GB Kapazität — NICHT die 60 GB von C:\. Das bestätigt, dass der Mountpoint korrekt auf das separate 1 GB Volume zeigt.
1
① Kapazität = ~1 GB (nicht 60 GB!)
Ergebnis — Datenträgerverwaltung nach Abschluss
VolumeLayoutTypDateisystemStatus
(C:) SystemEinfachBasisNTFSFehlerfrei
Business (C:\Business\)EinfachBasisNTFSFehlerfrei ✓
Datenträger 0 — 60,00 GB — Online — GPT
Datenträger 0
60,00 GB
Online
60,00 GB
Online
Datenträger 1 — 20,00 GB — Online — GPT ✓
Datenträger 1
20,00 GB
Online
20,00 GB
Online
Datenträger 2 — 20,00 GB — Online — GPT
Datenträger 2
20,00 GB
Online
20,00 GB
Online
Datenträger 3 — 20,00 GB — Online — GPT
Datenträger 3
20,00 GB
Online
20,00 GB
Online
Erklärung der Marker
①Die Kapazität im Eigenschaften-Dialog zeigt ~1 GB (1021 MB) — das beweist, dass C:\Business auf das separate 1 GB Volume zeigt und NICHT auf C:\ (60 GB). Dies ist der entscheidende Test!
Technischer Hintergrund — Verifizierungsmethoden:
•
•
•
• In der Datenträgerverwaltung: Das Volume auf Datenträger 1 zeigt keinen Laufwerksbuchstaben, sondern den Mountpoint-Pfad
•
mountvol C:\Business /L → Zeigt die Volume-GUID, z.B. \\?\Volume{abc12345-...}\•
fsutil volume diskfree C:\Business → Zeigt exakte Byte-Werte für Gesamt/Frei/Belegt•
wmic volume where "Label='Business'" get DriveLetter,Capacity,FreeSpace → Detaillierte Volume-Info• In der Datenträgerverwaltung: Das Volume auf Datenträger 1 zeigt keinen Laufwerksbuchstaben, sondern den Mountpoint-Pfad
C:\Business\Häufige Fehler:
• Eigenschaften zeigen 60 GB: Dann zeigt der Ordner den Speicherplatz von C:\ — der Mountpoint wurde nicht korrekt gesetzt. Lösung: In der Datenträgerverwaltung prüfen, ob das Volume einen Mountpoint hat.
• Business-Ordner ist leer nach Neustart: Wenn der Mountpoint verloren gegangen ist (z.B. nach Disk-Änderungen), muss er neu zugewiesen werden: Rechtsklick auf Volume → «Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern» → «Hinzufügen» → C:\Business.
• «Business» erscheint nicht als Volume: In der Datenträgerverwaltung prüfen, ob die Formatierung abgeschlossen ist (Status: Fehlerfrei).
• Eigenschaften zeigen 60 GB: Dann zeigt der Ordner den Speicherplatz von C:\ — der Mountpoint wurde nicht korrekt gesetzt. Lösung: In der Datenträgerverwaltung prüfen, ob das Volume einen Mountpoint hat.
• Business-Ordner ist leer nach Neustart: Wenn der Mountpoint verloren gegangen ist (z.B. nach Disk-Änderungen), muss er neu zugewiesen werden: Rechtsklick auf Volume → «Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern» → «Hinzufügen» → C:\Business.
• «Business» erscheint nicht als Volume: In der Datenträgerverwaltung prüfen, ob die Formatierung abgeschlossen ist (Status: Fehlerfrei).
✅ Kontrollpunkt
Alle Tests bestanden:✓ C:\Business ist im Explorer sichtbar
✓ Rechtsklick → Eigenschaften zeigt Kapazität ~1 GB (nicht 60 GB)
✓ Dateisystem: NTFS
✓ In der Datenträgerverwaltung: Datenträger 1 hat ein 1 GB Volume mit Mountpoint
C:\Business\✓ Kein Laufwerksbuchstabe zugewiesen
✓
mountvol C:\Business /L zeigt eine Volume-GUID
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Beim Zugriff auf
• Der I/O Manager leitet den Dateizugriff an das gemountete Volume um — transparent für Anwendungen
•
• Persistenz: Der Mountpoint überlebt Neustarts — er ist in
C:\Business erkennt ntfs.sys den Reparse Point auf dem Ordner• Der I/O Manager leitet den Dateizugriff an das gemountete Volume um — transparent für Anwendungen
•
explorer.exe zeigt den Ordner mit einem speziellen Icon (Ordner mit Festplatten-Overlay)• Persistenz: Der Mountpoint überlebt Neustarts — er ist in
HKLM\SYSTEM\MountedDevices gespeichert
📂 Verifizierungs-Befehle:
mountvol C:\Business /L → \\?\Volume{GUID}\ (zeigt Volume-GUID)
fsutil volume diskfree C:\Business → Bytes: Total/Free/Used
fsutil fsinfo ntfsinfo C:\Business → NTFS-Details (Cluster, MFT-Zone)
wmic volume where "Label='Business'" list brief → Volume-Übersicht
fsutil volume diskfree C:\Business → Bytes: Total/Free/Used
fsutil fsinfo ntfsinfo C:\Business → NTFS-Details (Cluster, MFT-Zone)
wmic volume where "Label='Business'" list brief → Volume-Übersicht
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\MountedDevices\
\DosDevices\C:\Business\ = (Binary) — Volume-Signatur (persistent!)
→ Dieser Eintrag stellt sicher, dass der Mountpoint nach Neustart bestehen bleibt
\DosDevices\C:\Business\ = (Binary) — Volume-Signatur (persistent!)
→ Dieser Eintrag stellt sicher, dass der Mountpoint nach Neustart bestehen bleibt
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Der Mountpoint hat die gleichen NTFS-Berechtigungen wie das gemountete Volume
• Alle Benutzer der Gruppe «Benutzer» können in C:\Business lesen und ausführen
• Zum Schreiben in C:\Business benötigen Standardbenutzer je nach ACL möglicherweise erweiterte Berechtigungen
• Alle Benutzer der Gruppe «Benutzer» können in C:\Business lesen und ausführen
• Zum Schreiben in C:\Business benötigen Standardbenutzer je nach ACL möglicherweise erweiterte Berechtigungen
🔧 Beteiligte Dienste:
• Mount Point Manager (
• NTFS-Treiber (
• I/O Manager (
mountmgr.sys) — Verwaltet die persistente Zuordnung zwischen Volume-GUID und Mountpoint-Pfad• NTFS-Treiber (
ntfs.sys) — Verarbeitet den Reparse Point und leitet I/O an das korrekte Volume um• I/O Manager (
ntoskrnl.exe) — Koordiniert den gesamten Dateizugriff zwischen Treibern
Aufgabe 3 abgeschlossen — Bluescreen AG
Datenträger zuordnen — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Datenträgerverwaltung geöffnet → 3 Laufwerke auf GPT initialisiert (Protective MBR + GPT Header + Partition Entry Array)
✅ Schritt 2: Leeren Ordner C:\Business erstellt (Voraussetzung für Mountpoint)
✅ Schritt 3: 1 GB NTFS-Volume auf Datenträger 1 erstellt — kein Laufwerksbuchstabe, Mountpoint C:\Business, Volumebezeichnung «Business», NTFS 4096 Bytes
✅ Schritt 4: Verifiziert: C:\Business zeigt ~1 GB Kapazität, NTFS, Volume-GUID via mountvol bestätigt
✅ Schritt 1: Datenträgerverwaltung geöffnet → 3 Laufwerke auf GPT initialisiert (Protective MBR + GPT Header + Partition Entry Array)
✅ Schritt 2: Leeren Ordner C:\Business erstellt (Voraussetzung für Mountpoint)
✅ Schritt 3: 1 GB NTFS-Volume auf Datenträger 1 erstellt — kein Laufwerksbuchstabe, Mountpoint C:\Business, Volumebezeichnung «Business», NTFS 4096 Bytes
✅ Schritt 4: Verifiziert: C:\Business zeigt ~1 GB Kapazität, NTFS, Volume-GUID via mountvol bestätigt
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 10 Min Datenträgerverwaltung + 10 Min Volume erstellen + 15 Min Zuordnung & Test = 40 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Datenträgerverwaltung (diskmgmt.msc) sicher bedienen: Initialisierung, Partitionierung, Formatierung• Unterschied MBR vs. GPT: Protective MBR, GPT Header, Partition Entry Array, max. 128 Partitionen
• NTFS-Volume erstellen: $MFT, $LogFile, $Bitmap, Cluster-Grösse, Volumebezeichnung
• Mountpoint statt Laufwerksbuchstabe: Reparse Point, IO_REPARSE_TAG_MOUNT_POINT, Volume-GUID
• Verifizierung: mountvol, fsutil, Eigenschaften-Dialog — Kapazität des gemounteten Volumes prüfen
• Beteiligte Kernel-Komponenten: VDS, ntfs.sys, mountmgr.sys, partmgr.sys, disk.sys
Aufgabe 4 — PU11 Systemtechnik
BITS-Dienst dauerhaft deaktivieren
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Der Intelligente Hintergrundübertragungsdienst (BITS) auf dem Rechner YELLOW beeinflusst die Netzwerkbandbreite. Du deaktivierst den Dienst dauerhaft und dokumentierst die Änderung mit Screenshots (BITS-an.png / BITS-aus.png) im Bilder-Ordner.
📖 5 Min Einlesen
📸 5 Min Snipping Tool & PNG
🔧 10 Min BITS deaktivieren
⚙️ 5 Min Neustart-Sicherung
✅ 5 Min Dokumentation
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Als Sysadmin auf dem Rechner YELLOW anmelden
2.Zu den Diensten navigieren und den BITS-Dienst suchen
3.Eigenschaften öffnen → Screenshot der aktuellen Einstellungen als BITS-an.png im Ordner Bilder speichern
4.BITS deaktivieren: Starttyp auf «Deaktiviert» ändern und Dienst stoppen
5.Screenshot nach der Änderung als BITS-aus.png im Ordner Bilder speichern
6.Sicherstellen, dass der Dienst bei einem Neustart nicht automatisch wieder startet — Startoptionen prüfen
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: BITS-an.png & BITS-aus.png + Protokoll
📎 Quelle: Aufgabe 4 Dienst deaktivieren.pdf
1
Dienste-Konsole öffnen — BITS-Dienst finden
▼
Ziel: Die Dienste-Konsole (
services.msc) öffnen und den Intelligenten Hintergrundübertragungsdienst (BITS) in der Dienstliste finden. Der aktuelle Zustand (Status: «Wird ausgeführt», Starttyp: «Automatisch (Verzögerter Start)») wird festgehalten.Ausgangslage — Dienste-Konsole mit BITS aktiv
NameStatusStarttypAnmelden als
AnwendungsinformationenWird ausgeführtManuell (Trigger)Lokales System
AufgabenplanungWird ausgeführtAutomatischLokales System
Hintergrundübertragungsdienst (BITS)Wird ausgeführtAutomatisch (Start verzög.)Lokaler Dienst
Bluetooth-UnterstützungsdienstManuellLokaler Dienst
COM+-EreignissystemWird ausgeführtAutomatischLokaler Dienst
1
① BITS ist markiert — Status: «Wird ausgeführt»
Klickpfad — Dienste öffnen
Win+R→
services.msc→
Enter
Alternative
Win+X→
Computerverwaltung→
Dienste und Anwendungen→
Dienste
Erklärung der Marker
①Der Hintergrundübertragungsdienst (BITS) ist in der Liste markiert. Aktueller Zustand: Wird ausgeführt, Starttyp: Automatisch (Start verzögert). Der grüne Punkt zeigt, dass der Dienst läuft. Tipp: Buchstabe «B» auf der Tastatur drücken um schnell zu BITS zu springen.
Technischer Hintergrund — Was ist BITS?
Der Background Intelligent Transfer Service (BITS) ist ein Windows-Dienst, der Dateien im Hintergrund herunterlädt, ohne die verfügbare Netzwerkbandbreite für den Benutzer einzuschränken. Er wird verwendet von:
• Windows Update: Alle Updates werden über BITS heruntergeladen
• WSUS: Unternehmens-Update-Server nutzen BITS für die Verteilung
• Microsoft Store: App-Downloads laufen über BITS
• SCCM/Intune: Software-Verteilung in Unternehmen
BITS verwendet die nicht ausgelastete Netzwerkbandbreite — er pausiert automatisch, wenn der Benutzer Bandbreite benötigt. In der Aufgabe wird er deaktiviert, um die Bandbreite vollständig zu kontrollieren.
Der Background Intelligent Transfer Service (BITS) ist ein Windows-Dienst, der Dateien im Hintergrund herunterlädt, ohne die verfügbare Netzwerkbandbreite für den Benutzer einzuschränken. Er wird verwendet von:
• Windows Update: Alle Updates werden über BITS heruntergeladen
• WSUS: Unternehmens-Update-Server nutzen BITS für die Verteilung
• Microsoft Store: App-Downloads laufen über BITS
• SCCM/Intune: Software-Verteilung in Unternehmen
BITS verwendet die nicht ausgelastete Netzwerkbandbreite — er pausiert automatisch, wenn der Benutzer Bandbreite benötigt. In der Aufgabe wird er deaktiviert, um die Bandbreite vollständig zu kontrollieren.
Häufige Fehler:
• BITS nicht gefunden: Der Dienst heisst im Deutschen «Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst», NICHT «BITS». Suche nach «Hintergrund» oder drücke «B» in der Liste.
• Falschen Dienst gewählt: Nicht mit «BITS-Peercaching» oder «Bluetooth-Dienst» verwechseln.
• services.msc statt Einstellungen: Die Diensteverwaltung ist NUR über
• BITS nicht gefunden: Der Dienst heisst im Deutschen «Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst», NICHT «BITS». Suche nach «Hintergrund» oder drücke «B» in der Liste.
• Falschen Dienst gewählt: Nicht mit «BITS-Peercaching» oder «Bluetooth-Dienst» verwechseln.
• services.msc statt Einstellungen: Die Diensteverwaltung ist NUR über
services.msc erreichbar, nicht über die Windows-Einstellungen-App.✅ Kontrollpunkt
Die Dienste-Konsole ist geöffnet. Der Hintergrundübertragungsdienst (BITS) ist in der Liste sichtbar und markiert. Status: «Wird ausgeführt». Starttyp: «Automatisch (Verzögerter Start)».
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
• Der SCM (
• Beim Öffnen von services.msc ruft das Snap-in
• BITS läuft als
services.msc ist ein MMC Snap-in (Microsoft Management Console) — es kommuniziert mit dem Service Control Manager (SCM)• Der SCM (
services.exe) verwaltet alle Windows-Dienste: Start, Stopp, Pause, Konfiguration• Beim Öffnen von services.msc ruft das Snap-in
EnumServicesStatusEx() auf, um alle registrierten Dienste aufzulisten• BITS läuft als
svchost.exe -k netsvcs — ein Shared-Service-Host-Prozess
📂 Erzeugte Dateien:
C:\Windows\System32\qmgr.dll — BITS-Dienst-DLL (Queue Manager)
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr0.dat — BITS-Warteschlange (aktive Jobs)
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr1.dat — BITS-Warteschlange (Backup)
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr0.dat — BITS-Warteschlange (aktive Jobs)
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr1.dat — BITS-Warteschlange (Backup)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS\
Start = 3 (Automatisch verzögert: 2=Auto, 3=Manuell, 4=Deaktiviert)
Type = 0x20 (Win32ShareProcess — teilt sich svchost.exe)
ImagePath = %SystemRoot%\System32\svchost.exe -k netsvcs
DelayedAutoStart = 1 (verzögerter Start aktiv)
ObjectName = LocalSystem
Start = 3 (Automatisch verzögert: 2=Auto, 3=Manuell, 4=Deaktiviert)
Type = 0x20 (Win32ShareProcess — teilt sich svchost.exe)
ImagePath = %SystemRoot%\System32\svchost.exe -k netsvcs
DelayedAutoStart = 1 (verzögerter Start aktiv)
ObjectName = LocalSystem
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Dienste verwalten erfordert Mitgliedschaft in Administratoren oder die Berechtigung
• BITS selbst läuft unter dem Konto Lokaler Dienst (LocalService) — eingeschränkte Rechte
• Standardbenutzer können Dienste anzeigen, aber NICHT konfigurieren oder stoppen
SC_MANAGER_ALL_ACCESS• BITS selbst läuft unter dem Konto Lokaler Dienst (LocalService) — eingeschränkte Rechte
• Standardbenutzer können Dienste anzeigen, aber NICHT konfigurieren oder stoppen
🔧 Beteiligte Dienste:
• Service Control Manager (
• BITS (
• RPC (Remote Procedure Call) — BITS verwendet RPC für die Kommunikation mit Clients
• Netzwerklistendienst (
services.exe) — Verwaltet den Lebenszyklus aller Dienste• BITS (
qmgr.dll in svchost.exe) — Der eigentliche Hintergrundübertragungsdienst• RPC (Remote Procedure Call) — BITS verwendet RPC für die Kommunikation mit Clients
• Netzwerklistendienst (
NlaSvc) — BITS prüft die Netzwerkverbindung bevor es Downloads startet
2
BITS-Eigenschaften öffnen — Screenshot BITS-an.png erstellen
▼
Ziel: Die Eigenschaften des BITS-Dienstes öffnen, den aktuellen Zustand dokumentieren und mit dem Snipping Tool einen Screenshot erstellen. Die Datei wird als BITS-an.png im Ordner Bilder gespeichert — als Nachweis des Zustands VOR der Änderung.
Klickpfad — Eigenschaften öffnen
Doppelklick auf «Hintergrundübertragungsdienst»
Alternative
Rechtsklick auf BITS→
Eigenschaften
Screenshot — BITS-Eigenschaften VOR Änderung (= BITS-an.png)
Allgemein
Anmelden
Wiederherstellung
Abhängigkeiten
Dienstname:BITS
Anzeigename:Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst
Beschreibung:Überträgt Dateien im Hintergrund mithilfe von nicht ausgelasteter Netzwerkbandbreite. Wird der Dienst deaktiviert, können Anwendungen wie Windows Update keine automatischen Downloads mehr durchführen.
Pfad:C:\Windows\System32\svchost.exe -k netsvcs -p
Starttyp:
▶
Dienststatus: Wird ausgeführt
1
① Starttyp: Automatisch (Verzögert)
2
② Status: Wird ausgeführt ✓
Screenshot erstellen und speichern
Win+Shift+S→
Rechteck um das Eigenschaftenfenster zeichnen
Benachrichtigung klicken→
Ctrl+S→
Bilder-Ordner→
BITS-an.png
Erklärung der Marker
①Starttyp: «Automatisch (Verzögerter Start)» — der Dienst startet automatisch nach dem Systemstart, aber mit einer Verzögerung von ca. 2 Minuten. Dieser Wert wird später auf «Deaktiviert» geändert.
②Dienststatus: «Wird ausgeführt» — der Dienst läuft gerade aktiv. Der grüne Pfeil und «Beenden»-Button bestätigen dies. Der Dienst wird in Schritt 3 gestoppt.
Technischer Hintergrund — Starttypen von Windows-Diensten:
• Automatisch: Dienst startet beim Systemstart (Registry: Start = 2)
• Automatisch (Verzögerter Start): Startet 2 Min. nach dem Login — reduziert Startzeit (Start = 2, DelayedAutoStart = 1)
• Manuell: Startet nur auf Anforderung durch ein anderes Programm oder manuell (Start = 3)
• Deaktiviert: Kann nicht gestartet werden — weder manuell noch automatisch (Start = 4)
• Manuell (Triggerstart): Wie Manuell, aber mit spezifischen Triggern (z.B. Netzwerkänderung)
• Automatisch: Dienst startet beim Systemstart (Registry: Start = 2)
• Automatisch (Verzögerter Start): Startet 2 Min. nach dem Login — reduziert Startzeit (Start = 2, DelayedAutoStart = 1)
• Manuell: Startet nur auf Anforderung durch ein anderes Programm oder manuell (Start = 3)
• Deaktiviert: Kann nicht gestartet werden — weder manuell noch automatisch (Start = 4)
• Manuell (Triggerstart): Wie Manuell, aber mit spezifischen Triggern (z.B. Netzwerkänderung)
Häufige Fehler:
• Screenshot vergessen: Der Screenshot BITS-an.png muss VOR jeder Änderung erstellt werden — er dokumentiert den Ausgangszustand.
• Falsches Dateiformat: Snipping Tool speichert standardmässig als PNG — nicht auf JPG oder BMP wechseln.
• Falscher Speicherort: Die Datei muss im Ordner Bilder des aktuellen Benutzers gespeichert werden (
• Screenshot vergessen: Der Screenshot BITS-an.png muss VOR jeder Änderung erstellt werden — er dokumentiert den Ausgangszustand.
• Falsches Dateiformat: Snipping Tool speichert standardmässig als PNG — nicht auf JPG oder BMP wechseln.
• Falscher Speicherort: Die Datei muss im Ordner Bilder des aktuellen Benutzers gespeichert werden (
C:\Users\Sysadmin\Pictures\).✅ Kontrollpunkt
Das Eigenschaftenfenster von BITS ist geöffnet. Starttyp: «Automatisch (Verzögerter Start)». Status: «Wird ausgeführt». Die Datei BITS-an.png wurde im Ordner Bilder gespeichert.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
• Der Service Control Manager (SCM) liest die Konfiguration aus
• Der SCM verwaltet einen Service Database — eine In-Memory-Struktur aller Dienste und ihres Status
services.msc ruft QueryServiceConfigW() und QueryServiceStatus() auf, um die Dienstkonfiguration und den Laufzeitstatus abzufragen• Der Service Control Manager (SCM) liest die Konfiguration aus
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS• Der SCM verwaltet einen Service Database — eine In-Memory-Struktur aller Dienste und ihres Status
📂 Relevante Dateien:
C:\Windows\System32\qmgr.dll — BITS-Implementierung (Queue Manager)
C:\Windows\System32\svchost.exe — Host-Prozess für BITS
C:\Users\Sysadmin\Pictures\BITS-an.png — Screenshot (Dokumentation)
C:\Windows\System32\svchost.exe — Host-Prozess für BITS
C:\Users\Sysadmin\Pictures\BITS-an.png — Screenshot (Dokumentation)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS\
Start = 3 (Manuell, aber mit DelayedAutoStart = 1 → Automatisch verzögert)
Type = 0x20 (SERVICE_WIN32_SHARE_PROCESS)
ErrorControl = 1 (SERVICE_ERROR_NORMAL)
DependOnService = RpcSs (abhängig von RPC)
Start = 3 (Manuell, aber mit DelayedAutoStart = 1 → Automatisch verzögert)
Type = 0x20 (SERVICE_WIN32_SHARE_PROCESS)
ErrorControl = 1 (SERVICE_ERROR_NORMAL)
DependOnService = RpcSs (abhängig von RPC)
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Diensteigenschaften anzeigen: Alle Benutzer (Leserechte auf SCM)
• Dienst stoppen/ändern: Erfordert Administratorrechte (
• Dienst stoppen/ändern: Erfordert Administratorrechte (
SERVICE_CHANGE_CONFIG, SERVICE_STOP)
🔧 Beteiligte Dienste:
• Snipping Tool (
• Shell Notification — Zeigt die Benachrichtigung nach dem Screenshot an
• Clipboard Service — Kopiert den Screenshot in die Zwischenablage
SnippingTool.exe) — Erstellt Screenshots (Win+Shift+S)• Shell Notification — Zeigt die Benachrichtigung nach dem Screenshot an
• Clipboard Service — Kopiert den Screenshot in die Zwischenablage
3
BITS deaktivieren — Starttyp ändern und Dienst stoppen
▼
Ziel: Im Eigenschaftenfenster des BITS-Dienstes den Starttyp auf «Deaktiviert» ändern und den laufenden Dienst mit «Beenden» stoppen. Danach mit «Übernehmen» die Änderungen speichern.
Klickpfad — BITS deaktivieren
Starttyp: Dropdown öffnen→
«Deaktiviert» auswählen→
«Beenden» klicken→
«Übernehmen»→
«OK»
Screenshot — BITS nach Deaktivierung
Allgemein
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Wiederherstellung
Abhängigkeiten
Dienstname:BITS
Anzeigename:Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst
Beschreibung:Überträgt Dateien im Hintergrund mithilfe von nicht ausgelasteter Netzwerkbandbreite.
Starttyp:
← GEÄNDERT!
⏹
Dienststatus: Beendet
1
① Starttyp: Deaktiviert
2
② Status: Beendet
3
③ «Übernehmen» klicken
Erklärung der Marker
①Starttyp: «Deaktiviert» — der Dienst kann weder automatisch noch manuell gestartet werden. Versuche, den Dienst zu starten, führen zu einer Fehlermeldung.
②Dienststatus: «Beendet» — der Dienst wurde gestoppt. Alle BITS-Downloads werden abgebrochen. Alle Buttons (Starten, Beenden, etc.) sind ausgegraut, weil der Dienst deaktiviert ist.
③«Übernehmen» klicken — speichert die Änderung in der Registry. Ohne «Übernehmen» gehen die Änderungen beim Schliessen des Dialogs verloren!
Technischer Hintergrund — Reihenfolge: Starttyp vor Stoppen!
Empfohlene Reihenfolge: Zuerst Starttyp auf «Deaktiviert» ändern, DANN den Dienst stoppen.
Warum? Wenn man den Dienst zuerst stoppt und danach den Starttyp ändert, könnte ein anderer Dienst BITS zwischenzeitlich neu starten (z.B. Windows Update). Durch das vorherige Deaktivieren wird ein automatischer Neustart verhindert.
Auswirkung der Deaktivierung: Windows Update, Microsoft Store Downloads und WSUS-Verteilungen funktionieren nicht mehr. In Unternehmensumgebungen sollte dies mit dem IT-Team abgesprochen werden.
Empfohlene Reihenfolge: Zuerst Starttyp auf «Deaktiviert» ändern, DANN den Dienst stoppen.
Warum? Wenn man den Dienst zuerst stoppt und danach den Starttyp ändert, könnte ein anderer Dienst BITS zwischenzeitlich neu starten (z.B. Windows Update). Durch das vorherige Deaktivieren wird ein automatischer Neustart verhindert.
Auswirkung der Deaktivierung: Windows Update, Microsoft Store Downloads und WSUS-Verteilungen funktionieren nicht mehr. In Unternehmensumgebungen sollte dies mit dem IT-Team abgesprochen werden.
Häufige Fehler:
• «Übernehmen» vergessen: Nur den Starttyp im Dropdown ändern speichert nichts — man MUSS «Übernehmen» oder «OK» klicken!
• Dienst nicht gestoppt: Wenn man nur den Starttyp ändert aber den Dienst nicht stoppt, läuft BITS bis zum nächsten Neustart weiter.
• Starttyp auf «Manuell» statt «Deaktiviert»: Bei «Manuell» kann ein anderes Programm BITS jederzeit starten. Nur «Deaktiviert» verhindert jeden Start.
• Abhängige Dienste: Beim Stoppen erscheint möglicherweise eine Warnung, dass abhängige Dienste ebenfalls gestoppt werden — mit «Ja» bestätigen.
• «Übernehmen» vergessen: Nur den Starttyp im Dropdown ändern speichert nichts — man MUSS «Übernehmen» oder «OK» klicken!
• Dienst nicht gestoppt: Wenn man nur den Starttyp ändert aber den Dienst nicht stoppt, läuft BITS bis zum nächsten Neustart weiter.
• Starttyp auf «Manuell» statt «Deaktiviert»: Bei «Manuell» kann ein anderes Programm BITS jederzeit starten. Nur «Deaktiviert» verhindert jeden Start.
• Abhängige Dienste: Beim Stoppen erscheint möglicherweise eine Warnung, dass abhängige Dienste ebenfalls gestoppt werden — mit «Ja» bestätigen.
✅ Kontrollpunkt
Im Eigenschaftenfenster: Starttyp = «Deaktiviert». Dienststatus = «Beendet». «Übernehmen» wurde geklickt. Alle Aktionsbuttons sind ausgegraut.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• «Übernehmen» ruft
• Der SCM schreibt
• «Beenden» ruft
• BITS (
• Der
ChangeServiceConfigW() auf → setzt dwStartType = SERVICE_DISABLED (4)• Der SCM schreibt
Start = 4 in HKLM\...\Services\BITS und löscht DelayedAutoStart• «Beenden» ruft
ControlService(SERVICE_CONTROL_STOP) auf → der SCM sendet ein Stop-Signal an den BITS-Prozess• BITS (
qmgr.dll) beendet alle aktiven Jobs, schliesst Netzwerkverbindungen und meldet sich beim SCM ab• Der
svchost.exe -k netsvcs Prozess bleibt bestehen (er hostet auch andere Dienste)
📂 Betroffene Dateien:
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr0.dat — Jobs werden abgebrochen
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr1.dat — Backup wird nicht mehr aktualisiert
→ Die Dateien bleiben bestehen, werden aber nicht mehr verwendet
C:\ProgramData\Microsoft\Network\Downloader\qmgr1.dat — Backup wird nicht mehr aktualisiert
→ Die Dateien bleiben bestehen, werden aber nicht mehr verwendet
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS\
Start = 4 (SERVICE_DISABLED) ← GEÄNDERT von 3
DelayedAutoStart = (gelöscht oder ignoriert)
→ Beim nächsten Boot wird der SCM BITS nicht starten
Start = 4 (SERVICE_DISABLED) ← GEÄNDERT von 3
DelayedAutoStart = (gelöscht oder ignoriert)
→ Beim nächsten Boot wird der SCM BITS nicht starten
🛡️ Sicherheitsgruppen:
•
•
• Standardbenutzer erhalten «Zugriff verweigert» beim Versuch, Dienste zu ändern
ChangeServiceConfig erfordert SERVICE_CHANGE_CONFIG-Berechtigung (Administratoren)•
ControlService(STOP) erfordert SERVICE_STOP-Berechtigung (Administratoren)• Standardbenutzer erhalten «Zugriff verweigert» beim Versuch, Dienste zu ändern
🔧 Beteiligte Dienste:
• Service Control Manager (
• Windows Update (
• Delivery Optimization (
services.exe) — Führt die Konfigurationsänderung und das Stoppen aus• Windows Update (
wuauserv) — Wird BITS nicht mehr nutzen können → Updates werden fehlschlagen• Delivery Optimization (
DoSvc) — Verwendet teilweise BITS, kann aber auch ohne funktionieren
4
Screenshot BITS-aus.png erstellen und speichern
▼
Ziel: Mit dem Snipping Tool einen zweiten Screenshot des Eigenschaftenfensters erstellen — jetzt mit dem Zustand NACH der Deaktivierung. Die Datei wird als BITS-aus.png im Ordner Bilder gespeichert.
Klickpfad — Screenshot erstellen
Win+Shift+S→
Rechteck um das Eigenschaftenfenster zeichnen→
Benachrichtigung klicken→
Ctrl+S
Bilder-Ordner→
Dateiname:
BITS-aus→
Dateityp: PNG→
Speichern
Technischer Hintergrund — Snipping Tool Methoden:
• Win+Shift+S: Schnellzugriff — öffnet sofort den Ausschnittmodus. Screenshot wird in die Zwischenablage kopiert + Benachrichtigung zum Speichern.
• Snipping Tool App: Win+R →
• Print Screen: Kopiert den gesamten Bildschirm. Muss dann in Paint eingefügt und gespeichert werden — umständlicher.
• Wichtig: Beide Screenshots (BITS-an.png und BITS-aus.png) müssen im Vergleich den Unterschied zeigen: Starttyp und Dienststatus.
• Win+Shift+S: Schnellzugriff — öffnet sofort den Ausschnittmodus. Screenshot wird in die Zwischenablage kopiert + Benachrichtigung zum Speichern.
• Snipping Tool App: Win+R →
SnippingTool → «Neu» → Ausschnitt wählen. Bietet Timer-Funktion und Bearbeitung.• Print Screen: Kopiert den gesamten Bildschirm. Muss dann in Paint eingefügt und gespeichert werden — umständlicher.
• Wichtig: Beide Screenshots (BITS-an.png und BITS-aus.png) müssen im Vergleich den Unterschied zeigen: Starttyp und Dienststatus.
Häufige Fehler:
• Gleichen Dateinamen verwendet: Nicht BITS-an.png überschreiben! Der Dateiname muss BITS-aus sein.
• Eigenschaftenfenster schon geschlossen: Das Fenster muss noch offen sein (oder erneut geöffnet werden) um den Screenshot zu machen.
• Benachrichtigung verpasst: Wenn die Snipping-Benachrichtigung verschwindet, kann man den Screenshot über den Benachrichtigungsverlauf (Win+N) wiederfinden.
• Gleichen Dateinamen verwendet: Nicht BITS-an.png überschreiben! Der Dateiname muss BITS-aus sein.
• Eigenschaftenfenster schon geschlossen: Das Fenster muss noch offen sein (oder erneut geöffnet werden) um den Screenshot zu machen.
• Benachrichtigung verpasst: Wenn die Snipping-Benachrichtigung verschwindet, kann man den Screenshot über den Benachrichtigungsverlauf (Win+N) wiederfinden.
✅ Kontrollpunkt
Im Ordner Bilder liegen jetzt zwei Dateien: BITS-an.png (Starttyp: Automatisch, Status: Wird ausgeführt) und BITS-aus.png (Starttyp: Deaktiviert, Status: Beendet).
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Win+Shift+S aktiviert den Screen Snip-Overlay — ein Shell-Feature ab Windows 10 1809
• Der Ausschnitt wird als PNG-Bitmap in die Zwischenablage kopiert (CF_BITMAP + CF_DIBV5)
• Die Benachrichtigungsaktion öffnet die Snipping Tool App mit dem Bild zur Bearbeitung
• Beim Speichern wird das Bild als PNG (Portable Network Graphics) kodiert — verlustfrei, mit Alpha-Kanal
• Der Ausschnitt wird als PNG-Bitmap in die Zwischenablage kopiert (CF_BITMAP + CF_DIBV5)
• Die Benachrichtigungsaktion öffnet die Snipping Tool App mit dem Bild zur Bearbeitung
• Beim Speichern wird das Bild als PNG (Portable Network Graphics) kodiert — verlustfrei, mit Alpha-Kanal
📂 Erzeugte Dateien:
C:\Users\Sysadmin\Pictures\BITS-an.png — Zustand VOR der Änderung
C:\Users\Sysadmin\Pictures\BITS-aus.png — Zustand NACH der Änderung
C:\Users\Sysadmin\Pictures\BITS-aus.png — Zustand NACH der Änderung
🔑 Registry-Einträge:
HKCU\Software\Microsoft\ScreenSketch\ — Snipping Tool Einstellungen
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders\
My Pictures = %USERPROFILE%\Pictures (Bilder-Ordner-Pfad)
HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders\
My Pictures = %USERPROFILE%\Pictures (Bilder-Ordner-Pfad)
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Screenshots können von jedem Benutzer erstellt werden — keine Adminrechte nötig
• Die Datei wird mit den Berechtigungen des aktuellen Benutzers gespeichert
• Die Datei wird mit den Berechtigungen des aktuellen Benutzers gespeichert
🔧 Beteiligte Dienste:
• DWM (Desktop Window Manager) — Rendert den Bildschirminhalt für den Screenshot
• Clipboard Service (
• Windows Push Notifications (
• Clipboard Service (
cbdhsvc) — Verwaltet die Zwischenablage• Windows Push Notifications (
WpnService) — Zeigt die Snipping-Benachrichtigung an
5
Neustart-Sicherung — Dauerhaftigkeit prüfen und verifizieren
▼
Ziel: Sicherstellen, dass der BITS-Dienst bei einem Neustart des Systems nicht automatisch wieder gestartet wird. Dazu wird der Starttyp in der Dienste-Konsole und in der Registry verifiziert. Optional: Tab «Wiederherstellung» prüfen — hier könnte ein automatischer Neustart konfiguriert sein.
Klickpfad — Wiederherstellungsoptionen prüfen
Rechtsklick auf BITS→
Eigenschaften→
Tab «Wiederherstellung»
CMD-Verifizierung
sc query BITS
(zeigt aktuellen Status)
sc qc BITS
(zeigt Konfiguration inkl. START_TYPE)
sc qfailure BITS
(zeigt Wiederherstellungsaktionen)
Screenshot — Tab «Wiederherstellung» prüfen
Allgemein
Anmelden
Wiederherstellung
Abhängigkeiten
Wählen Sie die Reaktion des Computers aus, wenn der Dienst fehlschlägt.
Erster Fehler:
Zweiter Fehler:
Weitere Fehler:
Fehleranzahl zurücksetzen nach:1 Tage(n)
Dienst neu starten nach:1 Minute(n)
Hinweis: Diese Einstellungen könnten den deaktivierten Dienst theoretisch bei einem Fehler neu starten. Da der Starttyp auf «Deaktiviert» steht, greifen diese Einstellungen aber NICHT — der SCM verweigert den Start eines deaktivierten Dienstes.
1
① Tab «Wiederherstellung» prüfen
Erklärung der Marker
①Der Tab «Wiederherstellung» zeigt Fehleraktionen. Auch wenn hier «Dienst neu starten» steht, hat das bei einem deaktivierten Dienst KEINE Wirkung — der SCM verweigert den Start. Die Deaktivierung im Tab «Allgemein» hat Vorrang.
Technischer Hintergrund — Warum reicht «Deaktiviert» aus?
Wenn ein Dienst den Starttyp
• Automatischer Start beim Boot
• Manueller Start durch ein Programm (
• Wiederherstellungsaktion bei Fehler
• Trigger-basierter Start (Event-Trigger, Netzwerk-Trigger)
Die einzige Möglichkeit, den Dienst wieder zu starten, ist: Zuerst den Starttyp zurück auf «Manuell» oder «Automatisch» ändern, DANN starten.
Wenn ein Dienst den Starttyp
SERVICE_DISABLED (4) hat, wird der Service Control Manager jeden Startversuch ablehnen — egal ob:• Automatischer Start beim Boot
• Manueller Start durch ein Programm (
StartService())• Wiederherstellungsaktion bei Fehler
• Trigger-basierter Start (Event-Trigger, Netzwerk-Trigger)
Die einzige Möglichkeit, den Dienst wieder zu starten, ist: Zuerst den Starttyp zurück auf «Manuell» oder «Automatisch» ändern, DANN starten.
Häufige Fehler:
• Nur gestoppt, nicht deaktiviert: Wenn der Starttyp auf «Manuell» oder «Automatisch» steht, kann BITS nach einem Neustart oder durch ein anderes Programm wieder gestartet werden.
• Tab «Wiederherstellung» nicht geprüft: In der Prüfung wird möglicherweise gefragt, ob die Wiederherstellungsaktionen Einfluss haben — korrekte Antwort: Nein, weil «Deaktiviert» Vorrang hat.
• Registry nicht verifiziert:
• Nur gestoppt, nicht deaktiviert: Wenn der Starttyp auf «Manuell» oder «Automatisch» steht, kann BITS nach einem Neustart oder durch ein anderes Programm wieder gestartet werden.
• Tab «Wiederherstellung» nicht geprüft: In der Prüfung wird möglicherweise gefragt, ob die Wiederherstellungsaktionen Einfluss haben — korrekte Antwort: Nein, weil «Deaktiviert» Vorrang hat.
• Registry nicht verifiziert:
sc qc BITS muss START_TYPE: 4 DISABLED zeigen.✅ Kontrollpunkt
Alle Prüfungen bestanden:✓ Tab «Allgemein»: Starttyp = Deaktiviert, Status = Beendet
✓ Tab «Wiederherstellung»: Geprüft — keine Auswirkung bei deaktiviertem Dienst
✓
sc query BITS → STATE: 1 STOPPED✓
sc qc BITS → START_TYPE: 4 DISABLED✓ BITS-an.png und BITS-aus.png im Bilder-Ordner gespeichert
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
•
•
• Der SCM prüft beim Boot den
sc query BITS ruft QueryServiceStatus() auf → gibt den aktuellen Laufzeitstatus zurück•
sc qc BITS ruft QueryServiceConfigW() auf → gibt die persistente Konfiguration aus der Registry zurück•
sc qfailure BITS ruft QueryServiceConfig2W(SERVICE_CONFIG_FAILURE_ACTIONS) auf → gibt die Wiederherstellungsaktionen zurück• Der SCM prüft beim Boot den
Start-Wert jedes Dienstes: Wert 4 = überspringen, nicht laden
📂 Verifizierungs-Befehle:
sc query BITS → STATE: 1 STOPPED
sc qc BITS → START_TYPE: 4 DISABLED
sc qfailure BITS → RESET_PERIOD: 86400, Failure Actions: RESTART, RESTART, NONE
reg query "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS" /v Start → 0x4
Get-Service BITS | Format-List * → (PowerShell: vollständige Info)
sc qc BITS → START_TYPE: 4 DISABLED
sc qfailure BITS → RESET_PERIOD: 86400, Failure Actions: RESTART, RESTART, NONE
reg query "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS" /v Start → 0x4
Get-Service BITS | Format-List * → (PowerShell: vollständige Info)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS\
Start = 4 (DISABLED) ← bestätigt
FailureActions = (Binary) — Wiederherstellungsaktionen, aber ignoriert bei Start=4
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS\TriggerInfo\ — Trigger-Konfiguration (ignoriert)
Start = 4 (DISABLED) ← bestätigt
FailureActions = (Binary) — Wiederherstellungsaktionen, aber ignoriert bei Start=4
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BITS\TriggerInfo\ — Trigger-Konfiguration (ignoriert)
🛡️ Sicherheitsgruppen:
•
•
• Die Dienstdeaktivierung ist persistent — sie überlebt Neustarts, Updates und Benutzerabmeldungen
sc query und sc qc können von allen Benutzern ausgeführt werden (Leserechte)•
sc config zum Ändern erfordert Administratorrechte• Die Dienstdeaktivierung ist persistent — sie überlebt Neustarts, Updates und Benutzerabmeldungen
🔧 Beteiligte Dienste:
• Service Control Manager (
• Registry Hive (
• Windows Error Reporting (
services.exe) — Zentrale Instanz für die Boot-Phase: prüft Start-Werte und startet nur Dienste mit 0, 1, 2 oder 3• Registry Hive (
SYSTEM) — Enthält alle Dienstkonfigurationen persistent auf der Festplatte• Windows Error Reporting (
WerSvc) — Protokolliert Dienstfehler im Ereignisprotokoll (Event Log)
Aufgabe 4 abgeschlossen — Bluescreen AG
BITS-Dienst deaktivieren — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Dienste-Konsole (services.msc) geöffnet → BITS in der Dienstliste gefunden (Status: Wird ausgeführt, Starttyp: Automatisch verzögert)
✅ Schritt 2: BITS-Eigenschaften geöffnet → Screenshot als BITS-an.png im Bilder-Ordner gespeichert
✅ Schritt 3: Starttyp auf «Deaktiviert» geändert → Dienst gestoppt → «Übernehmen» geklickt (Registry: Start = 4)
✅ Schritt 4: Zweiten Screenshot als BITS-aus.png im Bilder-Ordner gespeichert
✅ Schritt 5: Neustart-Sicherung verifiziert: sc qc BITS → START_TYPE: 4 DISABLED, Tab Wiederherstellung geprüft
✅ Schritt 1: Dienste-Konsole (services.msc) geöffnet → BITS in der Dienstliste gefunden (Status: Wird ausgeführt, Starttyp: Automatisch verzögert)
✅ Schritt 2: BITS-Eigenschaften geöffnet → Screenshot als BITS-an.png im Bilder-Ordner gespeichert
✅ Schritt 3: Starttyp auf «Deaktiviert» geändert → Dienst gestoppt → «Übernehmen» geklickt (Registry: Start = 4)
✅ Schritt 4: Zweiten Screenshot als BITS-aus.png im Bilder-Ordner gespeichert
✅ Schritt 5: Neustart-Sicherung verifiziert: sc qc BITS → START_TYPE: 4 DISABLED, Tab Wiederherstellung geprüft
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 5 Min Snipping Tool + 10 Min Deaktivierung + 5 Min Neustart-Sicherung + 5 Min Dokumentation = 30 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Windows-Dienste (services.msc) sicher bedienen: Navigation, Eigenschaften, Konfiguration• Starttypen verstanden: Automatisch, Automatisch (Verzögert), Manuell, Deaktiviert — Registry-Werte 0-4
• Funktion des BITS-Dienstes: Hintergrund-Downloads, Windows Update, Bandbreitensteuerung
• Dienst fachgerecht deaktiviert: Starttyp → Deaktiviert, Dienst stoppen, Übernehmen
• Snipping Tool zur Dokumentation: BITS-an.png (vorher) und BITS-aus.png (nachher)
• Dauerhaftigkeit verifiziert: sc query, sc qc, Tab Wiederherstellung, Registry Start=4
• Beteiligte Kernel-Komponenten: SCM (services.exe), svchost.exe, qmgr.dll, ChangeServiceConfigW()
Aufgabe 4.1 — PU11 Systemtechnik
Lokale Gruppenrichtlinien mit gpedit.msc
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Auf dem Rechner YELLOW konfigurierst du lokale Gruppenrichtlinien: Windows Updates sollen nur über den Server (WSUS) laufen, und Benutzer dürfen Design und Desktophintergrund nicht mehr ändern. Abschliessend testest du die Wirksamkeit mit dem Benutzer «Sven».
📖 5 Min Einlesen
🔧 15 Min gpedit.msc bedienen
⚙️ 15 Min Richtlinien ändern
🧪 10 Min Testen & Dokumentation
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Als Sysadmin auf dem Rechner YELLOW anmelden
2.Snap-In gpedit.msc starten (Windows-Suchleiste)
3.Computerkonfiguration ändern: Administrative Vorlagen → Windows-Komponenten → Windows Update → Vom WSUS angebotene Updates verwalten → «Keine Verbindungen mit Windows-Update Internetadressen zulassen» aktivieren
4.Benutzerkonfiguration ändern: Administrative Vorlagen → Systemsteuerung → Anpassung → «Ändern von Designs verhindern» und «Ändern des Desktophintergrunds verhindern» aktivieren
5.Testen: Als Benutzer «Sven» anmelden → Update-Einstellungen und Design-/Hintergrundänderungen prüfen
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Computerkonfiguration → Windows Update sperren
▼
Win+R→
gpedit.mscDatei
Aktion
Ansicht
?
▼ Lokale Computerrichtlinie
▼ Computerkonfiguration
▼ Administrative Vorlagen
▼ Windows-Komponenten
▼ Windows Update
Für Endbenutzer verfügb...
Vom WSUS angebotene Updates
▷ Benutzerkonfiguration
RichtlinieneinstellungZustand
Automatische Updates konfigurieren
Nicht konfiguriert
Keine Verbindungen mit Windows-Update Internetadressen zulassen ← DOPPELKLICK
● Aktiviert
Neustart-Warnungen für Updates zulassen
Nicht konfiguriert
2
Benutzerkonfiguration → Design und Hintergrund sperren
▼
▼ Benutzerkonfiguration
▼ Administrative Vorlagen
▼ Systemsteuerung
📁 Anpassung ← hier
RichtlinieneinstellungZustand
Ändern von Designs verhindern ← aktivieren
● Aktiviert
Ändern des Desktophintergrunds verhindern ← aktivieren
● Aktiviert
Bildschirmschoner aktivieren
Nicht konfiguriert
Test: Als Benutzer «Sven» anmelden → Rechtsklick Desktop → Personalisieren → Hintergrundeinstellungen sollten ausgegraut/gesperrt sein.
Aufgabe 4.1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Als Sysadmin auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: Gruppenrichtlinien-Editor (gpedit.msc) gestartet
✅ Schritt 3: Computerkonfiguration: Windows-Update-Internetverbindung gesperrt (WSUS)
✅ Schritt 4: Benutzerkonfiguration: Design- und Hintergrundänderung verhindert
✅ Schritt 5: Mit Benutzer «Sven» getestet — Richtlinien greifen korrekt
✅ Schritt 1: Als Sysadmin auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: Gruppenrichtlinien-Editor (gpedit.msc) gestartet
✅ Schritt 3: Computerkonfiguration: Windows-Update-Internetverbindung gesperrt (WSUS)
✅ Schritt 4: Benutzerkonfiguration: Design- und Hintergrundänderung verhindert
✅ Schritt 5: Mit Benutzer «Sven» getestet — Richtlinien greifen korrekt
Zeitbedarf: 5 + 15 + 15 + 10 = 45 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Lokalen Gruppenrichtlinien-Editor (gpedit.msc) sicher bedienen• Computerkonfiguration: Windows Update via WSUS-Richtlinie gesteuert
• Benutzerkonfiguration: Design- und Desktophintergrund-Änderungen gesperrt
• Unterschied zwischen Computer- und Benutzerkonfiguration verstanden
• Wirksamkeit der Richtlinien mit Testbenutzer «Sven» validiert
Aufgabe 4.2 — PU11 Systemtechnik
Benutzeranleitung: Laufwerksbereinigung
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Du erstellst eine Schritt-für-Schritt-Benutzeranleitung zur Laufwerksbereinigung unter Windows 11, die sicherstellt, dass keine systemrelevanten Dateien gelöscht werden. Screenshots mit dem Snipping Tool, Dokumentation in WordPad.
📖 10 Min Einlesen
🔧 10 Min Arbeitsmittel einsetzen
📝 10 Min Bereinigung dokumentieren
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Benutzeranleitung erstellen — Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Laufwerksbereinigung unter Windows 11:
• Öffnen der Datenträgerbereinigung erläutern
• Laufwerk auswählen — beschreiben, wie das zu bereinigende Laufwerk gewählt wird
• Dateitypen zur Bereinigung angeben — sicherstellen, dass systemrelevante Dateien nicht gelöscht werden
• Durchführung der Bereinigung erklären — Schritte zum Schutz systemrelevanter Dateien
• Zusätzliche Hinweise — Tipps, damit keine wichtigen Dateien versehentlich gelöscht werden
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: WordPad-Dokument mit Screenshots
1
Datenträgerbereinigung öffnen und sichere Elemente wählen
▼
Win+R→
cleanmgr→Laufwerk C: → OKDatenträgerbereinigung für C:\
✕
Sie können 1,24 GB Speicherplatz auf C:\ freigeben.
Zu löschende Dateien:
Aufgabe 4.2 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Datenträgerbereinigung (cleanmgr) geöffnet und Laufwerk C: gewählt
✅ Schritt 2: Sichere Dateitypen identifiziert (Temp, Papierkorb, Miniaturansichten)
✅ Schritt 3: Systemrelevante Dateien geschützt (Speicherabbilder, Fehlerberichte)
✅ Schritt 4: Screenshots mit Snipping Tool erstellt
✅ Schritt 5: Benutzeranleitung in WordPad dokumentiert
✅ Schritt 1: Datenträgerbereinigung (cleanmgr) geöffnet und Laufwerk C: gewählt
✅ Schritt 2: Sichere Dateitypen identifiziert (Temp, Papierkorb, Miniaturansichten)
✅ Schritt 3: Systemrelevante Dateien geschützt (Speicherabbilder, Fehlerberichte)
✅ Schritt 4: Screenshots mit Snipping Tool erstellt
✅ Schritt 5: Benutzeranleitung in WordPad dokumentiert
Zeitbedarf: 10 + 10 + 10 = 30 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Datenträgerbereinigung (cleanmgr) fachgerecht eingesetzt• Sichere vs. systemrelevante Dateitypen unterschieden
• Snipping Tool zur Screenshot-Dokumentation verwendet
• Verständliche Benutzeranleitung in WordPad verfasst
• Schutz systemrelevanter Dateien bei der Bereinigung sichergestellt
Aufgabe 3.1 — PU11 Systemtechnik
Auslagerungsdatei von C: nach D: verschieben
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Auf dem PC YELLOW befindet sich die Auslagerungsdatei (Pagefile.sys) derzeit auf Laufwerk C:. Du verschiebst sie auf Laufwerk D:, um freien Speicherplatz auf C: zu schaffen — dabei konfigurierst du auf D: exakt die gleiche Grösse wie vorher auf C:.
📖 5 Min Einlesen
🔍 10 Min Platzbedarf prüfen
🔧 20 Min Verschieben & Konfiguration
✅ 10 Min Überprüfung & Validierung
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Am PC YELLOW als Sysadmin anmelden
2.Aktuellen Platzbedarf der Auslagerungsdatei auf C: prüfen: Systemsteuerung → System → Erweiterte Systemeinstellungen → Leistung → Erweitert → Virtueller Speicher → Ändern — Grösse in MB notieren
3.Auslagerungsdatei auf D: einrichten: Laufwerk D: auswählen → Benutzerdefinierte Grösse (gleiche Grösse wie C:) → Festlegen
4.Auslagerungsdatei von C: entfernen: C: auswählen → Keine Auslagerungsdatei → Festlegen
5.Überprüfen: Erneut «Virtueller Speicher» öffnen — D: enthält die Auslagerungsdatei in korrekter Grösse, C: zeigt «Keine»
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
📎 Quelle: Aufgabe 3.1 Auslagerungsdatei verschieben.pdf
1
Erweiterte Systemeinstellungen öffnen — Virtuellen Speicher finden
▼
Ziel: Die Erweiterten Systemeinstellungen öffnen und den aktuellen Virtuellen Speicher (Auslagerungsdatei / Pagefile) anzeigen. Die aktuelle Grösse der Auslagerungsdatei auf Laufwerk C: wird notiert — diese Grösse wird später identisch auf D: konfiguriert.
Ausgangslage — Systemeigenschaften von PC YELLOW
Computername
Hardware
Erweitert
Computerschutz
Remote
Leistung
Visuelle Effekte, Prozessorzeitplanung, Speichernutzung und virtueller Speicher
Benutzerprofile
Desktopeinstellungen für die Benutzeranmeldung
Starten und Wiederherstellen
Systemstart, Systemfehler und Debuginformationen
1
① «Einstellungen...» unter Leistung klicken
Klickpfad — Virtuellen Speicher öffnen
Win+R→
sysdm.cpl→
Enter
Tab «Erweitert»→
Leistung → «Einstellungen...»→
Tab «Erweitert»→
Virtueller Speicher → «Ändern...»
Alternative
Systemsteuerung→
System→
Erweiterte Systemeinstellungen→
Leistung: Einstellungen→
Erweitert → Ändern
Screenshot — Leistungsoptionen (Tab Erweitert)
Visuelle Effekte
Erweitert
Datenausführungsverhinderung
Prozessorzeitplanung
Optimale Leistung einstellen für: Programme
Virtueller Speicher
Die Auslagerungsdatei beansprucht derzeit Speicherplatz auf den ausgewählten Laufwerken.
Gesamtgrösse der Auslagerungsdatei für alle Laufwerke: 1024 MB
2
② «Ändern...» klicken → Virtueller Speicher öffnet sich
Erklärung der Marker
①«Einstellungen...» unter dem Abschnitt «Leistung» im Tab «Erweitert» der Systemeigenschaften — öffnet die Leistungsoptionen
②«Ändern...» im Abschnitt «Virtueller Speicher» — zeigt die aktuelle Grösse (1024 MB) und öffnet den Konfigurationsdialog
Technischer Hintergrund — Was ist die Auslagerungsdatei?
Die Auslagerungsdatei (
• Standardgrösse: Windows verwaltet die Grösse automatisch (typisch: 1× bis 1.5× RAM)
• Speicherort: Standardmässig auf C:\ (Systemlaufwerk), kann aber auf jedes NTFS-Laufwerk verschoben werden
• Warum verschieben? Wenn C:\ wenig freien Speicher hat, kann das System instabil werden. Die Auslagerungsdatei auf ein anderes Laufwerk zu verschieben gibt C:\ mehr Platz.
Die Auslagerungsdatei (
pagefile.sys) ist eine versteckte Systemdatei auf der Festplatte, die Windows als Erweiterung des physischen RAM verwendet. Wenn der RAM voll ist, lagert Windows selten genutzte Speicherseiten (Pages) auf die Festplatte aus — dieses Konzept heisst Virtual Memory (Virtueller Speicher).• Standardgrösse: Windows verwaltet die Grösse automatisch (typisch: 1× bis 1.5× RAM)
• Speicherort: Standardmässig auf C:\ (Systemlaufwerk), kann aber auf jedes NTFS-Laufwerk verschoben werden
• Warum verschieben? Wenn C:\ wenig freien Speicher hat, kann das System instabil werden. Die Auslagerungsdatei auf ein anderes Laufwerk zu verschieben gibt C:\ mehr Platz.
Häufige Fehler:
• Falsches Fenster:
• Tab «Erweitert» verwechselt: Es gibt ZWEI «Erweitert»-Tabs: Einmal in den Systemeigenschaften, dann nochmal in den Leistungsoptionen. Beide müssen durchlaufen werden! • Keine Adminrechte: Ohne Administratorrechte sind die Einstellungen ausgegraut und nicht änderbar.
• Falsches Fenster:
sysdm.cpl öffnet die Systemeigenschaften — NICHT die Windows-Einstellungen-App. Die Auslagerungsdatei kann NUR über die klassische Systemsteuerung konfiguriert werden.• Tab «Erweitert» verwechselt: Es gibt ZWEI «Erweitert»-Tabs: Einmal in den Systemeigenschaften, dann nochmal in den Leistungsoptionen. Beide müssen durchlaufen werden! • Keine Adminrechte: Ohne Administratorrechte sind die Einstellungen ausgegraut und nicht änderbar.
✅ Kontrollpunkt
Das Fenster «Virtueller Speicher» ist geöffnet. Es zeigt: C: [System-w11] mit Auslagerungsdatei 1024 MB, Laufwerk D: zeigt «Keine». Die Gesamtgrösse wird unten angezeigt.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der Memory Manager (
• Wenn der physische RAM voll ist, schreibt der Memory Manager selten genutzte Pages (4 KB-Blöcke) in die Auslagerungsdatei
• Beim Zugriff auf eine ausgelagerte Page löst die CPU einen Page Fault aus → der Memory Manager liest die Page zurück in den RAM
• Die Auslagerungsdatei wird beim Systemstart von
ntoskrnl.exe) verwaltet die Zuordnung zwischen physischem RAM und virtuellem Adressraum• Wenn der physische RAM voll ist, schreibt der Memory Manager selten genutzte Pages (4 KB-Blöcke) in die Auslagerungsdatei
• Beim Zugriff auf eine ausgelagerte Page löst die CPU einen Page Fault aus → der Memory Manager liest die Page zurück in den RAM
• Die Auslagerungsdatei wird beim Systemstart von
smss.exe (Session Manager Subsystem) erstellt und geöffnet
📂 Erzeugte Dateien:
C:\pagefile.sys — Auslagerungsdatei (versteckt, System, aktuell 1024 MB)
C:\swapfile.sys — Swap-Datei für moderne Apps (UWP/Store-Apps)
→ Beide sind versteckt: Attrib +S +H, nur sichtbar mit "Geschützte Systemdateien anzeigen"
C:\swapfile.sys — Swap-Datei für moderne Apps (UWP/Store-Apps)
→ Beide sind versteckt: Attrib +S +H, nur sichtbar mit "Geschützte Systemdateien anzeigen"
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\
PagingFiles = (REG_MULTI_SZ) "C:\pagefile.sys 1024 1024"
→ Format: "Pfad MinGrösse MaxGrösse" (in MB)
ExistingPageFiles = (REG_MULTI_SZ) — Liste der aktuell vorhandenen Pagefiles
ClearPageFileAtShutdown = (DWORD) 0 oder 1
PagingFiles = (REG_MULTI_SZ) "C:\pagefile.sys 1024 1024"
→ Format: "Pfad MinGrösse MaxGrösse" (in MB)
ExistingPageFiles = (REG_MULTI_SZ) — Liste der aktuell vorhandenen Pagefiles
ClearPageFileAtShutdown = (DWORD) 0 oder 1
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Änderung der Auslagerungsdatei erfordert lokale Administratorrechte
•
• UAC-Elevation ist erforderlich für
•
pagefile.sys gehört SYSTEM — kein Benutzer (auch nicht Admin) kann sie im laufenden Betrieb löschen oder verschieben• UAC-Elevation ist erforderlich für
sysdm.cpl-Änderungen
🔧 Beteiligte Dienste:
• Session Manager (
• Memory Manager (
• System Worker Threads — Schreiben modifizierte Pages asynchron in die Auslagerungsdatei (Modified Page Writer)
smss.exe) — Erstellt und öffnet pagefile.sys beim Systemstart (vor der Benutzeranmeldung)• Memory Manager (
ntoskrnl.exe) — Verwaltet Page Faults, Paging-I/O und die Modified Page List• System Worker Threads — Schreiben modifizierte Pages asynchron in die Auslagerungsdatei (Modified Page Writer)
2
Aktuelle Auslagerungsdatei-Grösse auf C: notieren
▼
Ziel: Im Dialog «Virtueller Speicher» das Häkchen bei «Automatisch verwalten» entfernen und die aktuelle Grösse der Auslagerungsdatei auf C: ablesen und notieren (z.B. 1024 MB). Diese Grösse wird im nächsten Schritt identisch auf D: eingerichtet.
Screenshot — Virtueller Speicher (Ausgangszustand)
Auslagerungsdateigrösse für alle Laufwerke automatisch verwalten
← Häkchen ENTFERNEN!
Ausgewähltes Laufwerk: C: [System-w11]
Speicherplatz auf Laufwerk: 24'500 MB verfügbar
Vom System verwaltete Grösse (aktuell aktiv auf C:)
Benutzerdefinierte Grösse: Anfangsgrösse (MB): ___ / Max. Grösse (MB): ___
Keine Auslagerungsdatei
Gesamtgrösse der Auslagerungsdatei für alle Laufwerke:
Empfohlen:1536 MB Zurzeit:1024 MB ← notieren!
Empfohlen:1536 MB Zurzeit:1024 MB ← notieren!
1
① Häkchen «Automatisch verwalten» ENTFERNEN
2
② Grösse notieren: 1024 MB
Erklärung der Marker
①Häkchen entfernen bei «Auslagerungsdateigrösse für alle Laufwerke automatisch verwalten» — erst dann werden die Optionen darunter bearbeitbar. Ohne diesen Schritt sind alle Einstellungen ausgegraut!
②1024 MB — die aktuelle Grösse der Auslagerungsdatei auf C:. Diese Zahl muss notiert werden, weil die gleiche Grösse auf D: eingestellt wird.
Technischer Hintergrund — Automatisch vs. Benutzerdefiniert:
• «Automatisch verwalten»: Windows setzt die Grösse dynamisch — typisch zwischen 1× und 3× RAM. Windows passt die Grösse laufend an, was zu Fragmentierung führen kann.
• «Benutzerdefiniert»: Feste Anfangs- und Maximalgrösse. Verhindert Fragmentierung und gibt volle Kontrolle. Empfohlen: Anfangsgrösse = Maximalgrösse (feste Grösse).
• «Keine Auslagerungsdatei»: Riskant! Windows kann bei RAM-Mangel Prozesse nicht mehr auslagern → Bluescreen (BSOD) möglich.
• Empfohlene Grösse: 1× bis 1.5× physischer RAM. Bei 1 GB RAM → 1024 – 1536 MB Auslagerungsdatei.
• «Automatisch verwalten»: Windows setzt die Grösse dynamisch — typisch zwischen 1× und 3× RAM. Windows passt die Grösse laufend an, was zu Fragmentierung führen kann.
• «Benutzerdefiniert»: Feste Anfangs- und Maximalgrösse. Verhindert Fragmentierung und gibt volle Kontrolle. Empfohlen: Anfangsgrösse = Maximalgrösse (feste Grösse).
• «Keine Auslagerungsdatei»: Riskant! Windows kann bei RAM-Mangel Prozesse nicht mehr auslagern → Bluescreen (BSOD) möglich.
• Empfohlene Grösse: 1× bis 1.5× physischer RAM. Bei 1 GB RAM → 1024 – 1536 MB Auslagerungsdatei.
Häufige Fehler:
• Häkchen nicht entfernt: Wenn «Automatisch verwalten» aktiviert bleibt, sind die Optionen ausgegraut — man kann nichts ändern!
• Grösse nicht notiert: Wenn man die aktuelle Grösse vergisst, weiss man nicht, welche Grösse auf D: eingestellt werden muss.
• Verwechslung: «Empfohlen» vs. «Zurzeit»: Die empfohlene Grösse ist oft anders als die aktuelle. Man muss die aktuelle Grösse notieren (Zurzeit), nicht die empfohlene.
• Häkchen nicht entfernt: Wenn «Automatisch verwalten» aktiviert bleibt, sind die Optionen ausgegraut — man kann nichts ändern!
• Grösse nicht notiert: Wenn man die aktuelle Grösse vergisst, weiss man nicht, welche Grösse auf D: eingestellt werden muss.
• Verwechslung: «Empfohlen» vs. «Zurzeit»: Die empfohlene Grösse ist oft anders als die aktuelle. Man muss die aktuelle Grösse notieren (Zurzeit), nicht die empfohlene.
✅ Kontrollpunkt
Das Häkchen «Automatisch verwalten» ist entfernt. Die Laufwerksliste zeigt: C: = 1024 MB, D: = Keine. Du hast die Grösse 1024 MB notiert.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
•
• Der Wert
• Wenn «Automatisch verwalten» aktiv ist, enthält der Wert:
• Die tatsächliche aktuelle Grösse wird vom Memory Manager via
sysdm.cpl liest die aktuelle Konfiguration aus der Registry: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PagingFiles• Der Wert
PagingFiles ist ein REG_MULTI_SZ: Jede Zeile enthält Pfad MinMB MaxMB• Wenn «Automatisch verwalten» aktiv ist, enthält der Wert:
?:\pagefile.sys (Fragezeichen = System wählt)• Die tatsächliche aktuelle Grösse wird vom Memory Manager via
NtQuerySystemInformation(SystemPageFileInformation) abgefragt
📂 Relevante Dateien:
C:\pagefile.sys — 1'073'741'824 Bytes (1024 MB), Attrib: +S +H
C:\swapfile.sys — ~16-256 MB (für UWP-Apps), Attrib: +S +H
C:\hiberfil.sys — Hibernation-Datei (Grösse = ~75% RAM)
C:\swapfile.sys — ~16-256 MB (für UWP-Apps), Attrib: +S +H
C:\hiberfil.sys — Hibernation-Datei (Grösse = ~75% RAM)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\
PagingFiles = "C:\pagefile.sys 1024 1024" (aktuell)
ExistingPageFiles = "\??\C:\pagefile.sys" (NT-Pfad-Format)
ClearPageFileAtShutdown = 0 (Pagefile nicht beim Herunterfahren löschen)
PagingFiles mit "?:\pagefile.sys" = automatische Verwaltung aktiv
PagingFiles = "C:\pagefile.sys 1024 1024" (aktuell)
ExistingPageFiles = "\??\C:\pagefile.sys" (NT-Pfad-Format)
ClearPageFileAtShutdown = 0 (Pagefile nicht beim Herunterfahren löschen)
PagingFiles mit "?:\pagefile.sys" = automatische Verwaltung aktiv
🛡️ Sicherheitsgruppen:
•
• Die Registry-Schlüssel unter
• Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam
pagefile.sys ist im Besitz von SYSTEM — selbst Administratoren können die Datei nicht direkt löschen• Die Registry-Schlüssel unter
Memory Management erfordern SYSTEM- oder Administratorrechte zur Änderung• Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam
🔧 Beteiligte Dienste:
• Session Manager (
• Memory Manager (
• System Information Provider —
smss.exe) — Liest PagingFiles beim Booten und erstellt/öffnet die Auslagerungsdatei• Memory Manager (
ntoskrnl.exe) — Koordiniert Paging-Operationen, Modified Page Writer, Page Fault Handler• System Information Provider —
NtQuerySystemInformation liefert Laufzeitdaten an sysdm.cpl
3
Auslagerungsdatei auf D: einrichten — Benutzerdefinierte Grösse
▼
Ziel: Im Dialog «Virtueller Speicher» das Laufwerk D: auswählen, die Option «Benutzerdefinierte Grösse» wählen und die gleiche Grösse wie auf C: eingeben (Anfangsgrösse: 1024 MB, Maximale Grösse: 1024 MB). Dann auf «Festlegen» klicken.
Klickpfad — Pagefile auf D: einrichten
D: [Daten] auswählen→
Benutzerdefinierte Grösse→
Anfangsgrösse: 1024→
Max. Grösse: 1024→
Festlegen
Screenshot — D: mit benutzerdefinierter Grösse konfigurieren
Auslagerungsdateigrösse für alle Laufwerke automatisch verwalten
Ausgewähltes Laufwerk: D: [Daten]
Speicherplatz auf Laufwerk: 8'000 MB verfügbar
Vom System verwaltete Grösse
Benutzerdefinierte Grösse
Anfangsgrösse (MB):
Maximale Grösse (MB):
Keine Auslagerungsdatei
1
① Laufwerk D: in der Liste auswählen
2
② «Benutzerdefinierte Grösse» wählen
3
③ Anfangs- und Maximalgrösse: 1024
4
④ «Festlegen» klicken
Erklärung der Marker
①Laufwerk D: [Daten] in der Laufwerksliste anklicken — die Optionen darunter beziehen sich dann auf D:
②«Benutzerdefinierte Grösse» wählen — damit wird eine feste Grösse konfiguriert (kein dynamisches Wachstum)
③Beide Felder auf 1024 setzen — gleiche Grösse wie vorher auf C:. Anfangsgrösse = Maximalgrösse verhindert Fragmentierung
④«Festlegen» klicken — WICHTIG: Erst «Festlegen» speichert die Änderung für D:. Nur «OK» klicken reicht NICHT!
Technischer Hintergrund — Anfangsgrösse vs. Maximalgrösse:
• Anfangsgrösse = Maximalgrösse (beide 1024 MB): Die Datei hat sofort ihre volle Grösse und wächst nicht dynamisch. Vorteil: Keine Fragmentierung, konsistente Performance.
• Anfangsgrösse < Maximalgrösse: Die Datei startet klein und wächst bei Bedarf. Kann zu Fragmentierung führen und ist langsamer, wenn die Datei wachsen muss.
• Warum D: statt C:? Auf C:\ befinden sich Windows, Programme und Benutzerdaten. Wenn C:\ weniger als 10–15% freien Platz hat, wird das System langsam. Die Auslagerungsdatei auf D: zu verschieben gibt C:\ bis zu 1 GB mehr Platz.
• Anfangsgrösse = Maximalgrösse (beide 1024 MB): Die Datei hat sofort ihre volle Grösse und wächst nicht dynamisch. Vorteil: Keine Fragmentierung, konsistente Performance.
• Anfangsgrösse < Maximalgrösse: Die Datei startet klein und wächst bei Bedarf. Kann zu Fragmentierung führen und ist langsamer, wenn die Datei wachsen muss.
• Warum D: statt C:? Auf C:\ befinden sich Windows, Programme und Benutzerdaten. Wenn C:\ weniger als 10–15% freien Platz hat, wird das System langsam. Die Auslagerungsdatei auf D: zu verschieben gibt C:\ bis zu 1 GB mehr Platz.
Häufige Fehler:
• «Festlegen» vergessen: Die Eingabe der Grösse allein speichert nichts! Man MUSS «Festlegen» klicken, bevor man zu einem anderen Laufwerk wechselt oder «OK» klickt.
• Falsches Laufwerk ausgewählt: Immer prüfen, dass oben D: markiert ist, bevor man die Grösse eingibt.
• Zu kleine Grösse: Wenn die Auslagerungsdatei kleiner als empfohlen ist, können bei hoher Speicherauslastung Bluescreens auftreten.
• Laufwerk D: nicht vorhanden oder zu klein: D: muss formatiert (NTFS) und genug freien Platz haben (mind. 1024 MB + Reserve).
• «Festlegen» vergessen: Die Eingabe der Grösse allein speichert nichts! Man MUSS «Festlegen» klicken, bevor man zu einem anderen Laufwerk wechselt oder «OK» klickt.
• Falsches Laufwerk ausgewählt: Immer prüfen, dass oben D: markiert ist, bevor man die Grösse eingibt.
• Zu kleine Grösse: Wenn die Auslagerungsdatei kleiner als empfohlen ist, können bei hoher Speicherauslastung Bluescreens auftreten.
• Laufwerk D: nicht vorhanden oder zu klein: D: muss formatiert (NTFS) und genug freien Platz haben (mind. 1024 MB + Reserve).
✅ Kontrollpunkt
In der Laufwerksliste zeigt D: [Daten] jetzt 1024 – 1024 MB. C: zeigt weiterhin 1024 MB (wird im nächsten Schritt entfernt). «Festlegen» wurde geklickt.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• «Festlegen» schreibt einen neuen Eintrag in den REG_MULTI_SZ-Wert
Vor:
Nach:
• Die Änderung wird noch nicht wirksam — erst nach dem Neustart erstellt
• Temporär existieren also ZWEI Pagefile-Einträge (C: und D:)
PagingFiles:Vor:
"C:\pagefile.sys 1024 1024"Nach:
"C:\pagefile.sys 1024 1024" + "D:\pagefile.sys 1024 1024"• Die Änderung wird noch nicht wirksam — erst nach dem Neustart erstellt
smss.exe die neue Datei auf D:\• Temporär existieren also ZWEI Pagefile-Einträge (C: und D:)
📂 Geplante Dateien nach Neustart:
C:\pagefile.sys — 1024 MB (noch vorhanden, wird in Schritt 4 entfernt)
D:\pagefile.sys — 1024 MB (wird beim nächsten Neustart erstellt)
D:\pagefile.sys — 1024 MB (wird beim nächsten Neustart erstellt)
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\...\Memory Management\PagingFiles =
"C:\pagefile.sys 1024 1024"
"D:\pagefile.sys 1024 1024" ← NEU hinzugefügt
"C:\pagefile.sys 1024 1024"
"D:\pagefile.sys 1024 1024" ← NEU hinzugefügt
🛡️ Sicherheitsgruppen:
• Die neue
• Kein Benutzer (auch nicht Administrator) kann
D:\pagefile.sys wird beim Neustart mit den Berechtigungen SYSTEM (Vollzugriff) erstellt• Kein Benutzer (auch nicht Administrator) kann
pagefile.sys im laufenden Betrieb öffnen, kopieren oder löschen
🔧 Beteiligte Dienste:
• Registry-Subsystem — Speichert die PagingFiles-Änderung persistent in der SYSTEM-Hive
• Session Manager (
• NTFS-Treiber (
• Session Manager (
smss.exe) — Wird beim nächsten Boot die Datei D:\pagefile.sys erstellen und öffnen• NTFS-Treiber (
ntfs.sys) — Allokiert die Cluster für die Datei auf D: (zusammenhängend wenn möglich)
4
Auslagerungsdatei von C: entfernen — «Keine Auslagerungsdatei»
▼
Ziel: Im gleichen Dialog «Virtueller Speicher» das Laufwerk C: auswählen und die Option «Keine Auslagerungsdatei» wählen. Dann auf «Festlegen» klicken. Damit wird die Auslagerungsdatei nur noch auf D: existieren.
Klickpfad — Pagefile von C: entfernen
C: [System-w11] auswählen→
Keine Auslagerungsdatei→
Festlegen→
Warnung bestätigen: «Ja»
Screenshot — Auslagerungsdatei von C: entfernen
Auslagerungsdateigrösse für alle Laufwerke automatisch verwalten
Ausgewähltes Laufwerk: C: [System-w11]
Vom System verwaltete Grösse
Benutzerdefinierte Grösse
Keine Auslagerungsdatei ← für C: auswählen!
1
① Laufwerk C: in der Liste auswählen
2
② «Keine Auslagerungsdatei» wählen
3
③ «Festlegen» klicken → Warnung bestätigen
Warnung — Windows-Meldung
Systemeigenschaften
✕
⚠️
Wenn Sie die Auslagerungsdatei deaktivieren oder die Anfangsgrösse auf weniger als 200 MB festlegen und ein Systemfehler auftritt, zeichnet Windows möglicherweise keine Details auf, anhand derer das Problem identifiziert werden kann.
Möchten Sie den Vorgang fortsetzen?
Möchten Sie den Vorgang fortsetzen?
Erklärung der Marker
①Laufwerk C: [System-w11] in der Liste anklicken — die Optionen darunter beziehen sich nun auf C:
②«Keine Auslagerungsdatei» auswählen — entfernt die Auslagerungsdatei von C: beim nächsten Neustart
③«Festlegen» klicken — es erscheint eine Warnung. Mit «Ja» bestätigen. Die Warnung bezieht sich auf Crash-Dumps — da die Auslagerungsdatei auf D: existiert, ist das unkritisch.
Technischer Hintergrund — Warum die Warnung?
Windows benötigt eine Auslagerungsdatei auf dem Systemlaufwerk (C:) um bei einem Bluescreen (BSOD) einen Crash-Dump (Speicherabbild) zu schreiben. Ohne Pagefile auf C:\ kann kein vollständiger Crash-Dump erstellt werden. Für die Aufgabe ist das akzeptabel — im Produktivbetrieb sollte man prüfen, ob ein Small Memory Dump (256 KB, geht immer) ausreicht oder ob ein Kernel-Dump benötigt wird.
Windows benötigt eine Auslagerungsdatei auf dem Systemlaufwerk (C:) um bei einem Bluescreen (BSOD) einen Crash-Dump (Speicherabbild) zu schreiben. Ohne Pagefile auf C:\ kann kein vollständiger Crash-Dump erstellt werden. Für die Aufgabe ist das akzeptabel — im Produktivbetrieb sollte man prüfen, ob ein Small Memory Dump (256 KB, geht immer) ausreicht oder ob ein Kernel-Dump benötigt wird.
Häufige Fehler:
• Reihenfolge falsch: ZUERST D: konfigurieren (Schritt 3), DANN C: entfernen. Wenn man C: zuerst entfernt, hat man temporär KEINE Auslagerungsdatei — gefährlich!
• «Festlegen» vergessen: Ohne «Festlegen» wird die Änderung nicht gespeichert — C: behält die Auslagerungsdatei.
• Warnung mit «Nein» beantwortet: Dann wird die Änderung rückgängig gemacht. Man muss mit «Ja» bestätigen.
• Beide Laufwerke auf «Keine» gesetzt: Das System hat dann KEINE Auslagerungsdatei — bei RAM-Mangel droht Bluescreen!
• Reihenfolge falsch: ZUERST D: konfigurieren (Schritt 3), DANN C: entfernen. Wenn man C: zuerst entfernt, hat man temporär KEINE Auslagerungsdatei — gefährlich!
• «Festlegen» vergessen: Ohne «Festlegen» wird die Änderung nicht gespeichert — C: behält die Auslagerungsdatei.
• Warnung mit «Nein» beantwortet: Dann wird die Änderung rückgängig gemacht. Man muss mit «Ja» bestätigen.
• Beide Laufwerke auf «Keine» gesetzt: Das System hat dann KEINE Auslagerungsdatei — bei RAM-Mangel droht Bluescreen!
✅ Kontrollpunkt
Die Laufwerksliste zeigt: C: = Keine, D: = 1024 – 1024 MB. Die Warnung wurde mit «Ja» bestätigt. Jetzt auf «OK» klicken → Windows fordert einen Neustart an.
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der
• Beim nächsten Neustart liest
1. Erstellt
2. Löscht
• Der Memory Manager konfiguriert sich mit dem neuen Pagefile auf D:\
•
PagingFiles-Wert wird aktualisiert: "D:\pagefile.sys 1024 1024" (nur noch D:)• Beim nächsten Neustart liest
smss.exe diesen Wert und:1. Erstellt
D:\pagefile.sys (1024 MB, zusammenhängende NTFS-Cluster)2. Löscht
C:\pagefile.sys (die alte Datei wird freigegeben)• Der Memory Manager konfiguriert sich mit dem neuen Pagefile auf D:\
•
C:\swapfile.sys bleibt auf C:\ — sie ist unabhängig von der Auslagerungsdatei
📂 Dateien nach Neustart:
C:\pagefile.sys — GELÖSCHT (Platz auf C: freigegeben: +1024 MB!)
D:\pagefile.sys — 1024 MB, Attrib: +S +H (neue Auslagerungsdatei)
C:\swapfile.sys — bleibt unverändert auf C:\
D:\pagefile.sys — 1024 MB, Attrib: +S +H (neue Auslagerungsdatei)
C:\swapfile.sys — bleibt unverändert auf C:\
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\...\Memory Management\PagingFiles =
"D:\pagefile.sys 1024 1024" (nur noch D:)
HKLM\...\Memory Management\ExistingPageFiles =
"\??\D:\pagefile.sys" (nach Neustart aktualisiert)
"D:\pagefile.sys 1024 1024" (nur noch D:)
HKLM\...\Memory Management\ExistingPageFiles =
"\??\D:\pagefile.sys" (nach Neustart aktualisiert)
🛡️ Sicherheitsgruppen:
•
• Die alte
smss.exe läuft als SYSTEM (Session 0) — hat Vollzugriff auf alle Laufwerke• Die alte
pagefile.sys auf C:\ kann nur von SYSTEM gelöscht werden (im Boot-Prozess, bevor Benutzer sich anmelden)
🔧 Beteiligte Dienste:
• Session Manager (
• Memory Manager (
• NTFS-Treiber (
smss.exe) — Erstellt D:\pagefile.sys und löscht C:\pagefile.sys beim Boot• Memory Manager (
ntoskrnl.exe) — Rekonfiguriert den Paging-Pool mit dem neuen Speicherort• NTFS-Treiber (
ntfs.sys) — Gibt die Cluster der alten Datei auf C: frei; allokiert neue Cluster auf D:
5
Überprüfung und Validierung nach Neustart
▼
Ziel: Nach dem Neustart die Konfiguration überprüfen: Die Auslagerungsdatei existiert nur noch auf D: mit der korrekten Grösse. C: hat keine Auslagerungsdatei mehr und hat entsprechend mehr freien Speicherplatz.
Klickpfad — Virtuellen Speicher erneut prüfen
Win+R→
sysdm.cpl→
Erweitert→
Leistung: Einstellungen→
Erweitert→
Virtueller Speicher: Ändern
CMD-Verifizierung
wmic pagefile list brief
(zeigt aktive Pagefiles)
fsutil volume diskfree C:
(zeigt freien Platz auf C:)
Screenshot — Ergebnis nach Neustart
Auslagerungsdateigrösse für alle Laufwerke automatisch verwalten
Gesamtgrösse der Auslagerungsdatei für alle Laufwerke:
Empfohlen:1536 MB Zurzeit:1024 MB ✓
Empfohlen:1536 MB Zurzeit:1024 MB ✓
1
① C: zeigt «Keine» ✓
2
② D: = 1024 MB ✓
Erklärung der Marker
①C: zeigt «Keine» — die Auslagerungsdatei wurde erfolgreich von C: entfernt. C: hat jetzt ca. 1 GB mehr freien Speicher.
②D: zeigt 1024 MB — die Auslagerungsdatei wurde korrekt auf D: eingerichtet mit der gleichen Grösse wie vorher.
Technischer Hintergrund — Verifizierungsmethoden:
•
•
•
• PowerShell:
• Registry prüfen:
•
wmic pagefile list brief → Zeigt: D:\pagefile.sys, AllocatedBaseSize: 1024 MB•
wmic pagefile get Name,CurrentUsage,AllocatedBaseSize → Detaillierte Info inklusive aktueller Nutzung•
fsutil volume diskfree C: → Zeigt erhöhten freien Speicherplatz auf C: (ca. +1 GB verglichen mit vorher)• PowerShell:
Get-CimInstance Win32_PageFileUsage → Aktive Pagefiles und ihre Grösse• Registry prüfen:
reg query "HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management" /v PagingFilesHäufige Fehler:
• Kein Neustart durchgeführt: Die Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam. Ohne Neustart zeigt die Verifizierung den alten Zustand!
• D: zeigt noch «Keine»: Wahrscheinlich wurde «Festlegen» in Schritt 3 vergessen. Erneut konfigurieren.
• C: zeigt weiterhin eine Grösse: «Festlegen» in Schritt 4 wurde vergessen oder die Warnung mit «Nein» beantwortet.
• Gesamtgrösse = 0: Beide Laufwerke auf «Keine» gesetzt — kritisch! Sofort D: wieder konfigurieren.
• Kein Neustart durchgeführt: Die Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam. Ohne Neustart zeigt die Verifizierung den alten Zustand!
• D: zeigt noch «Keine»: Wahrscheinlich wurde «Festlegen» in Schritt 3 vergessen. Erneut konfigurieren.
• C: zeigt weiterhin eine Grösse: «Festlegen» in Schritt 4 wurde vergessen oder die Warnung mit «Nein» beantwortet.
• Gesamtgrösse = 0: Beide Laufwerke auf «Keine» gesetzt — kritisch! Sofort D: wieder konfigurieren.
✅ Kontrollpunkt
Alle Tests bestanden:✓ «Virtueller Speicher» zeigt: C: = Keine, D: = 1024 – 1024 MB
✓ Gesamtgrösse: 1024 MB
✓
wmic pagefile list brief → D:\pagefile.sys✓ Freier Speicherplatz auf C: hat sich um ca. 1 GB erhöht
✓ System läuft stabil, kein Bluescreen
🔬 Windows Internals — Was passiert im Hintergrund?
⚙️ Was macht Windows intern?
• Der Memory Manager hat seine Paging-Strukturen auf D:\ umkonfiguriert
• Alle Page Faults werden nun via D:\pagefile.sys bedient (Lese-/Schreib-I/O auf Datenträger D:)
• Die Modified Page List wird vom Modified Page Writer asynchron nach D:\pagefile.sys geschrieben
• C:\ hat die freigegebenen Cluster wieder verfügbar — ca. 1 GB mehr NTFS-Freiraum
• Performance-Hinweis: Wenn D: auf derselben physischen Festplatte wie C: liegt, gibt es keinen I/O-Performance-Gewinn. Liegt D: auf einer separaten SSD/HDD, kann die Paging-Performance steigen.
• Alle Page Faults werden nun via D:\pagefile.sys bedient (Lese-/Schreib-I/O auf Datenträger D:)
• Die Modified Page List wird vom Modified Page Writer asynchron nach D:\pagefile.sys geschrieben
• C:\ hat die freigegebenen Cluster wieder verfügbar — ca. 1 GB mehr NTFS-Freiraum
• Performance-Hinweis: Wenn D: auf derselben physischen Festplatte wie C: liegt, gibt es keinen I/O-Performance-Gewinn. Liegt D: auf einer separaten SSD/HDD, kann die Paging-Performance steigen.
📂 Verifizierungs-Befehle:
wmic pagefile list brief → D:\pagefile.sys, 1024 MB
wmic pagefile get Name,CurrentUsage → Aktuelle Nutzung in MB
fsutil volume diskfree C: → Bytes frei (vorher vs. nachher vergleichen)
dir D:\pagefile.sys /A:SH → Datei sichtbar mit System+Hidden Attributen
reg query "HKLM\SYSTEM\...\Memory Management" /v PagingFiles
wmic pagefile get Name,CurrentUsage → Aktuelle Nutzung in MB
fsutil volume diskfree C: → Bytes frei (vorher vs. nachher vergleichen)
dir D:\pagefile.sys /A:SH → Datei sichtbar mit System+Hidden Attributen
reg query "HKLM\SYSTEM\...\Memory Management" /v PagingFiles
🔑 Registry-Einträge:
HKLM\...\Memory Management\PagingFiles = "D:\pagefile.sys 1024 1024"
HKLM\...\Memory Management\ExistingPageFiles = "\??\D:\pagefile.sys"
→ Nur noch ein Eintrag — die Verschiebung ist abgeschlossen
HKLM\...\Memory Management\ExistingPageFiles = "\??\D:\pagefile.sys"
→ Nur noch ein Eintrag — die Verschiebung ist abgeschlossen
🛡️ Sicherheitsgruppen:
•
• Sicherheitsempfehlung:
D:\pagefile.sys gehört SYSTEM mit Vollzugriff — kein Benutzer kann die Datei im laufenden Betrieb ändern• Sicherheitsempfehlung:
ClearPageFileAtShutdown = 1 setzen, damit sensible Daten nicht in der Auslagerungsdatei verbleiben
🔧 Beteiligte Dienste:
• Memory Manager (
• I/O Manager (
• NTFS-Treiber (
ntoskrnl.exe) — Laufzeit-Verwaltung des virtuellen Speichers, Page Fault Handler, Modified Page Writer• I/O Manager (
ntoskrnl.exe) — Koordiniert Lese-/Schreib-I/O auf D:\pagefile.sys• NTFS-Treiber (
ntfs.sys) — Dateisystem-Operationen auf dem Pagefile (direkter I/O, ohne Caching)
Aufgabe 3.1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auslagerungsdatei verschieben — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Erweiterte Systemeinstellungen geöffnet → Virtuellen Speicher via sysdm.cpl → Leistung → Erweitert → Ändern erreicht
✅ Schritt 2: Aktuelle Auslagerungsdatei-Grösse auf C: notiert: 1024 MB. Häkchen «Automatisch verwalten» entfernt
✅ Schritt 3: D: ausgewählt → Benutzerdefinierte Grösse: 1024 / 1024 MB → Festlegen geklickt
✅ Schritt 4: C: ausgewählt → Keine Auslagerungsdatei → Festlegen → Warnung mit «Ja» bestätigt
✅ Schritt 5: Nach Neustart verifiziert: D: = 1024 MB, C: = Keine, freier Platz auf C: erhöht
✅ Schritt 1: Erweiterte Systemeinstellungen geöffnet → Virtuellen Speicher via sysdm.cpl → Leistung → Erweitert → Ändern erreicht
✅ Schritt 2: Aktuelle Auslagerungsdatei-Grösse auf C: notiert: 1024 MB. Häkchen «Automatisch verwalten» entfernt
✅ Schritt 3: D: ausgewählt → Benutzerdefinierte Grösse: 1024 / 1024 MB → Festlegen geklickt
✅ Schritt 4: C: ausgewählt → Keine Auslagerungsdatei → Festlegen → Warnung mit «Ja» bestätigt
✅ Schritt 5: Nach Neustart verifiziert: D: = 1024 MB, C: = Keine, freier Platz auf C: erhöht
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 10 Min Prüfung + 20 Min Verschieben + 10 Min Validierung = 45 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Funktion und Zweck der Auslagerungsdatei (pagefile.sys) verstanden: Virtual Memory, Page Faults, Modified Page Writer• Unterschied: Automatisch verwaltete vs. benutzerdefinierte vs. keine Auslagerungsdatei
• Virtuellen Speicher über Erweiterte Systemeinstellungen (sysdm.cpl) konfiguriert
• Auslagerungsdatei fachgerecht von C: nach D: verschoben (Reihenfolge: zuerst D: einrichten, dann C: entfernen)
• Benutzerdefinierte Grösse korrekt gesetzt und Änderung nach Neustart validiert
• Registry-Schlüssel PagingFiles (REG_MULTI_SZ) und deren Bedeutung verstanden
• Beteiligte Kernel-Komponenten: smss.exe, Memory Manager, NTFS-Treiber, Modified Page Writer
Aufgabe 5 — PU11 Systemtechnik
Defektes Benutzerprofil reparieren (Lara)
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Benutzerin Lara kann sich nicht am Computer YELLOW anmelden — ihr Profil ist defekt und es erscheint ein temporäres Profil. Du diagnostizierst das Problem, korrigierst den .bak-Eintrag in der Registry (ProfileList) und überprüfst, ob Lara sich danach erfolgreich anmelden kann.
📖 5 Min Einlesen
🔍 10 Min Diagnose & Anmeldung
🔧 15 Min Registry-Korrektur
✅ 5 Min Überprüfung
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Am Computer YELLOW mit Benutzer Lara (Passwort: Qwertz123$) anmelden — Auffälligkeiten und Probleme beachten
2.Von Lara abmelden und mit Administratorrechten anmelden
3.Registry-Editor öffnen: Win+R →
regedit
4.Navigieren zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
5.Eintrag mit Endung .bak suchen → Rechtsklick → Löschen
6.Registry-Editor schliessen
7.Erneut mit Lara anmelden — prüfen, ob Profil korrekt geladen wird
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Problem reproduzieren → Registry-Editor öffnen
▼
Benutzerprofildienst — Anmeldefehler
✕
Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet.
Auf Ihr Benutzerprofil kann nicht zugegriffen werden. Weitere Informationen finden Sie im Ereignisprotokoll oder wenden Sie sich an den Administrator.
Auf Ihr Benutzerprofil kann nicht zugegriffen werden. Weitere Informationen finden Sie im Ereignisprotokoll oder wenden Sie sich an den Administrator.
Abmelden von Lara → Als Administrator anmelden → Registry-Editor öffnen: Win+R →
regedit2
.bak-Eintrag in ProfileList finden und löschen
▼
HKEY_LOCAL_MACHINE
SOFTWARE
Microsoft
Windows NT
CurrentVersion
ProfileList
📁S-1-5-18
📁S-1-5-21-...-1001
📁S-1-5-21-...-1001.bak ← LÖSCHEN!
NameTypDaten
ProfileImagePathREG_SZC:\Users\Lara
StateREG_DWORD0x00000000
FlagsREG_DWORD0x00000000
Rechtsklick S-1-5-21-...-1001.bak→Löschen→Ja
NUR den Eintrag mit .bak am Ende löschen! Nie den normalen Eintrag ohne .bak berühren — sonst verliert Lara ihr Profil dauerhaft.
Aufgabe 5 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Mit Lara angemeldet — temporäres Profil / Fehlermeldung dokumentiert
✅ Schritt 2: Von Lara abgemeldet, als Administrator angemeldet
✅ Schritt 3: Registry-Editor (regedit) geöffnet
✅ Schritt 4: Zu ProfileList navigiert
✅ Schritt 5: .bak-Eintrag gefunden und gelöscht
✅ Schritt 6: Registry-Editor geschlossen
✅ Schritt 7: Lara erneut angemeldet — Profil wird korrekt geladen
✅ Schritt 1: Mit Lara angemeldet — temporäres Profil / Fehlermeldung dokumentiert
✅ Schritt 2: Von Lara abgemeldet, als Administrator angemeldet
✅ Schritt 3: Registry-Editor (regedit) geöffnet
✅ Schritt 4: Zu ProfileList navigiert
✅ Schritt 5: .bak-Eintrag gefunden und gelöscht
✅ Schritt 6: Registry-Editor geschlossen
✅ Schritt 7: Lara erneut angemeldet — Profil wird korrekt geladen
Zeitbedarf: 5 + 10 + 15 + 5 = 30 Minuten (inkl. Diagnose)
🎯 Lernziele erreicht
• Defektes Benutzerprofil anhand der Fehlermeldung diagnostiziert• Registry-Editor (regedit) sicher bedient und korrekt navigiert
• ProfileList-Struktur in der Registry verstanden (SID-Einträge)
• .bak-Eintrag gezielt identifiziert und gelöscht — ohne funktionierende Einträge zu beschädigen
• Erfolgreiche Profilreparatur durch erneute Anmeldung validiert
Aufgabe 5.1 — PU11 Systemtechnik
Druckerproblem — Print Spooler Dienst reparieren
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Über das Helpdesk-Ticketing-System kommt eine Störungsmeldung: Der Drucker Ricoh ICT auf PC YELLOW funktioniert nicht mehr. Du diagnostizierst das Problem (Druckwarteschlange/Spooler gestoppt), behebst es und stellst sicher, dass der Drucker auch nach einem Neustart betriebsbereit bleibt.
📖 5 Min Einlesen
🔍 30 Min Fehlerdiagnose & Behebung
✅ 10 Min Überprüfung & Dokumentation
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Am PC YELLOW als Administrator den Problemfall lösen, damit wieder auf den Drucker Ricoh ICT gedruckt werden kann
• Helpdesk-Ticket: Kunde kann nicht drucken, Drucker eingeschaltet, TCP/IP verbunden
• Fehlerbild: Keine Drucker dargestellt, «Drucker hinzufügen» schlägt fehl
• Ursache: Dienst Druckwarteschlange (Spooler) gestoppt/deaktiviert
2.Sicherstellen, dass der Drucker auch NACH einem Neustart funktioniert (Diensteinstellung: Automatisch)
3.Keine Testseite drucken — nur das Problem lösen
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Druckwarteschlange-Dienst auf Automatisch + Starten
▼
Drucker — Fehlermeldung
✕
«Drucker hinzufügen» kann nicht geöffnet werden. Der lokale Druckspoolerdienst wird nicht ausgeführt. Starten Sie den Spooler oder den Computer neu.
Ursache: Dienst «Druckwarteschlange» gestoppt und/oder auf Manuell/Deaktiviert gesetzt.
Win+R→
services.msc→Doppelklick «Druckwarteschlange»Eigenschaften von Druckwarteschlange (Lokal)
✕
Allgemein
Anmelden
Wiederherstellung
Starttyp:
⏹
Dienststatus: Beendet
Starttyp: Automatisch (nicht Manuell!) — damit der Spooler nach jedem Neustart automatisch startet und der Ricoh ICT verfügbar bleibt.
Aufgabe 5.1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Helpdesk-Ticket analysiert — Drucker Ricoh ICT nicht verfügbar
✅ Schritt 2: Ursache diagnostiziert: Dienst Druckwarteschlange (Spooler) gestoppt
✅ Schritt 3: Starttyp auf «Automatisch» gesetzt und Dienst gestartet
✅ Schritt 4: Drucker nach Neustart weiterhin betriebsbereit — Konfiguration validiert
✅ Schritt 1: Helpdesk-Ticket analysiert — Drucker Ricoh ICT nicht verfügbar
✅ Schritt 2: Ursache diagnostiziert: Dienst Druckwarteschlange (Spooler) gestoppt
✅ Schritt 3: Starttyp auf «Automatisch» gesetzt und Dienst gestartet
✅ Schritt 4: Drucker nach Neustart weiterhin betriebsbereit — Konfiguration validiert
Zeitbedarf: 5 + 30 + 10 = 45 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Helpdesk-Ticket systematisch analysiert und Fehlerdiagnose durchgeführt• Druckwarteschlange-Dienst (Print Spooler) als Ursache identifiziert
• Dienst über services.msc korrekt auf «Automatisch» konfiguriert und gestartet
• Dauerhaftigkeit der Lösung nach Neustart sichergestellt
• Problemlösung dokumentiert ohne unnötige Aktionen (keine Testseite)
Aufgabe 5.2 — PU11 Systemtechnik
Drucker über TCP/IP-Adresse installieren
Du arbeitest als Netzwerkverantwortlicher bei der Firma Bluescreen AG. Du installierst den Drucker RICOH-Empfang auf einem Windows 11 VMWare-Client über die IP-Adresse 10.14.23.51. Der Treiber wird manuell aus C:\RICOH geladen, der Drucker wird nicht freigegeben und es wird keine Testseite gedruckt.
📖 5 Min Einlesen
🔧 10 Min Arbeitsmittel einsetzen
📝 5 Min Script & Verständnis
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Auf VMWare-Maschine mit Windows 11 anmelden
2.Einstellungen öffnen (Win+I)
3.Bluetooth & Geräte → Drucker & Scanner
4.«Gerät hinzufügen» → «Manuell hinzufügen» → TCP/IP-Adresse
5.IP: 10.14.23.51, Anschlussname: 10.14.23.51, Gerätetyp: Generic Network Card
6.Treiber: C:\RICOH\V4 4.10\disk 1\r4600.inf → «RICOH PCL6 V4 UniversalDriver V4.10»
7.Druckername: RICOH-Empfang
8.Drucker nicht freigeben → Fertigstellen → KEINE Testseite drucken
🔧 Rolle: Netzwerkverantwortlicher
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: Windows 11 VMWare-Client
📄 Abgabe: Protokoll & Vertiefungsfragen
1
Drucker manuell über IP hinzufügen
▼
Win+I→Bluetooth & Geräte→Drucker & Scanner→Gerät hinzufügen→Manuell hinzufügen
Drucker über TCP/IP oder Hostname hinzufügen
✕
Gerätetyp:
Hostname oder IP-Adresse:
Anschlussname:
Drucker automatisch abfragen... ← NICHT aktivieren
Zusätzliche Anschlussinfos — Gerätetyp: Standard
Standard:
INF-Treiberpfad:
Treiber:
Druckername:
Drucker nicht freigeben ← auswählen
KEINE Testseite drucken!
Aufgabe 5.2 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Einstellungen → Drucker & Scanner → Manuell hinzufügen
✅ Schritt 2: TCP/IP-Gerät gewählt, IP 10.14.23.51 eingegeben
✅ Schritt 3: Generic Network Card als Gerätetyp gesetzt
✅ Schritt 4: RICOH-Treiber aus C:\RICOH\V4 4.10\disk 1\r4600.inf installiert
✅ Schritt 5: Drucker «RICOH-Empfang» benannt, nicht freigegeben
✅ Schritt 6: Installation abgeschlossen — keine Testseite gedruckt
✅ Schritt 1: Einstellungen → Drucker & Scanner → Manuell hinzufügen
✅ Schritt 2: TCP/IP-Gerät gewählt, IP 10.14.23.51 eingegeben
✅ Schritt 3: Generic Network Card als Gerätetyp gesetzt
✅ Schritt 4: RICOH-Treiber aus C:\RICOH\V4 4.10\disk 1\r4600.inf installiert
✅ Schritt 5: Drucker «RICOH-Empfang» benannt, nicht freigegeben
✅ Schritt 6: Installation abgeschlossen — keine Testseite gedruckt
Zeitbedarf: 5 + 10 + 5 = 20 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Drucker über TCP/IP-Port manuell installiert• INF-Treiberdatei aus lokalem Verzeichnis korrekt ausgewählt
• Druckername und Anschlussname fachgerecht konfiguriert
• Drucker bewusst nicht freigegeben (nur für eigenen Benutzer)
• Netzwerkdrucker-Installation ohne automatische Erkennung durchgeführt
Aufgabe 5.3 — PU11 Systemtechnik
Windows Defender konfigurieren
Du arbeitest als Systemadministrator bei der Firma Bluescreen AG. Der mobile Rechner YELLOW wird künftig in Fremdnetzwerken eingesetzt. Du konfigurierst den Windows Defender: Echtzeitschutz und Ransomware-Schutz aktivieren, sowie Ausschlüsse für C:\Perflogs und .log-Dateien einrichten.
📖 5 Min Einlesen
🛡️ 10 Min Schutz aktivieren
🚫 10 Min Ausschlüsse konfigurieren
✅ 5 Min Dokumentation & Validierung
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Am Computer YELLOW als Sysadmin anmelden
2.Windows Defender überprüfen: Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Windows-Sicherheit → Viren- und Bedrohungsschutz → Einstellungen verwalten
• Echtzeitschutz aktivieren
• Ransomware-Schutz (Überwachter Ordnerzugriff) aktivieren
3.Virenprüfungs-Ausschlüsse konfigurieren:
• Ordner C:\Perflogs ausschliessen
• Dateityp .log ausschliessen
4.Konfiguration überprüfen: Ausschlussregeln gespeichert, Echtzeit- und Ransomware-Schutz aktiv
🔧 Rolle: Systemadministrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW (mobil)
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Echtzeitschutz + Ransomware aktivieren + Ausschlüsse setzen
▼
Win+I→Datenschutz & Sicherheit→Windows-Sicherheit→Viren- und Bedrohungsschutz
⚙ Einstellungen für Viren- und Bedrohungsschutz verwalten
Echtzeitschutz
Erkennt und stoppt Schadsoftware in Echtzeit
Cloud-basierter Schutz
Schnellerer Schutz durch Cloud-Analyse
🔒 Ransomware-Schutz (Überwachter Ordnerzugriff)
Überwachter Ordnerzugriff
Schützt Dateien und Ordner vor unbefugten Änderungen
🚫 Ausschlüsse
Hinzugefügte Ausschlüsse:
📁
C:\Perflogs
Ordner-Ausschluss
📄
.log
Dateierweiterung-Ausschluss
Aufgabe 5.3 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Als Sysadmin auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: Echtzeitschutz und Ransomware-Schutz aktiviert
✅ Schritt 3: Ausschluss: Ordner C:\Perflogs hinzugefügt
✅ Schritt 4: Ausschluss: Dateityp .log hinzugefügt
✅ Schritt 5: Konfiguration validiert — alle Einstellungen korrekt gespeichert
✅ Schritt 1: Als Sysadmin auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: Echtzeitschutz und Ransomware-Schutz aktiviert
✅ Schritt 3: Ausschluss: Ordner C:\Perflogs hinzugefügt
✅ Schritt 4: Ausschluss: Dateityp .log hinzugefügt
✅ Schritt 5: Konfiguration validiert — alle Einstellungen korrekt gespeichert
Zeitbedarf: 5 + 10 + 10 + 5 = 30 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Windows Defender Sicherheitseinstellungen fachgerecht konfiguriert• Echtzeitschutz und Cloud-basierten Schutz überprüft und aktiviert
• Ransomware-Schutz (Überwachter Ordnerzugriff) eingeschaltet
• Ausschlussregeln für Ordner und Dateitypen korrekt eingerichtet
• Sicherheitskonfiguration für Einsatz in Fremdnetzwerken vorbereitet
Aufgabe 6.1 — PU11 Systemtechnik
Registry Autostart — Edge Browser für alle Benutzer
Du arbeitest als Administrator bei der Firma Bluescreen AG. Du richtest einen Autostart-Eintrag für Microsoft Edge in der Windows-Registry ein, der bei allen Benutzern greift. Du recherchierst eigenständig den Edge-Programmpfad, erstellst den Registry-Eintrag unter
HKLM\...\Run und testest mit Benutzer Sven.
📖 5 Min Einlesen
🔍 5 Min Edge-Pfad recherchieren
🔧 25 Min Registry bearbeiten
🧪 10 Min Test mit Sven
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Am Client YELLOW als Administrator anmelden (P@ssw0rd)
2.Edge-Programmpfad herausfinden: Verzeichnis bestimmen, verschiedene Wege dokumentieren
3.Registry öffnen (
regedit) → navigieren zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
4.Neuen Registrierungseintrag erstellen: Zeichenkette (REG_SZ), Name: Edge, Wert: vollständiger Pfad inkl. Programmaufruf
5.Als Benutzer Sven anmelden und prüfen, ob Edge automatisch startet
🔧 Rolle: Administrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Edge-Programmpfad herausfinden
▼
Bevor der Registry-Eintrag erstellt wird, muss der genaue Pfad zu msedge.exe bekannt sein.
Methode 1 — Eingabeaufforderung
Win+R→
cmd→Enter
C:\Windows\system32> where msedge
C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe
C:\Windows\system32> dir "C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"
Verzeichnis von C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application
28.03.2025 09:14 3.284.736 msedge.exe
Methode 2 — Verknüpfungseigenschaften
Verknüpfung
Allgemein
Sicherheit
Ziel:
"C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"
Ausführen in:
Pfad ohne Argumente:
"C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"2
Registry-Editor öffnen → Run-Schlüssel navigieren
▼
Win+R→
regedit→Enter
Computer
HKEY_CLASSES_ROOT
HKEY_CURRENT_USER
HKEY_LOCAL_MACHINE
SOFTWARE
Microsoft
Windows
CurrentVersion
📁Run ← hier klicken
📁RunOnce
NameTypDaten
(Standard)REG_SZ(Wert nicht festgelegt)
SecurityHealthREG_SZ%windir%\system32\SecurityHealthSystray.exe
HKEY_LOCAL_MACHINE (HKLM) = gilt für ALLE Benutzer des PC. HKEY_CURRENT_USER (HKCU) = nur aktueller Benutzer.
3
Neuen Zeichenfolgenwert «Edge» erstellen
▼
Rechtsklick auf leere Fläche rechts→
Neu→
Zeichenfolgenwert (REG_SZ)
📁Run
NameTypDaten
(Standard)REG_SZ(Wert nicht festgelegt)
SecurityHealthREG_SZ%windir%\system32\SecurityHealthSystray.exe
Edge ← NEU!
REG_SZ
"C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"
Zeichenfolge bearbeiten
✕
Wertname:
Wertdaten:
4
Test — Als Benutzer Sven anmelden → Edge startet automatisch
▼
👤
Sven
Anmelden → Edge Browser startet automatisch ✓
Nach der Anmeldung als Sven öffnet sich Microsoft Edge automatisch. Der HKLM-Run-Eintrag gilt für alle Benutzer.
Aufgabe 6.1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Als Administrator auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: Edge-Programmpfad recherchiert (where msedge / Verknüpfungseigenschaften)
✅ Schritt 3: Registry-Editor geöffnet → HKLM\...\CurrentVersion\Run navigiert
✅ Schritt 4: Neuer REG_SZ-Eintrag «Edge» mit vollständigem msedge.exe-Pfad erstellt
✅ Schritt 5: Mit Benutzer Sven getestet — Edge startet automatisch nach Anmeldung
✅ Schritt 1: Als Administrator auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: Edge-Programmpfad recherchiert (where msedge / Verknüpfungseigenschaften)
✅ Schritt 3: Registry-Editor geöffnet → HKLM\...\CurrentVersion\Run navigiert
✅ Schritt 4: Neuer REG_SZ-Eintrag «Edge» mit vollständigem msedge.exe-Pfad erstellt
✅ Schritt 5: Mit Benutzer Sven getestet — Edge startet automatisch nach Anmeldung
Zeitbedarf: 5 + 5 + 25 + 10 = 45 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Programmpfade in Windows eigenständig recherchiert (where-Befehl, Verknüpfungseigenschaften)• Registry-Editor (regedit) sicher bedient und zum Run-Schlüssel navigiert
• Unterschied HKLM (alle Benutzer) vs. HKCU (aktueller Benutzer) verstanden
• Autostart-Eintrag als REG_SZ-Zeichenkette korrekt erstellt
• Funktionalität mit Testbenutzer Sven validiert
Aufgabe 6.2 — PU11 Systemtechnik
BCDEDIT — Remoteereignisprotokollierung aktivieren
Du arbeitest als Administrator bei der Firma Bluescreen AG. Auf dem Client YELLOW verwendest du das BCDEDIT-Tool (Boot Configuration Data Edit), um den BCD-Eintrag für die Remoteereignisprotokollierung zu aktivieren. Du lernst die Funktionsweise des Tools, führst die Konfiguration durch und verifizierst den Erfolg.
📖 5 Min Einlesen
📚 10 Min BCDEDIT verstehen
🔧 10 Min BCD-Eintrag aktivieren
✅ 5 Min Überprüfung
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Am Client YELLOW als Administrator anmelden (P@ssw0rd)
2.BCDEDIT-Tool kennenlernen: Wozu dient es? Wie wird es aufgerufen?
3.PowerShell als Administrator starten: Rechtsklick Startmenü → Terminal (Administrator)
4.Funktionsweise verstehen:
Get-Help bcdedit oder bcdedit /?
5.BCD-Eintrag für Remoteereignisprotokollierung aktivieren
6.Überprüfen, ob die Änderung erfolgreich war
🔧 Rolle: Administrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ System: PC YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
PowerShell als Administrator starten
▼
Rechtsklick auf Startmenü→
Terminal (Administrator)
Windows PowerShell
Copyright (C) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Installieren Sie die neueste Version von PowerShell: https://aka.ms/PSWindows
PS C:\Windows\system32> _
Das gelbe
PS Präfix und Pfad C:\Windows\system32 zeigen Administratorrechte. UAC-Prompt vorher mit Ja bestätigen.2
BCDEDIT Hilfe aufrufen — Tool verstehen
▼
PS C:\Windows\system32> bcdedit /?
BCDEDIT — Tool zum Bearbeiten der Bootkonfigurationsdaten
Copyright (C) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
Befehle für die Eintragsoptionen:
/set Legt einen Eintragsoptionswert fest.
/enum Listet Einträge im Speicher auf.
/event Aktiviert/deaktiviert das Remote-Ereignisprotokoll.
/eventsettings Legt globale Remote-Ereignisprotokollierungsparameter fest.
BCDEDIT = Boot Configuration Data Edit Tool. Verwaltet Booteinträge, Bootmenü, Debugeinstellungen und Ereignisprotokollierung beim Systemstart.
3
Aktuellen BCD-Status prüfen
▼
PS C:\Windows\system32> bcdedit /enum
Windows-Startladeprogramm
——————————————————
Bezeichner {default}
Gerät partition=C:
Pfad \windows\system32\winload.efi
Beschreibung Windows 11
Gebietsschema de-CH
Recoveryenabled Ja
eventsettings (nicht gesetzt) ← noch nicht aktiv!
4
Remoteereignisprotokollierung aktivieren — 2 Befehle
▼
▶ Schritt 1: Ereigniseinstellung auf Netzwerk setzen
PS C:\Windows\system32> bcdedit /set eventsettings network
Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen.
▶ Schritt 2: Remote-Ereignisprotokollierung einschalten
PS C:\Windows\system32> bcdedit /event on
Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen.
5
Änderung verifizieren — Erfolgskontrolle
▼
PS C:\Windows\system32> bcdedit /enum
Windows-Startladeprogramm
——————————————————
Bezeichner {default}
Gerät partition=C:
Beschreibung Windows 11
Recoveryenabled Ja
eventsettings network ✓ ← jetzt aktiv!
event Ja ✓ ← eingeschaltet!
eventsettings: network und event: Ja erscheinen beide → Konfiguration erfolgreich abgeschlossen!
Aufgabe 6.2 abgeschlossen — Bluescreen AG
Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Als Administrator auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: BCDEDIT-Tool verstanden (bcdedit /? und Get-Help)
✅ Schritt 3: PowerShell als Administrator gestartet
✅ Schritt 4: Aktuellen BCD-Status geprüft (bcdedit /enum)
✅ Schritt 5: Remoteereignisprotokollierung aktiviert (eventsettings network + event on)
✅ Schritt 6: Änderung verifiziert — eventsettings: network, event: Ja
✅ Schritt 1: Als Administrator auf PC YELLOW angemeldet
✅ Schritt 2: BCDEDIT-Tool verstanden (bcdedit /? und Get-Help)
✅ Schritt 3: PowerShell als Administrator gestartet
✅ Schritt 4: Aktuellen BCD-Status geprüft (bcdedit /enum)
✅ Schritt 5: Remoteereignisprotokollierung aktiviert (eventsettings network + event on)
✅ Schritt 6: Änderung verifiziert — eventsettings: network, event: Ja
Zeitbedarf: 5 + 10 + 10 + 5 = 30 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• BCDEDIT-Tool (Boot Configuration Data Edit) Funktionsweise verstanden• PowerShell als Administrator gestartet und BCD-Befehle ausgeführt
• Bootkonfigurationsdatenspeicher mit bcdedit /enum ausgelesen
• Remoteereignisprotokollierung mit bcdedit /set und /event aktiviert
• Konfigurationsänderung erfolgreich verifiziert
Aufgabe 6.3 — PU11 Systemtechnik
Robocopy — Automatisches Backup bei Benutzerabmeldung
📖 10 Min Einlesen
🔧 30 Min Umsetzung & Unterlagen
⚙️ 20 Min Aufgabenplanung
Firma Bluescreen AG — Sie sind der Netzwerkverantwortliche. Ihr Vorgesetzter hat den Auftrag gegeben, dass beim Abmelden von Benutzern automatisch ein Backup aller Daten vom Laufwerk Marketing (F:\) auf das Laufwerk Sicherung (E:\) erstellt werden soll. Nach der Sicherung sollen die Daten im Laufwerk Marketing (F:\) gelöscht werden. Dies soll durch einen Batch-Job erfolgen, der über die Aufgabenplanung ausgeführt wird. Protokollieren Sie alle Arbeitsschritte, Fehlersituationen und deren Behebung.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU11)
1.Erstellen Sie eine Batch-Datei
Backup.cmd: Robocopy sichert alle Daten von F:\ nach E:\ — danach F:\Data löschen.
2.Testen Sie den Batch-Job manuell, um sicherzustellen, dass er korrekt funktioniert.
3.Konfigurieren Sie die Aufgabenplanung, um den Batch-Job automatisch bei Abmeldung auszuführen.
4.Überprüfen Sie die korrekte Einrichtung und testen Sie den automatischen Ablauf.
💼 Rolle: Netzwerkverantwortlicher
🏢 Firma: Bluescreen AG
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte
Prozessablauf
📁
F:\ Marketing
Quelle (Daten)
→
⚙
Robocopy /E
Kopiert alles
→
💾
E:\ Sicherung
Ziel (Backup)
→
🗑
F:\ leeren
Cleanup
Trigger: Bei Benutzerabmeldung → Aufgabenplanung startet
C:\Scripts\Backup.cmd als SYSTEM mit höchsten Privilegien.1
Voraussetzungen — Laufwerke E:\ und F:\ vorbereiten
▼
Bevor Robocopy funktioniert, müssen die Ziellaufwerke E:\ (Sicherung) und F:\ (Marketing) existieren. Diese werden in der Datenträgerverwaltung erstellt.
Win+X→
Datenträgerverwaltung
Aktion
Ansicht
?
VolumeLayoutTypDateisystemStatus
(C:) System-w11EinfachEinfachNTFSFehlerfrei (Start)
(D:) DatenEinfachEinfachNTFSFehlerfrei
(E:) Sicherung ← NEUEinfachEinfachNTFSFehlerfrei
(F:) Marketing ← NEUEinfachEinfachNTFSFehlerfrei
Datenträger 1 — 20,00 GB — Zusätzliche Festplatte (für Backup)
Datenträger 1
20,00 GB
Online
20,00 GB
Online
Neue Festplatte in VMware hinzufügen (falls nötig)
VM ausschalten→
Edit virtual machine settings→
Add → Hard Disk → 20 GB→
VM starten
Nach dem Hinzufügen: In der Datenträgerverwaltung erscheint die neue Disk als «Nicht initialisiert». Rechtsklick → Datenträgerinitialisierung (GPT) → dann 2 Volumes (E: und F:) erstellen.
Laufwerke über CMD prüfen
C:\Windows\system32> wmic logicaldisk get name,volumename,freespace,size /format:list
Name=C:
VolumeName=System-w11
Size=64424509440
Name=D:
VolumeName=Daten
Name=E:
VolumeName=Sicherung
Size=10737418240
Name=F:
VolumeName=Marketing
Size=10737418240
E:\ und F:\ erscheinen mit NTFS und je 10 GB → Voraussetzung erfüllt!
2
Testdaten auf F:\ (Marketing) erstellen
▼
Bevor das Backup getestet wird, werden Testdateien auf dem Marketing-Laufwerk erstellt — so kann die Kopie verifiziert werden.
Methode 1 — Testdateien per Terminal anlegen
▶ Ordnerstruktur auf F:\ anlegen
C:\Windows\system32> mkdir F:\Berichte F:\Praesentationen F:\Kontakte
▶ Testdateien erzeugen (mit fsutil für realistische Grössen)
C:\Windows\system32> fsutil file createnew F:\Berichte\Bericht_Q1_2025.xlsx 2384512
Datei F:\Berichte\Bericht_Q1_2025.xlsx wird erstellt
C:\Windows\system32> fsutil file createnew F:\Praesentationen\Praesentation_April.pptx 5120000
Datei F:\Praesentationen\Praesentation_April.pptx wird erstellt
C:\Windows\system32> fsutil file createnew F:\Kontakte\Kontakte_2025.docx 812032
Datei F:\Kontakte\Kontakte_2025.docx wird erstellt
▶ Überprüfen was auf F:\ liegt
C:\Windows\system32> dir F:\ /s /b
F:\Berichte
F:\Kontakte
F:\Praesentationen
F:\Berichte\Bericht_Q1_2025.xlsx
F:\Kontakte\Kontakte_2025.docx
F:\Praesentationen\Praesentation_April.pptx
Methode 2 — Dateien manuell per Explorer kopieren
Startseite
Freigeben
Ansicht
←→↑
Dieser PC›F:\ (Marketing)
NameGrösseGeändert am
📁 Berichte31.03.2025
📁 Kontakte31.03.2025
📁 Praesentationen31.03.2025
3 Ordner, 3 Dateien — 8,3 MB
fsutilErstellt Dummy-Dateien mit exakter Grösse (Bytes) — nützlich zum Testen
dir /s /bZeigt alle Dateien rekursiv im Kurzformat (nur Pfade)
mkdirErstellt Ordner — mehrere auf einmal möglich mit Leerzeichen
3
C:\Scripts\ Ordner erstellen & Backup.cmd schreiben
▼
Schritt 3a — Scripts-Ordner anlegen
C:\Windows\system32> mkdir C:\Scripts
C:\Windows\system32> dir C:\Scripts
Verzeichnis von C:\Scripts
31.03.2025 17:10 <DIR> .
31.03.2025 17:10 <DIR> ..
0 Datei(en) 0 Bytes
Schritt 3b — Backup.cmd im Editor schreiben
Win+R→
notepad→
Inhalt eingeben→
Speichern als C:\Scripts\Backup.cmd
Beim Speichern: Dateityp auf «Alle Dateien (*.*)» stellen, sonst wird .txt angehängt und der Job funktioniert nicht!
Datei
Bearbeiten
Ansicht
Zeile 1, Spalte 1
@echo off
robocopy F:\ E:\ /E
rd /S /Q F:\Data
Speichern unter… (wichtig: Dateityp!)
Speichern unter
✕
Speicherort:
Dateiname:
Dateityp:
Codierung:
!
Dateityp → Alle Dateien (*.*)
Wenn «Textdateien (*.txt)» gewählt bleibt, speichert Windows die Datei als
Backup.cmd.txt — die dann NICHT ausgeführt wird!4
Robocopy Parameter-Referenz — Was machen die Schalter?
▼
Robocopy = Robust File Copy. Ein Windows-Bordmittel, das xcopy und copy ersetzt. Besonders für Netzwerk- und Backup-Aufgaben geeignet.
Syntax
▶ Allgemeine Syntax
robocopy <Quelle> <Ziel> [Datei(en)] [Optionen]
▶ Unser Befehl aufgeschlüsselt:
robocopy F:\ E:\ /E
↑ ↑ ↑
Quelle Ziel Optionen
Verwendete Befehle im Detail
Weitere nützliche Robocopy-Schalter
Robocopy Exit-Codes verstehen
Exit-Codes 0–3 sind Erfolg. Ab Code 8 liegt ein echter Fehler vor. In Batch-Dateien:
if %errorlevel% GEQ 8 echo FEHLER!5
Batch-Job manuell testen — Schritt für Schritt
▼
Bevor der Job automatisiert wird, testen wir ihn manuell um Fehler sofort zu erkennen.
Schritt 5a — Robocopy einzeln testen (ohne Batch)
▶ Zuerst: Robocopy alleine ausführen (ohne Batch-Datei)
C:\Windows\system32> robocopy F:\ E:\ /E
——————————————————————————————
ROBOCOPY Robustes Dateikopieren für Windows Version 10.0
——————————————————————————————
Gestartet: Montag, 31. März 2025 17:30:15
Quelle : F:\
Ziel : E:\
Dateien : *.*
Optionen : *.* /S /E /R:1000000 /W:30
Neue Datei 2.384.512 Bericht_Q1_2025.xlsx
Neue Datei 5.120.000 Praesentation_April.pptx
Neue Datei 812.032 Kontakte_2025.docx
——————————————————————————————
Gesamt Kopiert Übersp. Diskrepanz FEHLER Extras
Verzeichn.: 4 4 0 0 0 0
Dateien : 3 3 0 0 0 0
Bytes : 8.316.544 8.316.544 0 0 0 0
Geschwindigkeit: 3.201.553 Bytes/Sek.
Geschwindigkeit: 183.159 Bytes/Sek.
Beendet: Montag, 31. März 2025 17:30:17
Schritt 5b — Prüfen ob Dateien auf E:\ angekommen sind
C:\Windows\system32> dir E:\ /s
Verzeichnis von E:\
31.03.2025 17:30 <DIR> Berichte
31.03.2025 17:30 <DIR> Kontakte
31.03.2025 17:30 <DIR> Praesentationen
Verzeichnis von E:\Berichte
31.03.2025 17:30 2.384.512 Bericht_Q1_2025.xlsx
Verzeichnis von E:\Kontakte
31.03.2025 17:30 812.032 Kontakte_2025.docx
Verzeichnis von E:\Praesentationen
31.03.2025 17:30 5.120.000 Praesentation_April.pptx
3 Datei(en), 8.316.544 Bytes
Schritt 5c — Komplette Backup.cmd ausführen (inkl. Löschen)
Rechtsklick auf C:\Scripts\Backup.cmd→
Als Administrator ausführen
——————————————————
ROBOCOPY Robustes Dateikopieren für Windows Version 10.0
——————————————————
Quelle : F:\
Ziel : E:\
Optionen : /E
Neue Datei 2.384.512 Bericht_Q1_2025.xlsx
Neue Datei 5.120.000 Praesentation_April.pptx
Neue Datei 812.032 Kontakte_2025.docx
Kopiert : 4 3 8.316.544
Fehler : 0 0 0
Backup abgeschlossen: 31.03.2025 17:45:22
C:\Scripts> rd /S /Q F:\Data
F:\Data wurde entfernt ✓
Schritt 5d — Prüfen ob F:\Data gelöscht wurde
C:\Windows\system32> dir F:\
Verzeichnis von F:\
31.03.2025 17:45 <DIR> .
31.03.2025 17:45 <DIR> ..
0 Datei(en) 0 Bytes
0 Verzeichnis(se) ← Data-Ordner gelöscht ✓
3 Dateien auf E:\ gesichert. F:\Data wurde komplett entfernt. Manueller Test bestanden!
6
Aufgabenplanung öffnen — Neue Aufgabe erstellen
▼
Win+R→
taskschd.msc→Enter
Verwende «Aufgabe erstellen...» (NICHT «Einfache Aufgabe erstellen»!) — nur die erweiterte Variante hat den Trigger «Bei Abmeldung».
Aktion
Ansicht
?
▼ Aufgabenplanung (Lokal)
📁 Aufgabenplanungsbibl...
📁 Microsoft
Name
Status
Trigger
📋 Marketing Backup ← NEU
Bereit
Bei Abmeldung
Aktion: C:\Scripts\Backup.cmd
Als: SYSTEM — Höchste Privilegien ✓
Rechtsklick auf Aufgabenplanungsbibliothek→
Aufgabe erstellen... (NICHT Einfache Aufgabe!)
7
Aufgabe konfigurieren — 3 Tabs durchgehen
▼
Tab 1: Allgemein
Allgemein
Trigger
Aktionen
Bedingungen
Einstellungen
Name:
Beschreibung:
Ausführen als:
Sicherheitsoptionen:
Mit höchsten Privilegien ausführen ✓
→ Unabhängig davon, ob der Benutzer angemeldet ist
Tab 2: Trigger — Bei Abmeldung
Neuer Trigger
✕
Aufgabe beginnen:
Beliebiger Benutzer
Bestimmter Benutzer...
💡 Trigger «Bei Abmeldung» ist nur bei Aufgabe erstellen verfügbar, NICHT bei «Einfache Aufgabe»!
Tab 3: Aktionen — Programm starten
Neue Aktion — Programm starten
✕
Aktion:
Programm/Skript:
Argumente (optional):
Starten in (optional):
Das Feld «Starten in» ist wichtig wenn die Batch-Datei relative Pfade verwendet. In unserem Fall optional, schadet aber nicht.
8
Ergebnis prüfen — Explorer nach automatischem Backup
▼
Um den Trigger zu testen: Melde dich ab (Win → Abmelden) und melde dich wieder an. Danach prüfe E:\ und F:\.
E:\ (Sicherung) — nach automatischem Backup
Startseite
Freigeben
Ansicht
←→↑
Dieser PC›E:\ (Sicherung)
NameGrösseGeändert am
📁 Berichte31.03.2025
📁 Kontakte31.03.2025
📁 Praesentationen31.03.2025
✓ 3 Ordner, 3 Dateien — Backup erfolgreich!
F:\ (Marketing) — nach automatischem Backup
Startseite
Freigeben
Ansicht
←→↑
Dieser PC›F:\ (Marketing)
Dieser Ordner ist leer.
✓ F:\Data wurde erfolgreich gelöscht
Aufgabenplanung — Letztes Ergebnis
PS C:\Windows\system32> Get-ScheduledTask -TaskName "Marketing Backup" | Get-ScheduledTaskInfo
LastRunTime : 31.03.2025 17:52:01
LastTaskResult : 0 ← Erfolg!
NextRunTime : (Bei nächster Abmeldung)
NumberOfMissedRuns: 0
Alle Dateien von F:\ sind auf E:\ gesichert. F:\ ist leer. Aufgabenplanung zeigt LastTaskResult: 0 (Erfolg).
9
Typische Fehler & Troubleshooting
▼
Fehler 1: Laufwerk nicht erreichbar
C:\Windows\system32> robocopy F:\ E:\ /E
ERROR : Das System kann den angegebenen Pfad nicht finden.
ERROR : Robocopy kann den Pfad nicht finden — F:\
Exit Code: 16 (Schwerer Fehler)
Lösung: Prüfe ob Laufwerk F:\ in der Datenträgerverwaltung existiert und online ist. In VMware: Festplatte muss verbunden sein.
Fehler 2: Zugriff verweigert
C:\Windows\system32> robocopy F:\ E:\ /E
ERROR 5 (0x00000005) Zugriff verweigert.
Wiederholung... Warten 30 Sekunden
Lösung: CMD als Administrator ausführen. In der Aufgabenplanung: Als SYSTEM mit höchsten Privilegien ausführen.
Fehler 3: Batch-Datei wird nicht ausgeführt
C:\Windows\system32> dir C:\Scripts\
31.03.2025 17:10 458 Backup.cmd.txt
^^^ .txt Endung — FALSCH!
Lösung: Datei wurde mit Dateityp «Textdateien» gespeichert. Umbenennen:
ren Backup.cmd.txt Backup.cmd oder erneut speichern mit «Alle Dateien».✓ Checkliste Erfolg
✓ E:\ enthält alle Dateien/Ordner
✓ F:\ ist komplett leer
✓ Aufgabenplanung: Status «Bereit»
✓ LastTaskResult = 0
✓ F:\ ist komplett leer
✓ Aufgabenplanung: Status «Bereit»
✓ LastTaskResult = 0
❌ Häufige Probleme
❌ .cmd.txt statt .cmd gespeichert
❌ Nicht als Administrator ausgeführt
❌ Laufwerksbuchstabe falsch
❌ «Einfache Aufgabe» statt «Aufgabe erstellen»
❌ Trigger: Bei Anmeldung statt Abmeldung
❌ Nicht als Administrator ausgeführt
❌ Laufwerksbuchstabe falsch
❌ «Einfache Aufgabe» statt «Aufgabe erstellen»
❌ Trigger: Bei Anmeldung statt Abmeldung
Aufgabe 6.3 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Netzwerkverantwortlicher — Zusammenfassung:
✓ Schritt 1: Laufwerke E:\ (Sicherung) und F:\ (Marketing) eingerichtet
✓ Schritt 2: Testdaten auf F:\ erstellt und Robocopy manuell getestet
✓ Schritt 3: Backup.cmd erstellt unter C:\Scripts\ — Robocopy kopiert F:\ nach E:\ mit
✓ Schritt 4: F:\Data wird nach dem Backup automatisch gelöscht mit
✓ Schritt 5: Aufgabenplanung: Trigger «Bei Abmeldung» — als SYSTEM mit höchsten Privilegien
✓ Schritt 6: Fehlersituationen dokumentiert und Troubleshooting durchgeführt
✓ Schritt 1: Laufwerke E:\ (Sicherung) und F:\ (Marketing) eingerichtet
✓ Schritt 2: Testdaten auf F:\ erstellt und Robocopy manuell getestet
✓ Schritt 3: Backup.cmd erstellt unter C:\Scripts\ — Robocopy kopiert F:\ nach E:\ mit
/E✓ Schritt 4: F:\Data wird nach dem Backup automatisch gelöscht mit
rd /S /Q✓ Schritt 5: Aufgabenplanung: Trigger «Bei Abmeldung» — als SYSTEM mit höchsten Privilegien
✓ Schritt 6: Fehlersituationen dokumentiert und Troubleshooting durchgeführt
Zeitbedarf: 10 Min Einlesen + 30 Min Umsetzung + 20 Min Aufgabenplanung = 60 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Robocopy-Befehle mit Parameter /E fachgerecht eingesetzt• Batch-Datei (Backup.cmd) für automatisierte Datensicherung erstellt
• Aufgabenplanung (taskschd.msc) mit Trigger «Bei Abmeldung» konfiguriert
• Sicherungskonzept F:\(Marketing) → E:\(Sicherung) umgesetzt und getestet
• Fehlersituationen dokumentiert und Troubleshooting durchgeführt
PU12 Aufgabe 1 — SWS/PU12 Users & Resources
Verschlüsselung mit EFS (Encrypting File System)
Als Netzwerkverantwortlicher der Firma Bluescreen AG den Datenschutz auf Peer-to-Peer-Clients erhöhen. Ordner
C:\data auf Rechner YELLOW mit EFS verschlüsseln, Zertifikat für Lara exportieren/importieren und Zugriff für mehrere Benutzer einrichten.Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.Als Sven anmelden → Ordner
C:\data inkl. Unterordner mit EFS verschlüsseln
2.Public-Key für Lara nach C:\Zertifikate\Lara-Zert exportieren (Private Key mit PW: Ict2024!)
3.Als Lara anmelden → Zertifikat von C:\Zertifikate\Lara-Zert importieren
4.C:\data\ICT.txt öffnen und prüfen ob lesbar
5.Screenshot der geöffneten Datei als ICT.jpg auf Laras Desktop speichern
6.ICT2.txt in C:\data erstellen → mit Zertifikat von Lara UND Sven verschlüsseln
7.Als Sven anmelden → testen ob ICT2.txt einsehbar ist
🔧 Rolle: Netzwerkverantwortlicher
🏢 Firma: Bluescreen AG
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Als Sven anmelden & C:\data mit EFS verschlüsseln
▼
Melde dich mit Benutzer Sven an — Passwort: Qwertz123$
Explorer öffnen→
C:\data→
Rechtsklick auf Ordner→
Eigenschaften→
Allgemein → Erweitert...→
☑ Inhalt verschlüsseln...
Erweiterte Attribute
Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen ✓
☐ Inhalt komprimieren, um Speicherplatz zu sparen
Diese Änderung gilt nur für diesen Ordner oder auch für alle Unterordner und Dateien?
Nach OK werden alle Dateien in C:\data grün angezeigt — das bedeutet EFS-Verschlüsselung ist aktiv!
2
Zertifikat für Lara exportieren → C:\Zertifikate\Lara-Zert.pfx
▼
Noch als Sven angemeldet. Wir exportieren Svens EFS-Zertifikat, damit Lara es importieren kann.
Startmenü→
Suche: certmgr→
Eigene Zertifikate → Zertifikate→
Rechtsklick auf Sven-Zertifikat→
Alle Aufgaben → Exportieren...
Möchten Sie mit dem Zertifikat auch den privaten Schlüssel exportieren?
Format:
● Privater Informationsaustausch — PKCS #12 (.PFX) ← AUSWÄHLEN!
Kennwort:
Kennwort:
Kennwort bestätigen:
Verschlüsselung:TripleDES-SHA1
Dateiname:
Die Datei
C:\Zertifikate\Lara-Zert.pfx wird erstellt. Kennwort: Ict2024!3
Als Lara anmelden & Zertifikat importieren
▼
Abmelden von Sven → Als Lara anmelden (PW: Qwertz123$)
Startmenü→
Suche: certmgr→
Rechtsklick auf Eigene Zertifikate→
Alle Aufgaben → Importieren...
Zu importierende Datei:
Kennwort für privaten Schlüssel:
Alle erweiterten Eigenschaften mit einbeziehen
Zertifikatspeicher:
● Zertifikatspeicher automatisch auswählen ← SO LASSEN
Erfolgsmeldung erscheint: "Der Importvorgang wurde erfolgreich abgeschlossen." — Lara hat jetzt das EFS-Zertifikat.
4
C:\data\ICT.txt öffnen & Screenshot erstellen
▼
Explorer→
C:\data→
ICT.txt doppelklicken
Datei
Bearbeiten
Ansicht
Dies ist nur für Berechtigte bestimmt.
Snipping Tool öffnen (Win+Shift+S) → Screenshot der geöffneten Datei → Speichern als ICT.jpg auf dem Desktop von Lara
Win+Shift+S→
Bereich auswählen→
Speichern unter: Desktop\ICT.jpg
5
ICT2.txt erstellen & mit Zertifikat von Lara UND Sven verschlüsseln
▼
Noch als Lara angemeldet. Neue Datei in C:\data erstellen und für beide Benutzer zugänglich machen.
C:\data→
Neue Textdatei → ICT2.txt→
Rechtsklick → Eigenschaften→
Allgemein → Erweitert→
☑ Inhalt verschlüsseln→
Details
Benutzer mit Zugriff auf diese Datei:
Lara(Lara@YELLOW)
Zertifikatfingerab...
Sven(Sven@YELLOW) ← HINZUFÜGEN!
72EC D03D CA...
→ Sven auswählen → OK klicken
ICT2.txt ist jetzt mit dem Zertifikat von Lara UND Sven verschlüsselt — beide können die Datei öffnen!
6
Testen: Als Sven anmelden und ICT2.txt öffnen
▼
Abmelden von Lara→
Anmelden als Sven→
C:\data→
ICT2.txt öffnen → Inhalt sichtbar ✓
Datei
Bearbeiten
Dies ist nur für Lara und Sven bestimmt.
Aufgabe 1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Netzwerkverantwortlicher — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: C:\data mit EFS verschlüsselt (grüne Dateinamen)
✅ Schritt 2: Zertifikat als Lara-Zert.pfx nach C:\Zertifikate exportiert (PW: Ict2024!)
✅ Schritt 3: Lara hat Zertifikat importiert und kann ICT.txt lesen
✅ Schritt 4: Screenshot als ICT.jpg auf Laras Desktop gespeichert
✅ Schritt 5: ICT2.txt mit Zertifikat von Lara UND Sven verschlüsselt
✅ Schritt 6: Sven kann ICT2.txt erfolgreich öffnen — Test bestanden
✅ Schritt 1: C:\data mit EFS verschlüsselt (grüne Dateinamen)
✅ Schritt 2: Zertifikat als Lara-Zert.pfx nach C:\Zertifikate exportiert (PW: Ict2024!)
✅ Schritt 3: Lara hat Zertifikat importiert und kann ICT.txt lesen
✅ Schritt 4: Screenshot als ICT.jpg auf Laras Desktop gespeichert
✅ Schritt 5: ICT2.txt mit Zertifikat von Lara UND Sven verschlüsselt
✅ Schritt 6: Sven kann ICT2.txt erfolgreich öffnen — Test bestanden
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 20 Min Umsetzung = 25 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• EFS-Verschlüsselung auf Ordner und Dateien angewendet• Zertifikat mit Private Key exportiert (PKCS #12 / .PFX Format)
• Zertifikat bei anderem Benutzer importiert
• Dateizugriff für mehrere Benutzer mit EFS-Zertifikaten eingerichtet
• Verschlüsselung zwischen Benutzern getestet und verifiziert
PU12 Aufgabe 1.1 — SWS/PU12 Users & Resources
Laufwerksverschlüsselung mit BitLocker
Als Netzwerkverantwortlicher der Firma Bluescreen AG das Laufwerk E: mit sensitiven Unternehmensdaten auf Rechner YELLOW vollständig mit BitLocker verschlüsseln und den Wiederherstellungsschlüssel sicher in
C:\Sicherung ablegen.Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.Als Sysadmin anmelden → BitLocker-Laufwerksverschlüsselung öffnen → gesamtes Laufwerk E: verschlüsseln
2.Kennwort-Variante wählen → Kennwort: Ict!2024
3.Ordner
C:\Sicherung erstellen → Wiederherstellungsschlüssel mit Originalnamen dort speichern
4.Überprüfen ob Laufwerk E: verschlüsselt und Schlüssel in C:\Sicherung korrekt abgelegt
🔧 Rolle: Netzwerkverantwortlicher
🏢 Firma: Bluescreen AG
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Als Sysadmin anmelden & BitLocker öffnen
▼
Als Sysadmin anmelden — BitLocker benötigt Administratorrechte!
Explorer öffnen→
Dieser PC→
Rechtsklick auf Laufwerk E:→
BitLocker aktivieren
Methode zum Entsperren des Laufwerks auswählen
Kennwort eingeben:
Kennwort erneut eingeben:
☐ Smartcard zum Entsperren des Laufwerks verwenden
2
Wiederherstellungsschlüssel in C:\Sicherung speichern
▼
Zuerst den Ordner
C:\Sicherung erstellen, bevor du den Schlüssel speicherst!
Explorer→
C:\ → Neuer Ordner → "Sicherung"
Wie soll der Wiederherstellungsschlüssel gesichert werden?
→ In Microsoft-Konto speichern
→ Auf USB-Speicherstick speichern
→ In Datei speichern ← AUSWÄHLEN!
→ Wiederherstellungsschlüssel drucken
Startseite
←→
Dieser PC›Lokaler Datenträger (C:)›Sicherung
(Ordner ist leer — hier wird die Datei gespeichert)
Dateiname:
BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel D0A1A693-2D82-454F-8A03-...
Dateiname nicht ändern — Originalnamen behalten! BitLocker generiert automatisch einen eindeutigen Namen.
3
Verschlüsselungsmodus & Umfang auswählen → Starten
▼
Wie viel Speicherplatz soll verschlüsselt werden?
○ Nur verwendeten Speicherplatz verschlüsseln (schneller)
● Gesamtes Laufwerk verschlüsseln ← AUSWÄHLEN! (optimal für bereits verwendete Laufwerke)
Verschlüsselungsmodus auswählen
● Neuer Verschlüsselungsmodus (XTS-AES) ← AUSWÄHLEN! (beste Wahl für Festplatten)
○ Kompatibler Modus (für Wechseldatenträger geeignet)
Die Verschlüsselung des gesamten Laufwerks kann einige Minuten dauern. Den Fortschrittsbalken beobachten und warten bis "Die Verschlüsselung von E: ist abgeschlossen" erscheint.
4
Überprüfung: BitLocker aktiv & Schlüssel in C:\Sicherung
▼
Startseite
Freigeben
Ansicht
Geräte und Laufwerke
💾 Lokaler Datenträger (C:)
9,53 GB frei von 32,2 GB
🔒 wichtige Daten (E:)
6,73 GB frei ✓ BitLocker ON
←
Dieser PC›C:›Sicherung
NameTypGrösse
📄 BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel D0A1...
Textdokument
2 KB ✓
Aufgabe 1.1 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Netzwerkverantwortlicher — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: BitLocker auf Laufwerk E: aktiviert (Kennwort-Variante)
✅ Schritt 2: Kennwort Ict!2024 gesetzt
✅ Schritt 3: Wiederherstellungsschlüssel mit Originalnamen in C:\Sicherung gespeichert
✅ Schritt 4: Gesamtes Laufwerk mit XTS-AES verschlüsselt — Schloss-Symbol bestätigt
✅ Schritt 1: BitLocker auf Laufwerk E: aktiviert (Kennwort-Variante)
✅ Schritt 2: Kennwort Ict!2024 gesetzt
✅ Schritt 3: Wiederherstellungsschlüssel mit Originalnamen in C:\Sicherung gespeichert
✅ Schritt 4: Gesamtes Laufwerk mit XTS-AES verschlüsselt — Schloss-Symbol bestätigt
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 20 Min Arbeitsmittel + 15 Min Verschlüsselung = 40 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• BitLocker-Laufwerksverschlüsselung aktiviert und konfiguriert• Kennwort-basierte Entsperrung eingerichtet
• Wiederherstellungsschlüssel sicher abgelegt
• Verschlüsselungsmodus XTS-AES für interne Laufwerke gewählt
• Erfolgreiche Verschlüsselung überprüft und dokumentiert
PU12 Aufgabe 2 — SWS/PU12 Users & Resources
Virenschutz mit SuperantiSpyware
Auf dem Windows 10 VMWare-Client Virus Client das vorinstallierte Tool SuperantiSpyware einsetzen, um Viren zu finden und zu entfernen. Anschliessend einen Ransom-Angriff erleben und die einzige Rettungsmöglichkeit kennenlernen.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.SuperantiSpyware starten → kompletter Scan konfigurieren und durchführen
2.Ergebnisse analysieren → Wurmviren/Bedrohungen notieren → gefundene Bedrohungen löschen oder isolieren
3.Computer neu starten → als Sysadmin anmelden → erneut scannen → Resultate kontrollieren
4.Demo Ransom-Angriff: Snapshot «nach Ransom-Angriff» laden → erleben dass System komplett verschlüsselt ist → Snapshot «nach diversen Surf-Aktionen» wiederherstellen
🔧 Rolle: IT-Supporter
🖥 Client: Virus Client (Win 10 VMWare)
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
SuperantiSpyware starten & kompletten Scan durchführen
▼
Melde dich am Virus Client (Windows 10 VMWare) an. SuperantiSpyware ist bereits vorinstalliert.
SuperantiSpyware starten→
Scan-Modus wählen→
Kompletter Scan ← AUSWÄHLEN!→
Scan starten
SUPERAntiSpyware
Free Edition — Virus Client
🔍
Schneller Scan
🛡
Kompletter Scan ✓
⚙
Benutzerdefiniert
Kompletter Scan wird durchgeführt...
Gescannte Objekte: 142'387
Bedrohungen gefunden: 7
Aktuell: C:\Windows\System32\...
Vergangene Zeit: 04:23
Der komplette Scan kann einige Minuten dauern. Warte bis der Scan abgeschlossen ist.
2
Ergebnisse überprüfen & Bedrohungen entfernen
▼
Scan-Ergebnisse analysieren→
Wurmviren / Bedrohungen notieren→
Gefundene Bedrohungen löschen oder isolieren
⚠ 7 Bedrohungen gefunden!
Gescannt: 248'512 Objekte | Dauer: 08:47
Gefundene Bedrohungen:
Trojan.Agent/Gen-FrauderHoch
Worm.Win32/Conficker.BHoch
Adware.Tracking/CookieMittel
Adware.Tracking/CookieMittel
PUP.FakeAlert/SecurityToolHoch
Spyware.KeyLogger/GenHoch
Trojan.Downloader/AgentHoch
Notiere dir, welche Bedrohungstypen gefunden wurden (Wurmviren, Trojaner, Adware etc.). Dann Alle entfernen klicken.
3
Überprüfung — Erneuter Scan nach Bereinigung
▼
Computer neu starten→
Als Sysadmin anmelden→
SuperantiSpyware erneut starten→
Nochmals scannen → Resultate kontrollieren
✅
System ist sauber!
0 Bedrohungen gefunden | 248'512 Objekte gescannt
Keine weiteren Massnahmen erforderlich.
Nach der Bereinigung sollten keine weiteren Bedrohungen mehr gefunden werden. System ist sauber!
4
Demo Ransom-Angriff erleben
▼
Setze den Virus-Client auf den Snapshot „nach Ransom-Angriff"
Warnfenster schliessen→
Diverse Programme starten versuchen→
System ist komplett verschlüsselt!
🔒💀🔒
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Das gesamte System ist verschlüsselt! Kein Programm ist mehr startbar. Die einzige Lösung: einen funktionierenden, nicht verschlüsselten Backup nutzen.
Dieses System wird aus Sicherheitsgründen nicht für den Download freigegeben.
Snapshot „nach diversen Surf-Aktionen" wieder laden ← System wiederherstellen
Aufgabe 2 abgeschlossen — Virenschutz
Auftrag IT-Supporter — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: SuperantiSpyware gestartet und kompletten Scan durchgeführt
✅ Schritt 2: Bedrohungen analysiert, notiert und entfernt/isoliert
✅ Schritt 3: System neu gestartet, erneut gescannt — keine Bedrohungen mehr
✅ Schritt 4: Ransom-Angriff erlebt — System verschlüsselt, nur Backup hilft
✅ Schritt 1: SuperantiSpyware gestartet und kompletten Scan durchgeführt
✅ Schritt 2: Bedrohungen analysiert, notiert und entfernt/isoliert
✅ Schritt 3: System neu gestartet, erneut gescannt — keine Bedrohungen mehr
✅ Schritt 4: Ransom-Angriff erlebt — System verschlüsselt, nur Backup hilft
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 10 Min SuperantiSpyware + 10 Min Scan/Analyse = 25 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• SuperantiSpyware als Notfall-Antivirentool eingesetzt• Kompletten Systemscan konfiguriert und durchgeführt
• Bedrohungen analysiert, klassifiziert und entfernt
• Ransom-Angriff erlebt und Auswirkungen verstanden
• Erkannt: Nur ein funktionierender Backup schützt vor Ransomware
PU12 Aufgabe 3.1 — SWS/PU12 Users & Resources
Wiederherstellungspunkt erstellen (Snapshot)
Auf dem Windows 11-System einen Wiederherstellungspunkt erstellen, um bei Systemproblemen schnell zu einem stabilen Zustand zurückkehren zu können. Anschliessend den Wiederherstellungspunkt testen, indem z.B. der PDF-Creator deinstalliert und danach das System zurückgesetzt wird. Hinweis: Ein Wiederherstellungspunkt sichert nur systemrelevante Dateien, keine persönlichen Daten.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.Erweiterte Systemeigenschaften öffnen → Registerkarte Computerschutz
2.Systemwiederherstellung aktivieren → Schutz für Laufwerk C: einschalten (falls deaktiviert)
3.Wiederherstellungspunkt erstellen → Namen eingeben (z.B. «Vor Installation neuer Software»)
4.Bestätigungsmeldung prüfen → Wiederherstellungspunkt erfolgreich erstellt
5.Test: z.B. PDF-Creator deinstallieren → dann System über Systemwiederherstellung zurücksetzen
6.Wiederherstellungspunkt aus Liste auswählen → System auf stabilen Zustand zurücksetzen
🔧 Rolle: IT-Supporter
🖥 System: Windows 11
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Erweiterte Systemeigenschaften öffnen
▼
Rechtsklick Startmenü→
System→
Erweiterte Systemeinstellungen
Computername
Hardware
Erweitert
Computerschutz
Remote
Schutzeinstellungen
Verfügbare LaufwerkeSchutz
💾 Lokaler Datenträger (C:) (System)
Aktiviert ✓
2
Computerschutz aktivieren (falls deaktiviert)
▼
Falls der Schutz für C: deaktiviert ist, muss er zuerst aktiviert werden.
Laufwerk C: auswählen→
Konfigurieren...→
☑ Computerschutz aktivieren ← AUSWÄHLEN!→
OK
3
Wiederherstellungspunkt erstellen
▼
Erstellen...→
Name eingeben: Vor Installation neuer Software→
Erstellen
Erstellen Sie einen Wiederherstellungspunkt
Geben Sie eine Beschreibung ein, um den Wiederherstellungspunkt zu identifizieren:
Bestätigungsmeldung: „Der Wiederherstellungspunkt wurde erfolgreich erstellt." — Fenster schliessen.
4
Wiederherstellungspunkt verwenden (Testen)
▼
Zum Testen z. B. den PDF-Creator deinstallieren, danach das System auf den Wiederherstellungspunkt zurücksetzen.
Systemeigenschaften → Computerschutz→
Systemwiederherstellung...→
Weiter→
Wiederherstellungspunkt aus Liste auswählen→
Weiter → Fertig stellen
Das System wird neu gestartet und auf den gewählten Wiederherstellungspunkt zurückgesetzt. Dies kann einige Minuten dauern.
Aufgabe 3.1 abgeschlossen — Wiederherstellungspunkt
Auftrag IT-Supporter — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Erweiterte Systemeigenschaften → Computerschutz geöffnet
✅ Schritt 2: Schutz für Laufwerk C: aktiviert
✅ Schritt 3: Wiederherstellungspunkt erfolgreich erstellt
✅ Schritt 4: Test: Software deinstalliert → System über Wiederherstellungspunkt zurückgesetzt
✅ Schritt 1: Erweiterte Systemeigenschaften → Computerschutz geöffnet
✅ Schritt 2: Schutz für Laufwerk C: aktiviert
✅ Schritt 3: Wiederherstellungspunkt erfolgreich erstellt
✅ Schritt 4: Test: Software deinstalliert → System über Wiederherstellungspunkt zurückgesetzt
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 15 Min Erstellen + 20 Min Verwenden/Testen = 40 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Computerschutz auf Systemlaufwerk aktiviert• Wiederherstellungspunkt erstellt und benannt
• Unterschied zwischen Systemdateien und persönlichen Daten bei Snapshots verstanden
• Systemwiederherstellung durchgeführt und getestet
• System auf stabilen Zustand zurückgesetzt
PU12 Aufgabe 4.3 — SWS/PU12 Users & Resources
Organisationseinheiten mit AGDLP
📖 10 Min Einlesen
🔧 40 Min Active Directory-Verwaltung
🔐 10 Min Gruppen & Berechtigungen
Als Administrator der Firma Bluescreen AG auf dem Server BLUE eine neue Organisationseinheit (OU) und Gruppen nach der AGDLP-Regel erstellen. Benutzer verschieben, neuen Benutzer anlegen und der Domänenlokalen Gruppe dl_Marketing Schreibzugriff auf
E:\Marketing zuweisen — ohne Löschrecht.Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.OU PU-Winterthur unter ictwt.ch erstellen (nicht vor Löschen schützen), darin OU PU-Wil
2.Globale Gruppe gg_Marketing und domänenlokale Gruppe dl_Marketing in OU PU-Wil erstellen
3.Benutzer Harry Hirsch, Luke Skywalker, Black Widow von OU Users nach PU-Wil verschieben
4.Neuen Benutzer Ueli Starlord (u.starlord) in OU PU-Wil erstellen
5.Alle 4 Benutzer → gg_Marketing, dann gg_Marketing → dl_Marketing (AGDLP-Kette)
6.dl_Marketing Schreibzugriff auf E:\Marketing geben — Löschen verweigern
7.Freigabe für den Ordner Marketing einrichten für Netzwerktest
🔧 Rolle: Administrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ Server: BLUE (S2022)
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Active Directory öffnen & OUs erstellen
▼
Als ICTWT\Administrator am Server BLUE anmelden (PW: P@ssw0rd)
Active Directory-Benutzer und -Computer→
Rechtsklick auf ictwt.ch→
Neu → Organisationseinheit→
PU-Winterthur
Name:
☐ Objekt vor zufälligem Löschen schützen ← DEAKTIVIEREN!
Innerhalb von PU-Winterthur eine weitere OU PU-Wil erstellen (ebenfalls nicht vor Löschen schützen).
Rechtsklick auf PU-Winterthur→
Neu → Organisationseinheit→
PU-Wil
2
Gruppen nach AGDLP erstellen (gg_Marketing & dl_Marketing)
▼
Rechtsklick auf OU PU-Wil→
Neu → Gruppe→
gg_Marketing (Bereich: Global)
Rechtsklick auf OU PU-Wil→
Neu → Gruppe→
dl_Marketing (Bereich: Domänenlokal)
Gruppenname:
Gruppenbereich:
3
Benutzer verschieben & neuen Benutzer erstellen
▼
Benutzer von der OU Users in die OU PU-Wil verschieben:
OU Users öffnen→
Rechtsklick auf Harry Hirsch→
Verschieben... → PU-Winterthur → PU-Wil
Wiederholen für: Luke Skywalker und Black Widow
Neuen Benutzer erstellen in OU PU-Wil:
Name:Ueli Starlord
Anmeldename:u.starlord
Passwort:Qwertz123+
Rechtsklick auf PU-Wil→
Neu → Benutzer→
Ueli Starlord (u.starlord)
4
Benutzer den Gruppen zuweisen (AGDLP-Regel)
▼
AGDLP-Regel: Account → Global Group → Domain Local Group → Permission
Rechtsklick auf gg_Marketing→
Eigenschaften → Mitglieder → Hinzufügen→
Harry Hirsch, Black Widow, Luke Skywalker, Ueli Starlord
Rechtsklick auf dl_Marketing→
Eigenschaften → Mitglieder → Hinzufügen→
gg_Marketing ← Globale Gruppe hinzufügen!
AGDLP-Struktur:
👤 Harry Hirsch, Black Widow, Luke Skywalker, Ueli Starlord
↓ Mitglied von
🌐 gg_Marketing (Globale Gruppe)
↓ Mitglied von
🏠 dl_Marketing (Domänenlokale Gruppe)
↓ erhält Berechtigung auf
📁 E:\Marketing (Schreibzugriff, kein Löschen)
↓ Mitglied von
🌐 gg_Marketing (Globale Gruppe)
↓ Mitglied von
🏠 dl_Marketing (Domänenlokale Gruppe)
↓ erhält Berechtigung auf
📁 E:\Marketing (Schreibzugriff, kein Löschen)
5
Berechtigungen für E:\Marketing festlegen
▼
Explorer → E:\Marketing→
Rechtsklick → Eigenschaften→
Sicherheit → Bearbeiten → Hinzufügen→
dl_Marketing
Berechtigungen für dl_Marketing:
ZulassenVerweigern
Ändern☑☐
Lesen, Ausführen☑☐
Schreiben☑☐
Löschen☐☑ ← VERWEIGERN!
Zusätzlich eine Freigabe für den Ordner Marketing einrichten, damit im Netzwerk getestet werden kann!
Aufgabe 4.3 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Administrator — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: OU PU-Winterthur unter ictwt.ch erstellt (ohne Löschschutz)
✅ Schritt 2: OU PU-Wil innerhalb PU-Winterthur erstellt
✅ Schritt 3: Globale Gruppe gg_Marketing und domänenlokale Gruppe dl_Marketing in PU-Wil erstellt
✅ Schritt 4: Harry Hirsch, Black Widow, Luke Skywalker von Users nach PU-Wil verschoben
✅ Schritt 5: Neuen Benutzer Ueli Starlord (u.starlord / Qwertz123+) in PU-Wil erstellt
✅ Schritt 6: AGDLP-Kette aufgebaut — 4 User → gg_Marketing → dl_Marketing → E:\Marketing
✅ Schritt 7: dl_Marketing hat Schreibzugriff auf E:\Marketing — Löschen verweigert
✅ Schritt 8: Freigabe für E:\Marketing eingerichtet — Netzwerkzugriff getestet
✅ Schritt 1: OU PU-Winterthur unter ictwt.ch erstellt (ohne Löschschutz)
✅ Schritt 2: OU PU-Wil innerhalb PU-Winterthur erstellt
✅ Schritt 3: Globale Gruppe gg_Marketing und domänenlokale Gruppe dl_Marketing in PU-Wil erstellt
✅ Schritt 4: Harry Hirsch, Black Widow, Luke Skywalker von Users nach PU-Wil verschoben
✅ Schritt 5: Neuen Benutzer Ueli Starlord (u.starlord / Qwertz123+) in PU-Wil erstellt
✅ Schritt 6: AGDLP-Kette aufgebaut — 4 User → gg_Marketing → dl_Marketing → E:\Marketing
✅ Schritt 7: dl_Marketing hat Schreibzugriff auf E:\Marketing — Löschen verweigert
✅ Schritt 8: Freigabe für E:\Marketing eingerichtet — Netzwerkzugriff getestet
Zeitbedarf: 10 Min Einlesen + 40 Min AD-Verwaltung + 10 Min Berechtigungen = 60 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• AGDLP-Regel verstanden und korrekt angewendet (Account → Global → Domain Local → Permission)• Organisationseinheiten (OU) im Active Directory erstellt und verschachtelt
• Globale und domänenlokale Gruppen fachgerecht angelegt und benannt
• Benutzer zwischen OUs verschoben und neuen Benutzer erstellt
• NTFS-Berechtigungen differenziert gesetzt (Schreiben erlaubt, Löschen verweigert)
• Netzwerkfreigabe für ordnerübergreifenden Zugriff eingerichtet
PU12 Aufgabe 4.4 — SWS/PU12 Users & Resources
Client YELLOW in Domäne einbinden
📖 5 Min Einlesen
🔧 20 Min Domänen-Verwaltung
🔐 25 Min AGDLP-Test
Als Administrator der Firma Bluescreen AG den Client YELLOW in die Domäne ictwt einbinden (über Einstellungen → PC umbenennen für Fortgeschrittene). Authentifizierung mit Domänen-Admin (nicht lokaler User). Computer in die OU PU-Wil verschieben und den AGDLP-Zugriff auf E:\Marketing testen.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.Client YELLOW an Domäne ictwt anbinden via Einstellungen → PC umbenennen (für Fortgeschrittene)
2.Authentifizierung mit Domänen-Admin (ICTWT\Administrator) — nicht den lokalen User verwenden!
3.Client YELLOW auf Server BLUE in die OU PU-Wil verschieben
4.Als Domänenbenutzer (z. B. b.widow) am Client YELLOW anmelden
5.Zugriff auf \\BLUE\Marketing testen — Schreiben muss funktionieren, Löschen muss verweigert werden
🔧 Rolle: Administrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ Client: YELLOW · Server: BLUE
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
Client YELLOW in die Domäne einbinden
▼
Am Client YELLOW als Sysadmin anmelden (PW: P@ssw0rd)
Einstellungen→
System → Info→
PC umbenennen (für Fortgeschrittene)
Mitglied von:
Bei der Authentifizierung den Domänen-Admin verwenden (ICTWT\Administrator / P@ssw0rd) — nicht den lokalen User!
Erfolgsmeldung: „Willkommen in der Domäne ictwt" — Computer neu starten.
2
Client in OU PU-Wil verschieben (auf Server BLUE)
▼
Auf dem Server BLUE als Administrator:
Active Directory-Benutzer und -Computer→
Computers→
Rechtsklick auf YELLOW→
Verschieben... → PU-Winterthur → PU-Wil
3
Zugriff auf E:\Marketing testen
▼
Am Client YELLOW mit einem Domänenbenutzer anmelden (z. B. ICTWT\b.widow / Qwertz123+)
Explorer→
\\BLUE\Marketing→
Datei erstellen → funktioniert ✓→
Datei löschen → verweigert ✓
Aufgabe 4.4 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Administrator — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: Client YELLOW über Einstellungen → PC umbenennen (für Fortgeschrittene) der Domäne ictwt beigetreten
✅ Schritt 2: Authentifizierung mit Domänen-Admin (ICTWT\Administrator) — nicht lokaler User
✅ Schritt 3: Erfolgsmeldung erhalten und Client neu gestartet
✅ Schritt 4: Client YELLOW auf Server BLUE von Computers nach OU PU-Wil verschoben
✅ Schritt 5: Als Domänenbenutzer b.widow am Client YELLOW angemeldet
✅ Schritt 6: Zugriff auf \\BLUE\Marketing getestet — Schreiben funktioniert, Löschen verweigert ✓
✅ Schritt 1: Client YELLOW über Einstellungen → PC umbenennen (für Fortgeschrittene) der Domäne ictwt beigetreten
✅ Schritt 2: Authentifizierung mit Domänen-Admin (ICTWT\Administrator) — nicht lokaler User
✅ Schritt 3: Erfolgsmeldung erhalten und Client neu gestartet
✅ Schritt 4: Client YELLOW auf Server BLUE von Computers nach OU PU-Wil verschoben
✅ Schritt 5: Als Domänenbenutzer b.widow am Client YELLOW angemeldet
✅ Schritt 6: Zugriff auf \\BLUE\Marketing getestet — Schreiben funktioniert, Löschen verweigert ✓
Zeitbedarf: 5 Min Einlesen + 20 Min Domänen-Verwaltung + 25 Min AGDLP-Test = 50 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Windows-Client einer Active Directory-Domäne beitreten (Domain Join)• Unterschied zwischen lokaler Authentifizierung und Domänen-Authentifizierung verstanden
• Computerobjekte im Active Directory zwischen OUs verschieben
• AGDLP-Berechtigungskette über das Netzwerk verifiziert (Schreiben vs. Löschen)
• Netzwerkfreigabe-Zugriff als Domänenbenutzer getestet
PU12 Aufgabe 4.5 — SWS/PU12 Users & Resources
Gruppenrichtlinien (GPO) konfigurieren
📖 10 Min Einlesen
🔧 30 Min GPO-Konfiguration
🧪 20 Min Testen & Fehleranalyse
🔐 10 Min AGDLP-Zugriff
Als Administrator der Firma Bluescreen AG eine Gruppenrichtlinie „Marketing" erstellen und auf die OU PU-Wil anwenden. Computerkonfiguration: Firmenlogo bei Anmeldung anzeigen. Benutzerkonfiguration: Designänderungen verhindern. GPO mit gpresult/gpupdate testen und Fehleranalyse durchführen.
Aufgabenstellung (gem. Vorlage SWS/PU12)
1.GPO „Marketing" erstellen und mit der OU PU-Wil verknüpfen (via gpmc.msc)
2.Computerkonfiguration: Firmenlogo bei jeder Anmeldung auf den Clients der OU PU-Wil anzeigen
3.Benutzerkonfiguration: Alle Benutzer der OU PU-Wil können keine Designs mehr ändern
4.Als Black Widow am Client YELLOW anmelden und GPO-Wirkung testen
5.Zugriff auf \\BLUE\Marketing testen (Schreiben ja, Löschen nein)
6.Falls GPO nicht greift: Fehleranalyse mit gpupdate /force und gpresult /r
🔧 Rolle: Administrator
🏢 Firma: Bluescreen AG
🖥️ Server: BLUE · Client: YELLOW
📄 Abgabe: Protokoll aller Schritte & Fehlerbehebung
1
GPO „Marketing" erstellen & mit OU PU-Wil verknüpfen
▼
Am Server BLUE als Administrator anmelden (PW: P@ssw0rd)
gpmc.msc→
Gruppenrichtlinienverwaltung→
Rechtsklick auf OU PU-Wil→
Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen...
Name:
2
Computerkonfiguration — Firmenlogo anzeigen
▼
Rechtsklick auf GPO „Marketing"→
Bearbeiten...
Computerkonfiguration→
Administrative Vorlagen→
Systemsteuerung→
Benutzerkonten
Richtlinie so konfigurieren, dass das SWS-Firmenlogo bei jeder Anmeldung auf den Clients der OU PU-Wil angezeigt wird. Die genauen Anweisungen stehen in der Richtlinienbeschreibung.
3
Benutzerkonfiguration — Designänderung verhindern
▼
Benutzerkonfiguration→
Administrative Vorlagen→
Systemsteuerung→
Anpassung
Richtlinie so konfigurieren, dass alle Benutzer der OU PU-Wil keine Designs mehr ändern können.
EinstellungStatus
Designänderung verhindern
Aktiviert ✓
4
GPO testen — Als Black Widow am Client YELLOW anmelden
▼
Am Client YELLOW als ICTWT\b.widow anmelden (PW: Qwertz123+)
Wird das Firmenlogo beim Anmelden angezeigt? ✓
Können keine Designs geändert werden? ✓
\\BLUE\Marketing→
Schreibzugriff vorhanden ✓→
Löschen verweigert ✓
5
Fehleranalyse — GPO-Befehle auf dem Client
▼
Falls die GPO nicht greift: Richtlinie ist möglicherweise noch nicht aktiv. Folgende Befehle auf dem Client ausführen:
gpupdate /force — Alle GPOs erzwungen neu anwenden
gpresult /r — Zusammenfassung angewendeter GPOs
gpresult /scope computer — Nur Computer-GPOs anzeigen
gpresult /scope user — Nur Benutzer-GPOs anzeigen
gpresult /h C:\report.html — Detailbericht als HTML
Weitere nützliche GPO-Tools:
rsop.mscGrafische Ansicht der aktiven Richtlinien
gpedit.mscLokaler Gruppenrichtlinien-Editor
secedit /analyzeSicherheitseinstellungen analysieren
gpupdate /target:userNur Benutzer-Richtlinien aktualisieren
gpupdate /target:computerNur Computer-Richtlinien aktualisieren
Aufgabe 4.5 abgeschlossen — Bluescreen AG
Auftrag Administrator — Zusammenfassung:
✅ Schritt 1: GPO „Marketing" erstellt und mit OU PU-Wil verknüpft (gpmc.msc)
✅ Schritt 2: Computerkonfiguration — Firmenlogo wird bei jeder Anmeldung angezeigt
✅ Schritt 3: Benutzerkonfiguration — Designänderungen für alle User der OU gesperrt
✅ Schritt 4: Als Black Widow am Client YELLOW angemeldet — GPO-Wirkung verifiziert
✅ Schritt 5: Zugriff auf \\BLUE\Marketing getestet — Schreiben funktioniert, Löschen verweigert ✓
✅ Schritt 6: Fehleranalyse-Tools bereit — gpupdate /force, gpresult /r, rsop.msc
✅ Schritt 1: GPO „Marketing" erstellt und mit OU PU-Wil verknüpft (gpmc.msc)
✅ Schritt 2: Computerkonfiguration — Firmenlogo wird bei jeder Anmeldung angezeigt
✅ Schritt 3: Benutzerkonfiguration — Designänderungen für alle User der OU gesperrt
✅ Schritt 4: Als Black Widow am Client YELLOW angemeldet — GPO-Wirkung verifiziert
✅ Schritt 5: Zugriff auf \\BLUE\Marketing getestet — Schreiben funktioniert, Löschen verweigert ✓
✅ Schritt 6: Fehleranalyse-Tools bereit — gpupdate /force, gpresult /r, rsop.msc
Zeitbedarf: 10 Min Einlesen + 30 Min GPO-Konfiguration + 20 Min Testen + 10 Min AGDLP = 70 Minuten
🎯 Lernziele erreicht
• Gruppenrichtlinienobjekte (GPO) erstellt und mit einer OU verknüpft• Computerkonfiguration vs. Benutzerkonfiguration in GPOs unterschieden
• GPO-Richtlinien aktiviert: Firmenlogo bei Anmeldung, Designänderung verhindern
• GPO-Diagnosetools angewendet: gpupdate /force, gpresult /r, rsop.msc
• GPO-Vererbung und -Anwendung auf OU-Ebene verstanden
• Fehleranalyse bei nicht greifenden Gruppenrichtlinien durchgeführt
Referenz
Microsoft Management Console — Snap-In Übersicht
Alle MMC Snap-Ins (.msc) aus PU11 & PU12 auf einen Blick. Durchsuchbar nach Name oder Beschreibung. Öffnen mit Win+R → Name eingeben → Enter.
| Tool / Befehl | Beschreibung | Aufgabe |
|---|---|---|
| services.msc | Dienste-Verwaltung — Windows-Dienste starten, stoppen, Starttyp ändern (z.B. BITS, Druckwarteschlange) | PU11: A4, A5.1 |
| compmgmt.msc | Computerverwaltung — Zentrales Tool für Datenträger, Benutzer, Dienste, Ereignisanzeige und mehr | PU11: A2.1 |
| diskmgmt.msc | Datenträgerverwaltung — Partitionen erstellen, löschen, formatieren, Laufwerksbuchstaben zuordnen | PU11: A3 |
| gpedit.msc | Lokaler Gruppenrichtlinien-Editor — Lokale Richtlinien für Benutzer und Computer konfigurieren (gilt nur für diesen PC) | PU11: A4.1 |
| secpol.msc | Lokale Sicherheitsrichtlinie — Kennwortrichtlinien, Kontosperrung, Überwachung, Benutzerrechte konfigurieren | PU11: A4.1 |
| lusrmgr.msc | Lokale Benutzer und Gruppen — Benutzerkonten und lokale Gruppen erstellen, bearbeiten, löschen, Passwort setzen | PU11: A2.1 |
| eventvwr.msc | Ereignisanzeige — Windows-Protokolle einsehen (System, Sicherheit, Anwendung) — z.B. fehlgeschlagene Anmeldungen | PU11: A6.2 |
| certmgr.msc | Zertifikat-Manager — Zertifikate anzeigen, exportieren, importieren (z.B. für EFS-Verschlüsselung) | PU12: A1 |
| gpmc.msc | Gruppenrichtlinienverwaltung — GPOs erstellen, verknüpfen und verwalten auf dem Server (Active Directory) | PU12: A4.5 |
| rsop.msc | Resultant Set of Policy — Grafische Ansicht der effektiv angewendeten Gruppenrichtlinien auf dem Client | PU12: A4.5 |
| devmgmt.msc | Geräte-Manager — Hardware und Treiber anzeigen, deaktivieren, aktualisieren, deinstallieren | Allgemein |
| dsa.msc | Active Directory-Benutzer und -Computer — Benutzer, Gruppen, OUs und Computer in der Domäne verwalten | PU12: A4.3, A4.4 |
| taskschd.msc | Aufgabenplanung — Automatisierte Tasks erstellen (z.B. Backup bei Abmeldung, geplante Skripte) | PU11: A6.3 |
Alle Snap-Ins öffnen mit: Win + R → Name eingeben → Enter